Diplomatie · Bukarest, Warna und Schabla

Von der Leyen reist wegen Drohnenangriffen auf Schiffe am Schwarzen Meer nach Rumänien und Bulgarien

Die Präsidentin der Europäischen Kommission trifft am Montag, 9. November 2026, um 15:30 Uhr in Bukarest den rumänischen Präsidenten Nicușor Dan. Die Reise durch die Schwarzmeerregion führt sie anschließend nach Bulgarien, in die Türkei und nach Irland – nach Drohnenangriffen auf Handelsschiffe.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von adevarul.ro, Digi24, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: © European Union, 2026, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 11.11.Teilnahme an der Klimakonferenz COP31 in Antalya, Türkei
  2. 12.11.Treffen des Europäischen Politischen Ausschusses in Dublin, Irland
  3. 13.11.Informelles Treffen der Mitglieder des Europäischen Rates

Besuchsprogramm

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, wird am Montag, 9. November 2026, in Rumänien erwartet, als Teil einer Reise durch die Schwarzmeerregion. Die Präsidialverwaltung teilt mit, sie werde um 15:30 Uhr Präsident Nicușor Dan im Cotroceni-Palast treffen. Die rumänische Vertretung der Kommission ergänzt, sie werde an diesem Tag zudem Gespräche mit Premierminister Luca Niculescu führen. Dan und von der Leyen trafen sich zuletzt am 1. September 2025, als sie gemeinsam die Militärbasis Mihail Kogălniceanu und den Hafen von Constanța besuchten; zuvor hatten sie am 26. Juni 2025 in Brüssel rund 30 Minuten lang gesprochen.

Die Reise wird am Dienstag, 10. November, in Warna in Bulgarien fortgesetzt, wo sie Premierminister Rumen Radev treffen und die Marineakademie besuchen soll. Am Mittwoch, 11. November, steht die Teilnahme an der Klimakonferenz COP31 in Antalya in der Türkei auf dem Programm. Am Donnerstag, 12. November, folgt Dublin zu einem Treffen des Europäischen Politischen Ausschusses; für Freitag, 13. November ist ein informelles Treffen der Mitglieder des Europäischen Rates geplant.

Drohnenangriffe auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer

Der Besuch folgt einer Serie von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer, mehrere davon vor den Küsten Rumäniens und Bulgariens. Politico berichtet unter Berufung auf drei Kommissionsbeamte, im Oktober seien mindestens sieben Handelsschiffe von Drohnen getroffen worden; zwei Seeleute seien getötet worden und mindestens 25 würden vermisst. Eine separate, Reuters zugeschriebene Zählung kommt für Oktober auf höhere Zahlen: neun Schiffe vor den beiden Ländern getroffen und etwa 34 Seeleute tot oder vermisst. Ein Fall ist die „Wine Trader“, die auf dem Weg zum Hafen Giurgiulești war, um Pflanzenöle zu laden, als sie angegriffen wurde. Die Free Navigators' Union erklärte, bis zum 19. Oktober seien fünf Besatzungsmitglieder gerettet worden, sieben würden weiterhin vermisst; das Schiff habe keine Verbindung zur Ukraine gehabt.

Rumäniens Haltung und die bulgarische Küste

Rumänien macht Russland verantwortlich und warnt, die Angriffe seien Teil von Moskaus eskalierender Aggression gegen die Ukraine. Nicușor Dan sagte, Rumänien habe zusätzliche Fähigkeiten zur Drohnenabwehr, zur Überwachung und zur Aufklärung angefordert; die NATO kündigte im Oktober an, die Überwachung mit Seefernaufklärungsflugzeugen, Radaren, Drohnen und Spezialpersonal zu verstärken. Bulgarien vermeidet eine formelle Schuldzuweisung an Moskau und spricht lediglich von Drohnen aus „einer östlichen Richtung“. Eine Drohne wurde nahe der Küstenstadt Schabla angespült; der dortige Bürgermeister Mariyan Zhechev sagte, sie sei offenbar vom Meer an Land getragen worden. Herkunft und ein möglicher Zusammenhang mit den jüngsten Angriffen auf die Schifffahrt sind nicht geklärt. Der bulgarische Sender bTV berichtete über gleichzeitige Einsätze italienischer, britischer und amerikanischer Aufklärungsflugzeuge über der Region; Frankreich hat den Einsatz eines Seefernaufklärungsflugzeugs in Rumänien verlängert.

Offene Fragen zur Reise

Details zum Reiseprogramm bleiben spärlich, und einige Büros der EU-Kommissare wurden Berichten zufolge über den geplanten Besuch nicht informiert. Unklar ist auch, ob der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, oder die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitreisen. Die Pläne fallen in eine Zeit, in der die NATO-Verbündeten die Überwachung über dem Schwarzen Meer verstärken. Politico bringt die Reise mit den Sicherheitsspannungen an der NATO-Ostflanke in Verbindung, die seit den Angriffen auf die Handelsschifffahrt zugenommen haben.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
NATO, Reuters
Bukarest, Warna, Schabla, Antalya · Rumänien, Bulgarien, Türkei

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