Energie & Handel · New York, Houston und Primorsk
US-Abgeordnete warnen Banken: Import von russischem Diesel unter Trump-Deal könnte illegal sein
Sieben US-Abgeordnete haben am Samstag, 24. Oktober, datierte Schreiben an sechs große Banken und vier Hafenbehörden geschickt und davor gewarnt, dass der Import von russischem Diesel im Rahmen der Trump-Putin-Vereinbarung Unternehmen straf- und zivilrechtlicher Haftung aussetzen könnte. Die Schreiben wurden am Montag, 26. Oktober, veröffentlicht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von forsal.pl, pb.pl, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die auf Samstag, 24. Oktober, datierten Schreiben gingen an JPMorgan Chase, Bank of America, Citi, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley sowie an die Hafenbehörden von Houston, Beaumont, Corpus Christi und New York/New Jersey. Senatorin Jeanne Shaheen führt die Unterzeichner an.
Die Schreiben stellen fest, dass der Präsident nicht bescheinigt hat, dass Russland die Feindseligkeiten in der Ukraine beendet hat – eine Voraussetzung des Gesetzes von 2022 für russische Erdölimporte. Das Finanzministerium hat die Vereinbarung wiederholt als legal bezeichnet.
Die Adressaten werden aufgefordert, Unterlagen zu geplanten oder tatsächlichen Transaktionen aufzubewahren, unter Verweis auf eine zu erwartende Kongressaufsicht. Die Demokraten erklären, die Untersuchung werde Priorität haben, sollten sie die Kontrolle über eine der beiden Kammern des Kongresses zurückgewinnen.
Trump sagte, Russland werde sofort 300.000 Tonnen (2,25 Millionen Barrel) exportieren, dann 500.000 Tonnen im November und danach 1 Million Tonnen. Russland hob sein Diesel-Exportverbot am 9. Oktober auf.
- 23.10.Berichte: Ein erster Tanker mit russischem Diesel ist auf dem Weg nach New York
- 24.10.Schreiben der Abgeordneten datiert und an Banken und Hafenbehörden verschickt
- 26.10.Schreiben veröffentlicht; Abgeordnete kündigen eine Kongressuntersuchung an
Schreiben an Banken und Häfen
Am Montag, 26. Oktober machten sieben US-Abgeordnete Schreiben öffentlich, die warnen, dass der Import von russischem Diesel die Adressaten straf- und zivilrechtlicher Haftung aussetzen könnte. Die Schreiben sind auf Samstag, 24. Oktober, datiert und gingen an die Vorstandschefs von JPMorgan Chase, Bank of America, Citi, Wells Fargo, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Dasselbe Schreiben ging an die Hafenbehörden von Houston, Beaumont und Corpus Christi in Texas sowie an die Hafenbehörde von New York und New Jersey. Angeführt wird die Gruppe der Unterzeichner von Senatorin Jeanne Shaheen, an ihrer Seite die demokratischen Senatorinnen und Senatoren Ron Wyden, Elizabeth Warren, Chris Coons und Sheldon Whitehouse, der Republikaner Thom Tillis und der Demokrat im Repräsentantenhaus Gregory Meeks. Die Schreiben warnen zudem, dass Sanktionen nicht nur den Importeur treffen könnten, sondern jedes Unternehmen, das wissentlich russischen Diesel kauft oder beim Import hilft.
Das Gesetz von 2022 im Zentrum des Streits
Die Abgeordneten stützen sich auf ein Kongressgesetz von 2022, das die Einfuhr von russischem Öl, Gas und Erdölprodukten verbietet. Importe sind untersagt, es sei denn, der Präsident bescheinigt dem Kongress nach Konsultationen, dass Russland seine Feindseligkeiten in der Ukraine beendet hat, keine unmittelbare militärische Bedrohung für NATO-Mitglieder darstellt und das Recht der Ukrainer anerkennt, ihre Regierung selbst zu wählen. Die Schreiben stellen fest, dass der Präsident diese Bescheinigung nicht vorgelegt hat. Das Gesetz verbietet zudem jede Sanktionsausnahme, die die US-Politik gegenüber Russland erheblich verändert, solange der Kongress sie nicht geprüft hat. Das Finanzministerium hat die Vereinbarung wiederholt als legal bezeichnet, obwohl es zugleich Sanktionen aussetzte, um den Deal zu ermöglichen.
Wie der Deal zustande kam
Die Vereinbarung stammt aus Anfang Oktober, als Trump und Wladimir Putin vereinbarten, steigende russische Diesel-Exporte auf die Weltmärkte und den US-Markt zu bringen. Nach einem Telefonat der beiden Staatschefs am 9. Oktober hob Russland das Exportverbot auf, das es wegen der durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien verursachten Inlandsengpässe verhängt hatte. Ein erstes Schiff mit 40.000 Tonnen russischem Diesel verließ in der Woche des 19. Oktober den Ostseehafen Primorsk in Richtung New York. Berichte vom Freitag, 23. Oktober, besagten, dass ein erster Tanker mit russischem Diesel auf dem Weg nach New York sei. Die Schreiben folgten am Samstag, 24. Oktober, und wurden zwei Tage später öffentlich.
Exportmengen, die Trump nannte
Nach der Ankündigung der Vereinbarung sagte Trump, Russland werde sofort 300.000 Tonnen exportieren, was 2,25 Millionen Barrel entspricht. Er fügte hinzu, im November würden 500.000 Tonnen folgen und danach unmittelbar 1 Million Tonnen. Es handelt sich um von Trump genannte Zahlen, nicht um bestätigte Lieferpläne. Zum Vergleich: Die Vereinigten Staaten exportieren etwa 1,5 Millionen Barrel Diesel pro Tag.
- Sofort
- 300000 Tonnen
- November 2026
- 500000 Tonnen
- Direkt danach
- 1000000 Tonnen
Daten aus dem Artikeltext
Was die Abgeordneten als Nächstes wollen
Die Schreiben fordern die Adressaten auf, eine breite Palette von Dokumenten und Kommunikationen zu geplanten oder tatsächlichen Transaktionen aufzubewahren, unter Verweis auf eine zu erwartende Kongressaufsicht. Banken und Häfen werden aufgefordert, Kauf, Transport, Import, Löschung, Lagerung, Finanzierung oder Vertrieb von russischem Diesel in den USA nicht zu ermöglichen. Das Schreiben verlangt zudem, dass unter der jüngsten Sanktionsausnahme keine Transaktionen für russischen Diesel erleichtert werden, der für andere Märkte bestimmt ist. Mehrere Unterzeichner stehen bereit, die Ausschüsse des Senats für Auswärtige Beziehungen, Banken, Finanzen und Justiz zu leiten, sollten die Demokraten den Senat zurückgewinnen, und die Untersuchung würde Priorität erhalten, wenn die Demokraten eine der beiden Kammern des Kongresses gewinnen.
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Die USA unter Trump: zweite Amtszeit
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- 26.10Sieben US-Abgeordnete warnten sechs Banken und vier Hafenbehörden, dass die Einfuhr von russischem Diesel im Rahmen der Ausnahmeregelung illegal sein könnte
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Quellen und Kontext
- forsal.plEin Schlag gegen Trumps Plan. US-Senatoren warnen Banken: Es wird eine Untersuchung zu Dieselimporten aus Russland gebenCios w plan Trumpa. Senatorowie USA ostrzegają banki: będzie śledztwo ws. importu diesla z Rosji - Forsal.pl · Original auf Polnisch
- pb.plAmerikanische Senatoren warnten Banken vor der Abwicklung von Dieselimporten aus Russland und kündigten eine Untersuchung anAmerykańscy senatorowie ostrzegli banki przed obsługą importu diesla z Rosji, zapowiedzieli śledztwo · Original auf Polnisch
- BFMTV„Der Verkauf von russischem Diesel schadet den Interessen Amerikas“: US-Gesetzgeber halten das Abkommen zwischen Trump und Putin für illegal"Vendre du diesel russe nuit aux intérêts de l'Amérique": des élus américains jugent que l'accord entre Trump et Poutine est illégal · Original auf Französisch
- Bloomberg BusinessDemokraten versprechen Untersuchung zu russischem Diesel und bitten Banken, Unterlagen aufzubewahrenDemocrats Vow Probe of Russian Diesel, Ask Banks to Save Records · Original auf Englisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der die Diesel-Vereinbarung mit Russland ankündigte
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, der den Diesel-Deal mit Trump vereinbarte
- Jeanne Shaheen
- Demokratische Senatorin, die die Unterzeichner der Schreiben anführt
- Elizabeth Warren
- Demokratische Senatorin, die die Schreiben unterzeichnete
- Ron Wyden
- Demokratischer Senator, der die Schreiben unterzeichnete
- Thom Tillis
- Republikanischer Senator, der die Schreiben unterzeichnete
- Chris Coons
- Demokratischer Senator, der die Schreiben unterzeichnete
- Sheldon Whitehouse
- Demokratischer Senator, der die Schreiben unterzeichnete
- Gregory Meeks
- Demokrat im Repräsentantenhaus und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, der die Schreiben unterzeichnete
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