Sicherheit · Rom

Gericht in Rom verurteilt 22-Jährigen zu vier Monaten auf Bewährung für Schüsse auf Anpi-Aktivisten

Eitan Bondì, 22, wurde in Rom wegen einfacher Körperverletzung verurteilt, weil er während des Marsches am 25. April mit einer Softair-Pistole auf zwei Anpi-Aktivisten geschossen hatte. Der Richter setzte die viermonatige Haftstrafe zur Bewährung aus und sprach ihn vom Vorwurf des illegalen Waffentragens frei.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, AGI und Adnkronos. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. 25.04.Bondì schießt während des Marsches zum Tag der Befreiung im Parco Schuster in Rom mit einer Softair-Pistole auf Anpi-Aktivisten
  2. 27.04.Bondì wird zwei Tage nach den Schüssen festgenommen und in das Gefängnis Regina Coeli gebracht
  3. 5.11.Der gup von Rom verurteilt ihn zu vier Monaten auf Bewährung und stuft den Vorwurf als einfache Körperverletzung ein

Die Schüsse im Parco Schuster

Am 25. April 2026 fuhr Eitan Bondì während eines Marsches zum Tag der Befreiung in Rom mit einem Roller in den Bereich des Parco Schuster und trug dabei eine Softair-Pistole bei sich. Nach Angaben der Ermittler schoss er aus wenigen Metern Entfernung auf Anpi-Aktivisten und verletzte einen Mann und eine Frau, die den Schal des Verbands um den Hals trugen. Die Anpi berichtet, die beiden seien im Gesicht und an der rechten Schulter verletzt worden. Beamte der Digos durchsuchten später seine Wohnung und fanden drei Gewehre, mehrere Pistolen und einige Messer; Bondì besitzt eine Waffenbesitzkarte für Sportwaffen. Überwachungsaufnahmen zeigten ihn auf einem weißen Roller vom Typ Honda SH, während er schoss, was es den Ermittlern ermöglichte, ihn zu identifizieren.

Verhaftung, Haft und seine Aussagen

Bondì wurde zwei Tage nach den Schüssen festgenommen und in das Gefängnis Regina Coeli gebracht, zunächst mit dem Vorwurf des versuchten Mordes. Bei der Haftprüfung beantwortete er keine Fragen, machte gegenüber dem Richter jedoch spontane Angaben. Der Richter, der seinen Hausarrest anordnete, bezeichnete die Tat als vollkommen irrational und fand kein Motiv dahinter. Wie AGI berichtete, räumte Bondì ein, auf die beiden Aktivisten geschossen und anschließend die Waffe beseitigt zu haben. Die Maßnahme des Hausarrests wurde später aufgehoben.

Bondì entschuldigte sich für den Angriff und schloss jeden politischen oder ideologischen Hintergrund aus:

„Ich übernehme die Verantwortung für diese bedauerliche Tat. Ich schäme mich für das, was ich getan habe, und drücke meine Solidarität mit den Verletzten und mit denen aus, die sich durch meine Tat beleidigt fühlten.“

Eitan Bondì

Vor dem Richter erklärte er zudem, er habe keine Verbindung zur Jüdischen Brigade:

„Ich möchte klarstellen, dass ich keiner Gruppe angehöre. Hinter meiner Tat stehen keine politischen oder ideologischen Motive.“

Eitan Bondì

Das Urteil

Am 5. November verurteilte der gup von Rom Bondì im abgekürzten Verfahren zu vier Monaten Haft, ausgesetzt zur Bewährung. Der Richter stufte den Vorwurf von versuchter schwerer Körperverletzung auf einfache Körperverletzung herab und sprach ihn vom Vorwurf des illegalen Waffentragens an einem öffentlichen Ort frei. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre Haft gefordert, die Anpi ist Nebenklägerin in dem Verfahren. Einer der beiden Aktivisten zog seine Anzeige gegen ihn zurück. Verteidigt wurde er von den Anwälten Cesare Gai und Gianluca Tognozzi; Gai sagte beim Verlassen des Gerichtssaals, Bondì wolle die Geschichte vergessen.

Von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe versus verhängte StrafeMonate
Forderung der Staatsanwaltschaft
24 Monate
Verhängte Strafe
4 Monate

Daten aus dem Artikeltext

Die Reaktion der Anpi

Marina Pierlorenzi, Vorsitzende des Provinzkomitees der Anpi in Rom, sagte, der Verband sei mit der Herabstufung des Vorwurfs unzufrieden:

„Es erscheint uns unfair, dass der Tatvorwurf herabgestuft wurde, denn unsere Teilnehmer hatten sich nur dadurch schuldig gemacht, dass sie den Schal trugen.“

Marina Pierlorenzi

Sie fügte hinzu, die Anpi habe von niemandem eine Entschuldigung erhalten, und nannte den Angriff auf die Gedenkveranstaltung am 25. April einen Angriff auf die Verfassung, da dieser Tag der Freiheit für alle gewidmet sei. Pierlorenzi sagte, der Verband warte nun auf die Urteilsbegründung. Sie sagte außerdem, zum damaligen Zeitpunkt habe niemand wissen können, welche Art von Waffe verwendet worden sei, und nach der Hilfe für die Verletzten habe die Gruppe die übrigen Teilnehmer beruhigt.

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Quellen und Kontext

Orte
Rom

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