Regierung · Atlantic City und Washington

Demokraten veröffentlichen Vergewaltigungsvorwurf gegen Trump aus dem Jahr 1993 – Weißes Haus weist ihn zurück

Eine ehemalige Kandidatin für die Wahl zur Miss Schweiz hat gegenüber Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses ausgesagt, Trump habe sie 1993 im Plaza Hotel in Atlantic City vergewaltigt. Das Weiße Haus erklärt, keine der Anschuldigungen sei wahr.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von G4Media.ro, Il Messaggero, La Repubblica.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Atlantic City, Washington · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 1993Frau sagt, Trump habe sie im Plaza Hotel in Atlantic City vergewaltigt
  2. 26.10.Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlichen Bericht mit ihrer Aussage
  3. 3.11.Zwischenwahlen

Der Vorwurf

Eine Frau, die einst an Schönheitswettbewerben teilnahm, hat gegenüber Demokraten im Justizausschuss des Repräsentantenhauses ausgesagt, Donald Trump habe sie 1993 vergewaltigt. Il Messaggero bezeichnet sie als ehemalige Kandidatin für die Wahl zur Miss Schweiz. Ihrem Bericht zufolge habe Trump sie nach New York und Atlantic City eingeladen, um an der Wahl zur American Dream Pageant teilzunehmen, und der Übergriff habe sich in einem Zimmer im Plaza Hotel in Atlantic City ereignet, einem Haus, das Trump gehört. Die mutmaßliche Tat habe sich ereignet, nachdem die beiden Zeit mit Jeffrey Epstein, dem verstorbenen Finanzier, verbracht hätten. Sie schilderte den Übergriff in einer Reihe von Interviews mit den demokratischen Mitgliedern des Ausschusses; die Huffington Post berichtete zuerst über die Darstellung. Frühere Schilderungen, die sie den Medien gab, beschrieben laut Il Messaggero massives Begrapschen und nicht Vergewaltigung. Sie sagt außerdem, Trump habe sie unmittelbar nach der Tat eingeschüchtert, und in der Schweiz hätten sie Drohanrufe erreicht, die sie zum Schweigen aufforderten. Trumps Anwaltsteam hat jede Anschuldigung stets bestritten.

Der Bericht der Demokraten

Die Demokraten im Ausschuss veröffentlichten die Darstellung in einem umfangreichen Bericht, der am Montag, 26. Oktober 2026, erschien. Der Bericht fordert einen Sonderermittler, der Trumps Verbindungen zu Epstein untersuchen soll, und beschreibt den Präsidenten als aktiven Teilnehmer an Epsteins sexuellem Missbrauch junger Frauen Mitte bis Ende der 1990er Jahre. Er räumt ein, dass der Kongress keinen Sonderermittler selbst ernennen kann, plädiert aber für größere bundesstaatliche Unterstützung für staatliche und internationale Ermittlungen gegen Epsteins Mittäter. Die Demokraten verlangen zudem vollständigen Zugang zu den Fallakten, den ihnen nach eigener Darstellung das Gesetz garantiert, und fordern eine Untersuchung einer angeblichen Vertuschung durch das Justizministerium. Der Bericht verweist auf mehrere bekannte Epstein-Dokumente, die in der öffentlichen Datenbank des Justizministeriums nicht auftauchen.

Dementis und politische Bedeutung

Das Weiße Haus erklärt, keine der Anschuldigungen sei wahr. Die Huffington Post berichtet, die Demokraten sammelten und prüften Aussagen, um zu sehen, ob daraus rechtliche Schritte oder eine mögliche Amtsenthebung nach den Zwischenwahlen folgen könnten. Sollten die Demokraten im Januar das Repräsentantenhaus zurückgewinnen, würde der Justizausschuss ein etwaiges Amtsenthebungsverfahren anführen, so das Medium. Der Bericht legt zudem nahe, dass die Demokraten ihre Macht nutzen würden, um Zeugen vorzuladen und so ihren Fall aufzubauen. Il Messaggero merkt an, dass die Enthüllung eine Woche vor den Zwischenwahlen am 3. November kommt und dass Epstein weitgehend aus dem Wahlkampf verschwunden sei, während die Wähler sich eher um die steigenden Lebenshaltungskosten sorgten.

Wie es weitergeht

Die Zwischenwahlen am 3. November entscheiden, ob die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückgewinnen – der Schritt, der dem Justizausschuss die Federführung bei einer möglichen Amtsenthebung geben würde. Bis dahin bleiben die Behauptungen Vorwürfe, bestritten vom Weißen Haus und von Trumps Anwaltsteam. Das erklärte Ziel der Demokraten ist es, die Aussagen zu überprüfen und weitere Beweise zu sammeln; ihre Forderung nach einem Sonderermittler hat keine Ernennungsbefugnis hinter sich. Mehrere der im Bericht zitierten Epstein-Dokumente fehlen aus Sicht der Demokraten in den öffentlichen Akten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen