Sicherheit · Valencia, Paiporta und Catarroja

Gericht erhöht offizielle Zahl der Flutopfer in Valencia auf 234

Ein 73-jähriger Mann aus Paiporta, der 2024 verletzt wurde, als Wasser in sein Haus eindrang, starb Wochen später im Krankenhaus an einer bakteriellen Infektion. Am Freitag, 30. Oktober 2026, entschied das Ermittlungsgericht in Catarroja, dass sein Tod mit der Flut zusammenhängt, und nahm ihn in die offizielle Zählung auf.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press und LaVanguardia. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Valencia, Paiporta, Catarroja · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 29.10.Die Flut vom 29. Oktober 2024 füllt das Haus des Mannes mit 1,70 Metern Wasser
  2. 18.11.Der Mann wird ins Krankenhaus eingeliefert, fünf Tage nachdem Durchfall, Erbrechen und Fieber begonnen hatten
  3. 26.11.Der Mann stirbt im Allgemeinen Universitätsklinikum von Valencia an einer E-Faecalis-Endokarditis
  4. 30.10.Die Ermittlungsrichterin erhöht die offizielle Zahl der Fluttoten auf 234

Ein neuer Fall in der offiziellen Zählung

Die Ermittlungsrichterin am Gericht erster Instanz in Catarroja hat die offizielle Zahl der Menschen, die bei der Flut in Valencia am 29. Oktober 2024 ums Leben kamen, auf 234 erhöht. Sie erließ die Anordnung am Freitag, 30. Oktober 2026. Bei dem neuen Fall handelt es sich um einen 73-jährigen Mann aus Paiporta, der verletzt wurde, als Wasser in sein Haus eindrang und der fast zwei Monate später im Allgemeinen Universitätsklinikum von Valencia starb. Der Oberste Gerichtshof der Autonomen Gemeinschaft Valencia (TSJCV) veröffentlichte die Entscheidung in einer Mitteilung.

Medizinischer Verlauf

Seine Kinder erklärten vor Gericht, das Haus habe während der Flut 1,70 Meter Wasser aufgenommen. Sie berichteten zudem, ihr Vater habe eine Fußwunde gehabt, die er zuvor nicht hatte, und in den folgenden Tagen seien seine Zehen angeschwollen und hätten eine violette Farbe angenommen. Am 18. November wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, fünf Tage nachdem Durchfall, Erbrechen und Fieber begonnen hatten. Dort starb er am 26. November an einer infektiösen Endokarditis, verursacht durch das Bakterium E Faecalis.

Forensisches Gutachten und Feststellung der Richterin

Das dem Gericht vorgelegte forensische Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass sich kein einzelner, direkter Kausalzusammenhang zwischen der E-Faecalis-Endokarditis und den Ereignissen des 29. Oktober herstellen lasse. Es stellte zudem fest, dass die Fußwunde nicht ausreichend dokumentiert sei, akzeptierte aber, dass die Wunde der Infektionsweg hätte sein können, wenn er mit kontaminierten Oberflächen in Berührung gekommen wäre. Die Richterin wog dieses medizinische Gutachten gegen die Aussagen der Angehörigen des Mannes ab, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft angehört worden waren. Sie kam zu dem Schluss, dass ein Kausalzusammenhang zwischen der Flut und dem Tod besteht, und benannte den Kontakt mit kontaminierten Oberflächen als entscheidendes Element.

Was die Entscheidung ändert

Die Anordnung hebt die offizielle Zahl der Fluttoten auf 234. Die Mitteilung des TSJCV stellte die Entscheidung als Erledigung des Falls durch die Richterin dar, gestützt auf das forensische Gutachten und die Aussagen der Familie. Die Zahl spiegelt nur die Fälle wider, die das Gericht förmlich anerkannt hat, sie gilt also für die gerichtseigene Zählung und nicht für eine separate Schätzung.

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