Konflikte · Teheran, Doha und Fort Worth

Katarische Vermittler kehren nach Teheran zurück, während Iran Dohas Friedensplan ablehnt

Vermittler aus Katar sind am Freitag, 30. Oktober, nach Teheran zurückgekehrt, nachdem Iran einen katarischen Friedensentwurf abgelehnt und einen Brief des US-Vizepräsidenten JD Vance unbeantwortet gelassen hat.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediafax.ro, PÚBLICO, H Kαθημερινή und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Teheran, Doha, Fort Worth · Iran, Katar, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 25.10.Katar legt den iranischen Behörden einen Friedensplan-Entwurf vor
  2. 28.10.Araghchi erklärt, Teheran bleibe mit den Vermittlern in Kontakt; das WSJ berichtet über den Brief von Vance
  3. 29.10.Die iranische Presse bestätigt den Eingang des Briefes; Trump bestreitet den Versand; Vance spricht in Fort Worth
  4. 30.10.Katarische Vermittler kehren nach Teheran zurück

Vermittler kehren nach Teheran zurück

Vermittler aus Katar sind am Freitag, 30. Oktober, in die iranische Hauptstadt zurückgekehrt, um in neuen Gesprächen ein Ende des Krieges im Nahen Osten zu erreichen, wie ein mit den Verhandlungen vertrauter Beamter Reuters sagte. Der Beamte sagte, die Vermittlung werde mit den Vereinigten Staaten abgestimmt. Die Reise folgt auf einen katarischen Friedensplan-Entwurf, der den iranischen Behörden am Sonntag, 25. Oktober, vorgelegt wurde. Ein hochrangiger iranischer Beamter wies die Vorschläge als inakzeptabel zurück und erklärte, Teheran werde an seiner Haltung zum Atomprogramm festhalten.

Streit über die Reihenfolge

Das Haupthindernis ist die Reihenfolge, in der die Bedingungen beider Seiten behandelt werden sollen. Washington will das iranische Atomprogramm von Anfang an auf den Tisch bringen. Teheran verlangt, dass die Vereinigten Staaten zuerst ihre Blockade iranischer Häfen und die Sanktionen gegen die Ölexporte aufheben. Außenminister Abbas Araghchi sagte am Mittwoch, 28. Oktober, Iran stehe weiterhin in engem Kontakt mit den Vermittlern, während es Vorschläge prüfe, die die Umsetzung seines eigenen Sieben-Tage-Plans zur Beendigung des Krieges ermöglichen könnten. Er sagte zudem, Teheran erörtere mit den Vermittlern weiterhin einen Plan zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus, einer wichtigen Route für den weltweiten Öltransport. Die Kontrolle über die Meerenge ist zu einem zentralen Punkt des Konflikts geworden, der Ende Februar nach US- und israelischen Angriffen auf Iran begann.

Der Brief von Vance

Am Mittwoch, 28. Oktober, berichtete das Wall Street Journal, Vizepräsident JD Vance habe einen Brief nach Teheran geschickt. Die Zeitung schrieb, Vance prüfe, ob beide Seiten genügend Gemeinsamkeiten finden könnten, um Trump davon zu überzeugen, in den kommenden Wochen keinen kurzen und intensiven Angriff auf Iran anzuordnen. Sie schrieb außerdem, die Initiative ziele auf einen möglichen Rahmen für Gespräche und nicht auf ein sofortiges Friedensabkommen. Eine von der Zeitung zitierte Quelle sagte, der Brief sei auf Wunsch Trumps verschickt worden – eine Darstellung, die Trump später bestritt. Am Donnerstag, 29. Oktober, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine dem Vorgang nahestehende Quelle, die Botschaft sei an Mohsen Resai gerichtet gewesen, den Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, und Teheran habe noch nicht geantwortet. Tasnim erklärte, Teheran verlange, dass Washington zuerst seine sieben Bedingungen erfülle. Trump sagte, die Kontaktaufnahme habe medizinische Lieferungen für Iran betroffen. Der Austausch erfolgt, während Washington und Israel ihre Drohungen mit neuen Angriffen auf Iran verstärkt haben.

Vance in Texas und die Zwischenwahlen

Am Donnerstag, 29. Oktober, sprach Vance auf einem von Fox News organisierten öffentlichen Forum in Fort Worth, Texas. Auf die Frage eines republikanischen Wählers, ob die Regierung ihr Versprechen einhalte, kostspielige Auslandsinterventionen zu beenden, sagte er, die Vereinigten Staaten seien seit sieben Monaten an dem Konflikt beteiligt, und die Beziehungen zu Teheran seien von 47 Jahren Spannung geprägt. Er sagte, Trump werde nicht zulassen, dass der Krieg mit Iran ein endloser werde, und argumentierte, die Ablehnung langwieriger Interventionen bedeute nicht, Gewalt grundsätzlich abzulehnen. Die Äußerungen fielen fünf Tage vor den Zwischenwahlen am 3. November, bei denen Außenpolitik und der Krieg zu den Hauptanliegen der Wähler zählen. Eine Umfrage des Pew Research Center zwischen dem 28. September und dem 4. Oktober ergab, dass 65 % der Amerikaner Trumps Umgang mit der Militäroperation im Nahen Osten ablehnen, während 33 % sie unterstützen.

Pew-Umfrage: Haltung der USA zu Trumps Militäroperation im Nahen Osten%
Ablehnung
65 %
Unterstützung
33 %

Daten aus dem Artikeltext

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Reuters

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