Waldbrand bei Soneja übersteigt 180 Hektar; 300 Feuerwehrleute bekämpfen Flammen, während Hitzewelle Valencia erfasst
Rund 300 Feuerwehrleute arbeiten daran, einen Waldbrand nahe Soneja (Castellón) einzudämmen, der bereits bis zu 181 Hektar verbrannt hat. Angesichts einer schweren Hitzewelle, die die Bedingungen verschärfen wird, warnen die Behörden, dass die nächsten Stunden entscheidend sind.
Ausmaß des Brandes und aktueller Stand
Der Waldbrand, der am Sonntagnachmittag nahe Soneja in der Provinz Castellón ausbrach, hatte bis Montagmittag etwa 181 Hektar verbrannt. Die Behörden melden einen Umfang von rund 8.300 Metern, der Brand ist jedoch weder eingedämmt noch stabilisiert. In der Nacht ermöglichten ruhigere Bedingungen – höhere Luftfeuchtigkeit und leichte Winde – den Bodentruppen, ohne größere Ausbreitung zu arbeiten, aber das Feuer wuchs dennoch von den am Sonntagabend geschätzten 150 Hektar.
Einsatz der Feuerwehr
Rund 300 Einsatzkräfte mehrerer Behörden sind an dem Einsatz beteiligt, darunter Forstfeuerwehrleute der Generalitat Valenciana, des Provinzialen Feuerwehrkonsortiums Castellón, der Stadtfeuerwehr Castellón de la Plana und der Militärischen Notfalleinheit (UME). Insgesamt 16 Luftfahrzeuge (Flugzeuge und Hubschrauber) beteiligten sich am Morgen an der Bekämpfung, nachdem sie in der Nacht am Boden geblieben waren. Zudem hat die Zentralregierung 110 UME-Soldaten mit 47 Fahrzeugen und 8 eigenen Flugzeugen entsandt. Regionalpräsident Juanfran Pérez Llorca lobte die „fantastische“ Koordination zwischen den Verwaltungen.
Die gesamte Arbeit, die wir jetzt leisten, wird entscheidend sein, um diesen Brand einzudämmen.
Wettergefahren
Die Wettervorhersagen deuten auf eine Verschlechterung der Bedingungen hin, da sich eine Hitzewelle über der Region festsetzt. Die Mittagstemperaturen sollen 38 °C erreichen, die relative Luftfeuchtigkeit auf 15 % sinken. Es werden Böen aus Südost von bis zu 40 km/h erwartet, die das Palancia-Tal hinaufziehen. Die spanische Wetterbehörde Aemet warnte, dass sich die Lage im Laufe des Morgens verschlechtern werde, wobei die kritischen Stunden zwischen spätem Vormittag und Nachmittag liegen. Die Regionalregierung hat eine gemeinsame Resolution mit Empfehlungen für die Hitzewelle erlassen und warnt zudem vor der Möglichkeit trockener Gewitter und Hitzeschübe.
Evakuierungen und Sicherheit
Die benachbarte Gemeinde Azuébar wurde evakuiert, was etwa 500 Menschen betrifft. Die meisten fanden Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten, während 41 im Priesterseminar von Segorbe untergebracht wurden. Die Behörden sagen, die Bewohner könnten noch nicht zurückkehren; eine Entscheidung werde am Mittag auf der Grundlage des Brandverhaltens und der Vorhersagen getroffen. Pérez Llorca appellierte an die Öffentlichkeit um „maximale Vorsicht und Zusammenarbeit“ und forderte zur Einhaltung der Sicherheitsanweisungen der Sicherheitskräfte auf.
- Waldbrand entzündet sich nahe Soneja, Castellón.
- 150 Hektar verbrannt; Azuébar evakuiert (500 Menschen).
- 12 Luftfahrzeuge zum Brand entsandt.
- Aemet warnt vor Verschlechterung: 40 km/h Böen, 38 °C Hitze, niedrige Luftfeuchtigkeit.
- 181 Hektar betroffen, 300 Feuerwehrleute vor Ort; Brand nicht eingedämmt.
Ermittlungen
Die Brandursache wird von Seprona, dem Naturschutzdienst der Guardia Civil, untersucht. Die Delegierte der Zentralregierung, Pilar Bernabé, erklärte, dass die ersten Hinweise „nicht auf natürliche Ursachen hindeuten“ und der Ursprungspunkt „sehr lokalisiert“ sei, was eine frühe Bestimmung möglich erscheinen lasse.
Die nächsten Stunden sind entscheidend, und insbesondere die kommenden Tage mit Höchsttemperaturen, daher bestehen wir darauf, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, alle Anweisungen über offizielle Kanäle zu befolgen.


