Gesundheit & Bildung · Rom
Valditara verspricht, fast 7.000 Stellenstreichungen an Schulen aus dem Haushaltsgesetz zu streichen
Italiens Bildungsminister erklärte am 4. November in der Abgeordnetenkammer, die Regierung werde darauf hinarbeiten, die Streichung von fast 7.000 Lehr- und Unterstützungsstellen ab dem Schuljahr 2027/2028 aus dem Haushaltsgesetz zu entfernen, während dieses im Parlament beraten wird.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, ANSA.it, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Das Haushaltsgesetz sieht eine strukturelle Kürzung von fast 7.000 Lehr- und ATA-Stellen ab dem Schuljahr 2027/2028 vor.
Valditara erklärte am 4. November in der Kammer, die Regierung werde darauf hinarbeiten, die Maßnahme während der parlamentarischen Beratung des Haushaltsgesetzes zu streichen.
Valditara sagte, die Regierung habe rund 206.000 Beschäftigte eingestellt, und für das nächste Schuljahr seien bereits etwa 40.000 Lehrereinstellungen veranschlagt.
Unter Verweis auf Invalsi sagte Valditara, die Quote von 7,3 Prozent im Jahr 2026 liege unter dem Ziel von 9 Prozent für 2030, und 520.000 Schüler seien in die Schule zurückgekehrt.
Ein Versprechen, die Kürzung zurückzunehmen
Am 4. November antwortete Bildungsminister Giuseppe Valditara in der Fragestunde der Abgeordnetenkammer auf eine Frage von Irene Manzi von der Demokratischen Partei (PD) zu Kürzungen beim Schulpersonal. Das Haushaltsgesetz sieht eine strukturelle Reduzierung von fast 7.000 Stellen beim Lehrpersonal und beim ATA-Personal (Verwaltungs-, technisches und Hilfspersonal) ab dem Schuljahr 2027/2028 vor. Gewerkschaften und Oppositionsparteien hatten gegen die Maßnahme protestiert, auch einige Verbündete in der Regierungskoalition hatten Unbehagen geäußert. Valditara selbst distanzierte sich von der Kürzung, die in den technischen Tabellen des Haushalts aufgetaucht war. Ziel ist es, sie während der Beratung des Haushaltsgesetzes durch gezielte Änderungsanträge zu streichen.
„Wir beabsichtigen, darauf hinzuarbeiten, dass die Maßnahme der Kürzung während der parlamentarischen Beratung des Haushaltsgesetzes gestrichen werden kann.“
Schuldzuweisung an die Regierung Draghi
Valditara sagte, die Kürzungen bei den Lehrstellen seien in erheblichem Umfang von der Regierung Draghi vorgenommen worden, als Bianchi von der Demokratischen Partei Bildungsminister war, und viele der heutigen Oppositionsabgeordneten hätten dafür gestimmt. Er bezifferte die Summe auf 10.157 weniger Stellen, also über 10.000 Kürzungen. Dagegen habe seine Regierung die strukturellen Mittel für die Schule in den ersten vier Haushaltsgesetzen dieser Legislaturperiode um 13,1 Prozent gegenüber 2022 erhöht, und die Mittel seien um 30 Prozent stärker gestiegen als in der gesamten vorangegangenen Legislaturperiode. Selbst mit den außerordentlichen Covid-Ausgaben habe der Anstieg in der vorherigen Legislaturperiode bei 9,58 Prozent gelegen. Zu den Schulgebäuden sagte er, die Kommunen hätten zwischen 2011 und 2022, von der Regierung Monti bis zur Regierung Draghi, 6 Milliarden für den Schulbau erhalten, während die aktuelle Regierung über 14 Milliarden an Investitionen mobilisiert habe.
Einstellungen und Klassengrößen
Valditara sagte, die Regierung habe rund 206.000 Beschäftigte eingestellt, und für das nächste Schuljahr seien bereits etwa 40.000 weitere Lehrereinstellungen veranschlagt. Damit würden in dieser Legislaturperiode mehr als 20.000 zusätzliche Lehrkräfte eingestellt als in der vorherigen. Er sagte auch, die Regierung habe Tausende geeignete Kandidaten aus früheren Auswahlverfahren gerettet.
„Wir haben auch Tausende geeignete Kandidaten aus vergangenen Auswahlverfahren gerettet, die von der vorherigen Regierung im Stich gelassen wurden.“
Zur Gesundheit berichtete Valditara, dass in wenigen Tagen mehr als 47.000 Gesundheitsleistungen für Schulbeschäftigte erbracht worden seien, kostenlos im Rahmen einer Krankenversicherung. Er nannte auch Zahlen zu Klassengrößen: Italienische Klassen hätten 2024 in der Grundschule durchschnittlich 18 Schüler und in der Sekundarstufe I 20, gegenüber OECD-Durchschnitten von 21 und 23.
- Italien, Grundschule
- 18 Schüler
- OECD-Durchschnitt, Grundschule
- 21 Schüler
- Italien, Sekundarstufe I
- 20 Schüler
- OECD-Durchschnitt, Sekundarstufe I
- 23 Schüler
Daten aus dem Artikeltext
Schulabbruch und Lernergebnisse
Unter Verweis auf Invalsi sagte Valditara, die Quote der frühen Schulabgänger habe 2026 7,3 Prozent erreicht und liege damit über dem für 2030 gesetzten Ziel von 9 Prozent; 520.000 Schüler, die die Schule nicht mehr besucht hätten, seien zurückgekehrt. Der Anteil der Schüler ohne ausreichende Kompetenzen in Italienisch, Mathematik und Englisch am Ende von 13 Schuljahren sei auf 6,3 Prozent gesunken. Valditara sagte zudem, die im September veröffentlichten Pisa-Ergebnisse der OECD zeigten, dass Italien Finnland im Lesen erstmals überholt habe. Unter Verweis auf Eurostat sagte er, Italien gebe pro Schüler mehr aus als der europäische Durchschnitt.
- 2026 (laut Invalsi)
- 7.3 %
- Ziel 2030
- 9 %
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Il Sole 24 OREValditara: Bereits 47.000 Gesundheitsleistungen für Schulpersonal, Arbeit an der Streichung der Kürzungen im HaushaltValditara: "Già 47mila prestazioni sanitarie al personale scuola, al lavoro per cancellare i tagli in manovra" · Original auf Italienisch
- Il Sole 24 OREValditara: Wir arbeiten daran, die Kürzungen beim Schulpersonal im Haushalt zu beseitigenValditara: lavoriamo per eliminare tagli a personale scuola in manovra · Original auf Italienisch
- ANSA.itBereits 206.000 Mitarbeiter eingestellt, 40.000 weitere Lehrer im nächsten Jahr'Già assunte 206mila unità, altri 40mila prof il prossimo anno' - Ultima ora · Original auf Italienisch
- Tgcom24Haushalt in voller Diskussion, Valditara: Wir arbeiten daran, die Kürzungen beim Schulpersonal zu beseitigen | Die Regionen einstimmig: Unzureichende Mittel für das GesundheitswesenManovra in piena discussione, Valditara: "Lavoriamo per eliminare tagli a personale scuola" | Le Regioni all'unisono: "Risorse insufficienti per la sanità" · Original auf Italienisch
- Giuseppe Valditara
- Italiens Minister für Bildung und Verdienste, der das Versprechen in der Fragestunde ankündigte
- Irene Manzi
- Abgeordnete der Demokratischen Partei, die die Frage in der Abgeordnetenkammer stellte
- Draghi
- Regierungschef der Regierung, die laut Valditara große Stellenstreichungen an Schulen vorgenommen hat
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen