Der Verbraucherschutz hat zwei nicht benannte Plattformen aufgefordert, 8.318 Anzeigen für Saisonvermietungen zu entfernen, die Buchungen von weniger als 31 Tagen annehmen.
6.772 der beanstandeten Inserate liegen in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, davon 6.523 in der Stadt Madrid.
Nach einer Meldung nach dem Digital Services Act tragen die Plattformen die unmittelbare Verantwortung; entfernen oder sperren sie die Anzeigen nicht, könnte ein Sanktionsverfahren folgen.
Sanz verwies auf INE-Daten, wonach die Zahl der Ferienwohnungen in der Stadt Madrid zwischen August 2024 und Mai 2026 von 22.435 auf 13.431 sank.
Spaniens Ministerium für soziale Rechte, Verbraucherschutz und die Agenda 2030 unter Leitung von Pablo Bustinduy hat zwei Immobilienplattformen aufgefordert, 8.318 Anzeigen zu entfernen, die Ferienwohnungen als Saisonvermietung bewerben. Das Ministerium erklärt, die Inserate nähmen Buchungen von weniger als 31 Tagen an und lägen damit unter der Mindestdauer, die das Gesetz nun für Saisonverträge vorschreibt. Diese Schwelle stammt aus dem Königlichen Dekret-Gesetz 29/2026, das der Ministerrat am 6. Oktober verabschiedet hat und das das Stadtmietgesetz ändert. Das Ministerium hat die beiden Plattformen nicht benannt; seine Generaldirektion für Verbraucherschutz wertet die Anzeigen als möglicherweise irreführende Geschäftspraktiken nach Artikel 47 des Verbraucherschutzgesetzes (TRLGDCU). Laut El Confidencial stuft der neue Text solche Vermietungen unabhängig davon, ob Hotelleistungen angeboten werden, als Ferienwohnungen ein und unterwirft sie der Mehrwertsteuer von 10 %.
Auf die Autonome Gemeinschaft Madrid entfallen 6.772 der beanstandeten Anzeigen, davon 6.523 in der Stadt Madrid. El Confidencial beziffert den Anteil der Hauptstadt an den Madrider Inseraten auf 96 %. Der Verbraucherschutz beantragte die Löschungen über die Meldeverfahren des Digital Services Act, des EU-Regelwerks für Online-Plattformen. Nach der Meldung übernehmen die Plattformen nach europäischen Regeln die unmittelbare Verantwortung für die beanstandeten Inhalte. Entfernen oder sperren sie die Anzeigen nicht, könnte ein Sanktionsverfahren eröffnet werden.
Daten aus dem Artikeltext
Am 22. Oktober verteidigte Madrids stellvertretende Bürgermeisterin Inma Sanz, zugleich Sprecherin des Stadtrats und Delegierte für Sicherheit und Notfälle, die Pläne der Stadt gegen illegale Ferienwohnungen. Sie verwies auf Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE), die einen Rückgang um 40 % zeigen – von 22.435 Ferienwohnungen im August 2024 auf 13.431 im Mai 2026, eine Verringerung um 9.004 Wohnungen gegenüber einem landesweiten Durchschnittsrückgang von 15 %. Sanz sagte, die Maßnahmen der Stadt wirkten, und wertete die Zahlen als Beleg für den Ansatz des Stadtrats.
Daten aus dem Artikeltext
„Die Pläne des Stadtrats wirken, wie die amtliche Statistik bestätigt.“
Sie forderte zudem die Sozialistische Fraktion (PSOE) auf, ihren übertriebenen Aktionismus einzustellen, nachdem diese eine digitale Plattform zum Melden von Ferienwohnungen in der Stadt gestartet hatte.
Das Ministerium verweist auf frühere Maßnahmen, darunter eine Geldbuße von 64 Millionen Euro gegen Airbnb wegen Tausender regelwidriger Ferienwohnungsinserate, die zur Entfernung von mehr als 65.000 Anzeigen führte. Booking entfernte nach Angaben des Ministeriums nach einer offiziellen Aufforderung mehr als 4.000 Anzeigen. Unabhängig davon hat Spaniens Ministerium für Wohnungswesen und Stadtagenda eine öffentliche Konsultation zum Europäischen Gesetz für bezahlbares Wohnen eröffnet, einer von der Europäischen Kommission am 9. September vorgelegten EU-Verordnung. Beiträge können bis zum 4. November 2026 über ein Formular eingereicht werden; sie fließen in die Folgenabschätzung des Vorschlags und in Spaniens Position in den EU-Verhandlungen ein. Die Konsultation umfasst Subsidiarität, Auswirkungen auf öffentliche Zuständigkeiten, Bezahlbarkeit und Verfügbarkeit von Wohnraum sowie weitere wirtschaftliche und soziale Folgen.
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützenWohnen · Madrid
Das Verbraucherschutzministerium erklärt, die Inserate nähmen Buchungen von weniger als 31 Tagen an und lägen damit unter der Mindestdauer, die ein am 6. Oktober verabschiedetes Dekret festlegt. Von den beanstandeten Anzeigen entfallen 6.772 auf die Autonome Gemeinschaft Madrid.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, europa press, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .