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Konflikte · Washington, D.C.

Vance macht Iran-Krieg für Midterm-Niederlage verantwortlich – Risse in Trumps Regierung

Vizepräsident J.D. Vance hat erklärt, der Krieg mit dem Iran sei ein Grund dafür, dass die Republikaner bei den Midterms an Boden verloren hätten; das Wall Street Journal berichtete, er habe den Konflikt von Anfang an abgelehnt. Donald Trump räumte ein, der Krieg habe seiner Partei geschadet, sagte aber, er sei es wert gewesen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, polsatnews.pl, forsal.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, D.C. · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. September 2026Amtsträger beraten über die Unpopularität des Krieges bei den Wählern, Vance und Rubio nehmen teil
  2. 3.11.Die Republikaner verlieren bei den Midterm-Wahlen an Boden
  3. 4.11.Vance veröffentlicht einen Beitrag auf X, in dem er den Krieg verantwortlich macht, und das Wall Street Journal berichtet über seine Distanzierung

Ein Vizepräsident schert aus

Vizepräsident J.D. Vance hat sich öffentlich vom Krieg mit dem Iran und von Präsident Donald Trump distanziert, berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch, 4. November – einen Tag, nachdem die Republikaner bei den am Dienstag, 3. November, abgehaltenen Midterm-Wahlen an Boden verloren hatten. Laut der Zeitung knüpft Vance seine politische Zukunft daran, die Koalition zusammenzuhalten, die Trump aufgebaut hat, doch er nennt den Krieg als Grund dafür, dass seine Partei verlor – auch in Bundesstaaten, die seit Jahrzehnten keinen Demokraten in den Senat geschickt hatten. In einem langen Beitrag auf X schrieb Vance an jenem Mittwoch, der Grund für die Niederlagen der Republikaner sei der Krieg gewesen, und der Präsident habe das selbst gesagt. Er nannte die vier Hauptgründe, die Wähler den Meinungsforschern angaben: den Krieg zu beenden, die Lebenshaltungskosten und die Inflation, „America First“ und eine Neuausrichtung der Beziehungen zu Israel. Donald Trump Jr., der älteste Sohn des Präsidenten, teilte den Beitrag und schrieb, jedes Wort darin sei wahr.

Ein Streit über den Krieg im Weißen Haus

Laut dem Wall Street Journal hatten Vance und Außenminister Marco Rubio wochenlang auf ein diplomatisches Ende des Konflikts gedrängt. Einige Berater des Weißen Hauses machen Verteidigungsminister Pete Hegseth dafür verantwortlich, Trump davon überzeugt zu haben, der Krieg werde eine kurze und leichte Operation – ähnlich dem Einsatz in Venezuela, der zur Festnahme des früheren venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro führte. Die Zeitung berichtet, Hegseth habe wiederholt für eine Fortsetzung des Krieges argumentiert, oft gegen Rubio, Vance und andere Amtsträger. Trump stimmte Vance darin zu, dass der Krieg das Wahlergebnis der Republikaner geschädigt habe, sagte aber, der Krieg sei es wert gewesen. Trotz der Kritik am Pentagonchef zögert der Präsident weiterhin, Hegseth zu entlassen.

Angriffe vor der Wahl geheim gehalten

Im September hielten hochrangige Regierungsvertreter eine Sitzung dazu ab, wie unpopulär der Krieg bei den amerikanischen Wählern war; Vance und Rubio nahmen daran teil. Die Amtsträger waren sich einig, dass das Bekanntwerden fortgesetzter Angriffe – sowohl defensiver als auch offensiver – den Republikanern in Bundesstaaten schaden würde, in denen ihre Wahlposition bedroht war. Quellen sagten dem Wall Street Journal, Trump sei über dieses Vorgehen informiert worden und habe es akzeptiert. In den folgenden Wochen führte das US-Militär laut der Zeitung still kleine Angriffe im Iran durch, bei denen Raketenwerfer und andere militärische Ausrüstung getroffen wurden, ohne dass Menschen getötet wurden. Das Weiße Haus habe Berichten zufolge darauf hingearbeitet, das Ausmaß der militärischen Aktionen vor der Wahl geheim zu halten.

Reaktionen und der größere Zusammenhang

Der polnische Libertäre Janusz Korwin-Mikke schrieb auf X, ein Vizepräsident, der den Präsidenten kritisiere, sei höchst unamerikanisch. Trump machte Berichten zufolge zudem Fox News dafür verantwortlich, zu viele Statements von Demokraten, aber auch von Republikanern gezeigt zu haben. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte, der Präsident habe den Inhalt von Vance' Botschaft vor der Veröffentlichung gekannt, wobei unklar blieb, ob der Beitrag mit der Regierung abgestimmt worden war. Umfragen zeigen demnach, dass die Unzufriedenheit der Wähler über den Krieg hinaus auf steigende Lebenshaltungskosten und die Politik des Weißen Hauses reicht. Trump hat gesagt, wenn er es noch einmal zu tun hätte, würde er es wieder tun, weil der Iran keine Atomwaffen haben dürfe.

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