Konflikte · Washington, Jerusalem und Gaza-Stadt

Trump-Administration plant Verkauf schwerer Bomben an Israel im Wert von 2,8 Milliarden Dollar – trotz Einwänden der Hausdemokraten

Die Trump-Administration hat ein Waffenpaket im Wert von 2,8 Milliarden Dollar für den Verkauf von 40.000 schweren 2.000-Pfund-Bomben an Israel vorbereitet, was auf formellen Widerstand des ranghöchsten Demokraten im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, Gregory Meeks, wegen ziviler Opfer in Gaza und im Libanon stößt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, SAPO, BBC und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Jerusalem, Gaza-Stadt, Beirut · Vereinigte Staaten, Israel, Palästinensische Gebiete
Wie es dazu kam
  1. Juli 2026Abgeordneter Thomas Massie erzwingt eine Abstimmung im Repräsentantenhaus zur Kürzung von 3,3 Milliarden Dollar Sicherheitshilfe; 103 Demokraten unterstützen ihn
  2. 15.09.Das Außenministerium setzt die Kongressausschüsse informell über den geplanten Bombenverkauf im Wert von 2,8 Milliarden Dollar in Kenntnis
  3. 16.09.Abgeordneter Gregory Meeks kündigt an, den Transfer ohne zivile Schutzmaßnahmen nicht zu genehmigen

Vorgeschlagenes Munitionspaket

Die Regierung von Präsident Donald Trump bereitet die Genehmigung eines Waffenpakets im Wert von 2,8 Milliarden Dollar für Israel vor, bestehend aus 40.000 schweren Abwurfbomben. Laut Mitteilungen an den Kongress und Berichten der Washington Post umfasst die Transaktion 20.000 MK-84-Bomben und 20.000 BLU-117-Bomben sowie 20.000 I-2000-Penetrator-Sprengköpfe, die für das Durchschlagen befestigter Bunker ausgelegt sind. Jede 2.000-Pfund-Bombe (ca. 900 Kilogramm) erzeugt eine Druckwelle, die in einer Entfernung von über 300 Metern tödlich ist, und hinterlässt Einschlagkrater von bis zu 15 Metern Tiefe. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen des Programms 'Foreign Military Financing', bei dem US-Steuergelder für die Finanzierung von Waffen verwendet werden, die von amerikanischen Rüstungsunternehmen wie General Dynamics hergestellt werden. Die MK-84, die während des ersten Golfkriegs den Spitznamen 'der Hammer' trug, wurde wiederholt bei Angriffen im Gazastreifen und im Libanon eingesetzt.

Transfers und Vorschläge schwerer 2.000-Pfund-Bomben an IsraelBomben
Biden-Administration (nach 7. Okt. 2023)
14000 Bomben
Trump-Administration (2025)
39000 Bomben
Vorgeschlagener Verkauf (September 2026)
40000 Bomben

Daten aus dem Artikeltext

Widerstand im Kongress und rechtliche Bedenken

Der Abgeordnete Gregory Meeks aus New York, ranghöchster Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, gab am 16. September 2026 bekannt, dass er die Autorisierung des Transfers verweigern werde. Meeks erklärte, die Trump-Administration habe keine ausreichenden Zusicherungen vorgelegt, dass die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu die Munition im Einklang mit US-Recht und den Regeln zum Schutz von Zivilisten einsetzen werde.

„Der geplante Verkauf von 40.000 2.000-Pfund-Bomben durch die Trump-Administration, einige der zerstörerischsten Munitionen in unserem Arsenal, wirft ernste, ungelöste Fragen darüber auf, wie diese Munition in dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens und des Libanon eingesetzt werden könnte.“

Gregory Meeks, Ranghöchster Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des US-Repräsentantenhauses

Meeks betonte, dass er zwar weiterhin zu den Verteidigungsbedürfnissen Israels stehe, der Kongress aber die Pflicht habe, Schutzmaßnahmen für das menschliche Leben durchzusetzen. Die israelfreundliche Interessengruppe J Street kritisierte den geplanten Transfer ebenfalls in Kommentaren gegenüber der israelischen Zeitung Haaretz.

„Man kann Gaza nicht mit 2.000-Pfund-Bomben wieder aufbauen.“

J Street

Exekutivbefugnisse und gesetzliche Grenzen

Der von Meeks verhängte informelle Stopp wird den Transfer wahrscheinlich nicht verhindern, da die Exekutive Mechanismen besitzt, um den Kapitolshügel zu umgehen. Außenminister Marco Rubio kann die übliche Überprüfung durch den Kongress umgehen, indem er die Transaktion förmlich als dringenden nationalen Sicherheitsnotstand einstuft. Rubio hatte diese gesetzliche Befugnis bereits im Vorjahr genutzt, um einen separaten Waffenverkauf an Israel im Wert von knapp 3 Milliarden Dollar durchzusetzen. Nach Bundesrecht erfordert die Blockierung eines Notstandstransfers eine Zweidrittelmehrheit sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat, um eine einspruchssichere gemeinsame Ablehnungsresolution zu verabschieden. Die parteiübergreifende Unterstützung für Militärhilfe zeigt erste Risse, was sich in einer Abstimmung im Juli 2026 widerspiegelte, als 103 demokratische Abgeordnete einen Änderungsantrag des republikanischen Abgeordneten Thomas Massie unterstützten, der eine Kürzung der Sicherheitsfinanzierung für Israel um 3,3 Milliarden Dollar vorsah.

Wandel in der Munitionspolitik

Der Deal über 40.000 Bomben folgt auf eine Reihe von Änderungen in der US-Politik hinsichtlich Transfers schwerer Waffen. Im Jahr 2024 setzte Präsident Joe Biden Lieferungen von 2.000-Pfund-Bomben wegen Bedenken über Massenopfer unter der Zivilbevölkerung in städtischen Gebieten aus, nachdem er schätzungsweise 14.000 solcher Bomben seit dem 7. Oktober 2023 geliefert hatte. Donald Trump hob diese Aussetzung nach seiner Rückkehr ins Amt auf und genehmigte 2025 den Verkauf von rund 39.000 schweren Bomben, gefolgt von einem Waffenpaket im Wert von 6,67 Milliarden Dollar im Januar 2026. Das neue Paket im Wert von 2,8 Milliarden Dollar stellt die größte Einzellieferung von Ein-Tonnen-Abwurfbomben dar, die jemals von den USA für Israel vorgeschlagen wurde.

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