Wirtschaft · Barcelona
Barcelonas Gastronomieverband zeigt 30 Mercadona-Filialen wegen illegaler Essbereiche an
Der Gremi de Restauració de Barcelona hat eine Verwaltungsbeschwerde gegen 30 Mercadona-Supermärkte eingereicht. Er argumentiert, dass deren mit Mikrowellen ausgestattete Essbereiche gegen die städtische Lebensmittelhandelsverordnung verstoßen und als nicht lizenzierte Restaurants betrieben werden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, eldiario.es, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Barceloneser Gastronomieverband reicht eine Verwaltungsbeschwerde ein und behauptet, dass die Essbereiche des Supermarkts gegen die Lebensmittelhandelsverordnung verstoßen.
Das Unternehmen besteht darauf, dass es sich nicht um Restaurants handelt, da kein Service angeboten wird und die Möbel höher sind; die Bereiche werden für mehrere Zwecke genutzt.
Stadtinspektoren stellten 57 Verstöße in 22 Bäckereien fest, hauptsächlich wegen Überschreitung der zulässigen Verkostungsfläche und Verkauf von Alkohol ohne Lizenz.
Der Verband droht, den Stadtrat vor der Staatsanwaltschaft zu verklagen, falls keine Sanktionen verhängt werden, und plant, auch andere Supermarktketten anzuzeigen.
- 2024Druck steigt mit über 100 neuen formellen Anzeigen
- 202582 weitere Anzeigen eingereicht
- 16.06.Verband zeigt 30 Mercadona-Mercaurantes an und reicht 50 neue Bäckerei-Beschwerden ein
Die Beschwerde
Der Gremi de Restauració de Barcelona hat eine Verwaltungsbeschwerde gegen 30 Mercadona-Supermärkte eingereicht und argumentiert, dass deren Essbereiche gegen städtische Vorschriften verstoßen. Der Verband erklärt, dass diese „Mercaurantes“ Besteck, Servietten, Mikrowellen und Sitzplätze für bis zu 30 Personen anbieten und damit faktisch als Restaurants ohne erforderliche Lizenzen betrieben werden.
„Die Regeln müssen eingehalten und die Grenzen respektiert werden.“
Der Verband beruft sich auf Barcelonas Lebensmittelhandelsverordnung, die jede kommerzielle oder dienstleistungsbezogene Tätigkeit im Bereich zwischen den Kassen und den Ausgängen der Geschäfte verbietet. Pallarols bezeichnete die Bereiche als „Billigrestaurants“ und forderte den Stadtrat auf, die Entfernung von Tischen und Stühlen anzuordnen und Geldstrafen zu verhängen.
Mercadonas Position
Mercadona weist die Bezeichnung als Restaurant zurück und nennt die Bereiche „Ruhezonen“, in denen Kunden ein gekauftes Gericht erwärmen und essen oder einfach nur Zeitung lesen können. Das Unternehmen betont, dass keine zusätzliche Gebühr erhoben wird und die Möbel höher sind als typische Restaurantbestuhlung.
„Es handelt sich nicht um eine Gastronomiezone, sondern um eine Ruhezone mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten.“
Der Einzelhändler verweist auf seine Entwicklung im Bereich der Fertiggerichte, mit der 2018 eingeführten Abteilung „Listo para Comer“ und einer ersten Fertiggericht-Reihe im Jahr 2008. Mercadona betont, dass kein Servicepersonal beschäftigt wird.
Breiterer Kampf gegen Bäckerei-Verkostungen
Die Aktion gegen Supermärkte erweitert eine langjährige Kampagne des Gastronomieverbands gegen Bäckereien, die Kunden das Essen vor Ort erlauben. Der Verband beschwert sich seit 2019; es dauerte vier Jahre, bis die erste kommunale Reaktion erfolgte. Der Druck verstärkte sich 2024 mit über 100 formellen Beschwerden, gefolgt von 82 weiteren im Jahr 2025.
Stadtinspektoren haben inzwischen 57 Verstöße in 22 Bäckereien bestätigt, hauptsächlich wegen Überschreitung der maximalen Verkostungsfläche von 20 Quadratmetern und in einigen Fällen wegen des Verkaufs alkoholischer Getränke. Der Verband sagt jedoch, dass keine dieser Bäckereien mit einer Geldstrafe belegt wurde, sondern nur zur Einhaltung der Vorschriften aufgefordert wurde.
Was der Verband will
Roger Pallarols argumentiert, dass die Toleranz der Stadt gegenüber nicht lizenzierten Essbereichen die Nachbarschaftsrestaurants untergräbt, die strengeren Kontrollen und höheren Kosten ausgesetzt sind. Der Verband bereitet sich darauf vor, in den kommenden Wochen auch andere Supermarktketten über Mercadona hinaus anzuzeigen.
„Es nützt nichts, gute Worte für die Nahversorgungsgastronomie zu haben, wenn man dann zulässt, dass sie gezwungen ist, mit den Giganten des Vertriebs zu konkurrieren.“
Der Verband reicht außerdem eine neue Beschwerde gegen 50 Bäckereien mit Verkostungsmöglichkeiten ein, beruft sich auf Wiederholungstaten und warnt, dass er die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft übergeben wird, falls der Stadtrat weiterhin keine Sanktionen verhängt.
Eskalierende Zahlen
Der Strom formeller Anzeigen verdeutlicht die zunehmende Intensität der Verbandskampagne.
- 2024
- 100 Beschwerden
- 2025
- 82 Beschwerden
- 2026
- 80 Beschwerden
Daten aus dem Artikeltext
Die Zahlen stammen aus Verbandsangaben: rund 100 Beschwerden im Jahr 2024, 82 im Jahr 2025 und die am 16. Juni 2026 angekündigten kombinierten 80 Anzeigen gegen Mercaurantes und Bäckereien.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL MUNDO"Restaurantes encubiertos" frente a "zonas de descanso": el fenómeno de los mercaurantes enfrenta a hosteleros y supermercados
- EL MUNDOEl Gremio de Restauración de Barcelona denuncia a 30 mercaurantes de Mercadona por "intrusismo"
- eldiario.esEl Gremio de Restauración denuncia por intrusismo a 30 súpers de Barcelona que permiten comer en sus instalaciones
- El PeriódicoEl Gremio de Restauración denuncia a 30 'mercaurantes' y redobla la guerra contra panaderías-degustación de Barcelona
- Roger Pallarols
- Direktor des Gremi de Restauració de Barcelona
- Jaume Collboni
- Bürgermeister von Barcelona
- Orte
- Barcelona
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