Waldbrand in Soneja zwingt zur Evakuierung von Azuébar – Militäreinheit beteiligt sich an Löscharbeiten
Ein Waldbrand, der am Sonntagmittag in Soneja (Castellón) ausbrach, hat die Evakuierung der nahegelegenen Stadt Azuébar erzwungen und den Einsatz der spanischen Militärischen Notfalleinheit (UME) ausgelöst.
Brandausbruch und erste Maßnahmen
Ein Waldbrand brach am Sonntag, dem 5. Juli, gegen Mittag in der Gemeinde Soneja in der Provinz Castellón (Valencianische Gemeinschaft) aus. Die Flammen breiteten sich schnell über bewaldete Gebiete aus und erzeugten eine große Rauchsäule, die mehrere Kilometer weit sichtbar war. Das Provinzielle Feuerwehrkonsortium beschrieb die Entwicklung des Feuers in den ersten Stunden des Einsatzes als „negativ“. Als Reaktion darauf aktivierte die Generalitat Valenciana den Sonderplan für Waldbrände (PEIF) und hob ihn um 16:15 Uhr auf Stufe 2 an – eine Stufe, die ausgerufen wird, wenn ein Notfall die Bevölkerung und nicht forstwirtschaftliches Eigentum ernsthaft gefährden kann und den Einsatz außergewöhnlicher Ressourcen erfordert.
Evakuierung und Sicherheitsmaßnahmen
Als das Feuer an Stärke gewann, ordneten die Behörden die Evakuierung der nahegelegenen Stadt Azuébar an, die rund 360 Einwohner zählt. Der Bürgermeister von Soneja, Benjamín Escriche, bestätigte, dass die Evakuierten nach Soneja gebracht wurden.
Die Bevölkerung von Azuébar wird evakuiert und nach Soneja gebracht. Der Brand ist ziemlich besorgniserregend, weil er an Stärke gewinnt.
Um die Löscharbeiten zu erleichtern, wurde der Hafen von Sagunto geschlossen, damit die Luftfahrzeuge schneller Wasser aufnehmen konnten.
Eingesetzte Ressourcen
Insgesamt wurden zehn Luftfahrzeuge mobilisiert, darunter der Koordinationshubschrauber der Generalitat und zwei Flugzeuge des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung. Am Boden waren acht Forstbrandbekämpfungseinheiten der Generalitat (drei davon per Helikopter eingeflogen), vier Einheiten des Provinziellen Konsortiums, ein Umweltbeauftragter, eine Brandverhütungseinheit, Koordinatoren, Forsttechniker und ein Tanklöschfahrzeug mit 35.000 Litern Fassungsvermögen im Einsatz. Auch die spanische Militärische Notfalleinheit (UME) wurde in die Löscharbeiten eingebunden, wie die Regierungsdelegierte in der Valencianischen Gemeinschaft, Pilar Bernabé, bestätigte.
Große Sorge für die Bürger. Viel Kraft für diejenigen, die an der Brandbekämpfung arbeiten.
Offizielle Koordination
Bernabé betonte, dass alle Behörden „koordiniert“ zusammenarbeiteten, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Ausrufung der Stufe 2 des PEIF ermöglicht die Mobilisierung von Ressourcen auf staatlicher Ebene und die Einrichtung des Cecopi (Integriertes Operatives Koordinationszentrum) bei Bedarf. Die Maßnahme spiegelt die Schwere des Feuers und die potenzielle Gefahr für besiedelte Gebiete wider.
Weitere Brände in der Region
Unterdessen war ein weiterer Waldbrand in der Gemeinde Castellfort, ebenfalls in der Provinz Castellón, aktiv, wo drei Forstbrandbekämpfungseinheiten und drei Luftfahrzeuge eingesetzt wurden. Die gleichzeitigen Brände belasten die regionalen Löschkapazitäten.
- Brand in Soneja (Castellón) gemeldet.
- Generalitat erklärt Stufe 2 des PEIF.
- Evakuierung von Azuébar angeordnet; UME im Einsatz.

