Migration · London
Großbritannien verdoppelt Wartezeit auf Daueraufenthalt auf zehn Jahre – Pflegekräfte behalten Fünf-Jahres-Weg
Innenministerin Shabana Mahmood erklärte am Montag, 2. November, im Unterhaus, dass die meisten Migranten zehn Jahre auf eine Niederlassung warten müssen, während Pflegekräfte mit mindestens 25.000 Pfund Jahresverdienst einen Fünf-Jahres-Weg behalten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, SIC Notícias, New Statesman und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Nach den Regeln, die Shabana Mahmood am Montag, 2. November 2026, ankündigte, warten die meisten Migranten zehn Jahre auf die unbefristete Niederlassungserlaubnis – doppelt so lange wie bisher.
Pflegekräfte, die vor Mai 2025 nach Großbritannien kamen und mindestens 25.000 Pfund im Jahr verdienen, behalten den Fünf-Jahres-Weg; die zunächst für einige von ihnen vorgeschlagene 15-jährige Wartezeit entfällt.
Mahmood nannte keine Zahl für die überarbeiteten Kosten. Das Innenministerium hatte im März geschätzt, dass Pflegekräfte und Angehörige, die sich 2026 bis 2030 niederlassen, über ihre Lebenszeit netto 10 Milliarden Pfund kosten würden.
Die Konservativen nannten sie eine Kehrtwende. Schatten-Innenminister Chris Philp sagte, die Regierung sei vollständig eingeknickt, und behauptete Kosten von 10 Mrd. Pfund pro Jahr.
Die Regeln gelten für bereits im Vereinigten Königreich befindliche Arbeitskräfte und treten im kommenden Jahr in Kraft. Antragstellende brauchen ein sauberes Führungszeugnis, Englisch auf A-Level-Niveau als Fremdsprache, keine Schulden beim Steuerzahler und durchgehende Nationalversicherungsbeiträge.
- November 2025Mahmood kündigt Pläne an, die Wartezeiten auf die Niederlassung zu verlängern
- März 2026Innenministerium schätzt die lebenslangen Nettokosten für Pflegekräfte und Angehörige, die sich 2026–2030 niederlassen, auf 10 Milliarden Pfund
- 2.11.Überarbeitete Pläne angekündigt, die den Fünf-Jahres-Weg für Pflegekräfte mit 25.000 Pfund oder mehr beibehalten
- 2027Neue Regeln sollen im kommenden Jahr in Kraft treten
Niederlassung wird erarbeitet, nicht automatisch
Am Montag, 2. November 2026, legte Innenministerin Shabana Mahmood im Unterhaus dar, wie der Daueraufenthalt – bekannt als unbefristete Niederlassungserlaubnis – nach einem überarbeiteten System funktionieren soll. Die meisten Migranten warten künftig zehn Jahre, doppelt so lange wie bisher, während Besserverdiener früher dauerhaft bleiben können. Wer mehr als 125.141 Pfund im Jahr verdient und wer über Wege wie Global Talent oder Innovator Founder kommt, kann nach drei Jahren einen Antrag stellen. Ärztinnen, Pflegekräfte, Lehrkräfte und Menschen mit einem Jahresverdienst über 50.271 Pfund müssen fünf Jahre warten, Flüchtlinge, die mit kleinen Booten ankommen, bis zu 30 Jahre. Mahmood fasste das Prinzip in einem Satz zusammen.
„Die Niederlassung sollte nicht automatisch erfolgen. Sie sollte erarbeitet werden.“
- Verdienst über 125.141 Pfund im Jahr
- 3 Jahre
- Verdienst über 50.271 Pfund im Jahr
- 5 Jahre
- Standardweg
- 10 Jahre
- Ankunft mit kleinen Booten ohne Arbeit oder Studium
- 30 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Pflegekräfte behalten den Fünf-Jahres-Weg
Die 15-jährige Wartezeit, mit der einige ausländische Pflegekräfte nach dem ersten Vorschlag konfrontiert gewesen wären, ist gestrichen. Pflegekräfte, die vor Mai 2025 nach Großbritannien kamen und mindestens 25.000 Pfund im Jahr verdienen, behalten den Fünf-Jahres-Weg – eine am Montag angekündigte Konzession. Wer diese Voraussetzung nicht erfüllt, kann ein neues Fünf-Jahres-Visum beantragen und danach die Niederlassung anstreben. Im März hatte das Innenministerium die lebenslangen Nettokosten für Pflegekräfte und ihre volljährigen Angehörigen, die sich zwischen 2026 und 2030 niederlassen, auf 10 Milliarden Pfund geschätzt. Auf die Frage nach den Kosten der überarbeiteten Pläne nannte Mahmood keine Zahl und erklärte, detaillierte Kosten würden veröffentlicht, wenn die Änderungen dem Parlament vorgelegt würden. Sie sagte, die Änderungen brächten weiterhin "Einsparungen in Milliardenhöhe", weil Pflegekräfte, die sich nach fünf Jahren niedergelassen und dann Sozialleistungen bezogen hätten, dies nun nicht täten.
Bedingungen und Umsetzung
Für den gesicherten Status sind ein sauberes Führungszeugnis, Englischkenntnisse auf dem Niveau des britischen A-Level als Fremdsprache, keine Schulden beim Steuerzahler und eine durchgehende Zahlung von Nationalversicherungsbeiträgen erforderlich. Die Regeln gelten rückwirkend für bereits im Land befindliche Arbeitskräfte und treten im kommenden Jahr in Kraft. Die Regierung schätzt, dass zwischen 2026 und 2030 bis zu 1,4 Millionen Menschen der gesicherte Status zuerkannt wird. Dem überarbeiteten Plan ging eine Konsultation mit mehr als 200.000 Rückmeldungen voraus.
Opposition und Kritik aus den eigenen Reihen
Die Konservativen nannten den überarbeiteten Plan eine "Kehrtwende", die den Staat Milliarden von Pfunden kosten werde. Der Schatten-Innenminister Chris Philp sagte, die Regierung sei "vollständig eingeknickt", und behauptete, die Niederlassung für Pflegekräfte könne die Steuerzahler durch Sozialleistungen, Gesundheitsversorgung, Renten und Sozialwohnungen 10 Mrd. Pfund pro Jahr kosten. Im Gespräch mit LBC wandte er sich dagegen, dass Menschen, die gegen die Regeln verstoßen hätten, weiterhin bleiben dürften.
„Sie wird sie alle bleiben lassen, sogar diejenigen, die Betrug begangen haben, um hierherzukommen – das ist schlicht unfassbar.“
Diane Abbott, Labour-Abgeordnete für Hackney North and Stoke Newington, warnte, Mahmood riskiere einen weiteren Windrush-Skandal, weil sie die Aufenthaltsrechte von Menschen umstürze, die legal zum Arbeiten nach Großbritannien gekommen seien. Mahmood erwiderte, sie akzeptiere die Bezeichnung der Änderungen als rückwirkend nicht. Dame Meg Hillier, Labour-Abgeordnete für Hackney South and Shoreditch, äußerte Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von Englischkursen.
„Viele Frauen sind besonders gefangen, weil sie keinen Zugang zu Englisch haben.“
Die Labour-Rebellin Rachael Maskell, Abgeordnete für York Central, forderte Mahmood auf, das einkommensbasierte System zu verwerfen, und argumentierte, dass Geringverdiener oft den größten Beitrag leisteten.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCMahmood verweigert Angaben zu den Kosten der überarbeiteten NiederlassungspläneMahmood refuses to detail cost of revised settlement plans · Original auf Englisch
- SIC NotíciasGroßbritannien will Migranten nach „Leistung“ auswählen: Wie wird es funktionieren und was ist geplant?Reino Unido quer 'escolher' migrantes com base no 'mérito': como vai funcionar e o que está previsto? · Original auf Portugiesisch
- New StatesmanWird die Öffentlichkeit die neuen Einwanderungsregeln der Labour Party unterstützen?Will the public back Labour's new immigration rules? · Original auf Englisch
- Evening StandardDiane Abbott führt Londoner Abgeordnete bei der Kritik an den neuen Einwanderungsregeln anDiane Abbott leads London MPs criticising new immigration rules · Original auf Englisch
- Shabana Mahmood
- Innenministerin, die die überarbeiteten Niederlassungsregeln ankündigte
- Chris Philp
- Schatten-Innenminister, der den überarbeiteten Plan kritisierte
- Diane Abbott
- Labour-Abgeordnete für Hackney North and Stoke Newington, die vor einem Windrush-Risiko warnte
- Meg Hillier
- Labour-Abgeordnete für Hackney South and Shoreditch, die Bedenken zu Englischkursen äußerte
- Rachael Maskell
- Labour-Rebellin und Abgeordnete für York Central, die das einkommensbasierte System ablehnte
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