Gesundheit & Bildung · Rom

Valditara verspricht, fast 7.000 Stellenstreichungen an Schulen aus dem Haushaltsgesetz zu streichen

Italiens Bildungsminister erklärte am 4. November in der Abgeordnetenkammer, die Regierung werde darauf hinarbeiten, die Streichung von fast 7.000 Lehr- und Unterstützungsstellen ab dem Schuljahr 2027/2028 aus dem Haushaltsgesetz zu entfernen, während dieses im Parlament beraten wird.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Il Sole 24 ORE, ANSA.it, Tgcom24 und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien

Ein Versprechen, die Kürzung zurückzunehmen

Am 4. November antwortete Bildungsminister Giuseppe Valditara in der Fragestunde der Abgeordnetenkammer auf eine Frage von Irene Manzi von der Demokratischen Partei (PD) zu Kürzungen beim Schulpersonal. Das Haushaltsgesetz sieht eine strukturelle Reduzierung von fast 7.000 Stellen beim Lehrpersonal und beim ATA-Personal (Verwaltungs-, technisches und Hilfspersonal) ab dem Schuljahr 2027/2028 vor. Gewerkschaften und Oppositionsparteien hatten gegen die Maßnahme protestiert, auch einige Verbündete in der Regierungskoalition hatten Unbehagen geäußert. Valditara selbst distanzierte sich von der Kürzung, die in den technischen Tabellen des Haushalts aufgetaucht war. Ziel ist es, sie während der Beratung des Haushaltsgesetzes durch gezielte Änderungsanträge zu streichen.

„Wir beabsichtigen, darauf hinzuarbeiten, dass die Maßnahme der Kürzung während der parlamentarischen Beratung des Haushaltsgesetzes gestrichen werden kann.“

Giuseppe Valditara, Italiens Minister für Bildung und Verdienste

Schuldzuweisung an die Regierung Draghi

Valditara sagte, die Kürzungen bei den Lehrstellen seien in erheblichem Umfang von der Regierung Draghi vorgenommen worden, als Bianchi von der Demokratischen Partei Bildungsminister war, und viele der heutigen Oppositionsabgeordneten hätten dafür gestimmt. Er bezifferte die Summe auf 10.157 weniger Stellen, also über 10.000 Kürzungen. Dagegen habe seine Regierung die strukturellen Mittel für die Schule in den ersten vier Haushaltsgesetzen dieser Legislaturperiode um 13,1 Prozent gegenüber 2022 erhöht, und die Mittel seien um 30 Prozent stärker gestiegen als in der gesamten vorangegangenen Legislaturperiode. Selbst mit den außerordentlichen Covid-Ausgaben habe der Anstieg in der vorherigen Legislaturperiode bei 9,58 Prozent gelegen. Zu den Schulgebäuden sagte er, die Kommunen hätten zwischen 2011 und 2022, von der Regierung Monti bis zur Regierung Draghi, 6 Milliarden für den Schulbau erhalten, während die aktuelle Regierung über 14 Milliarden an Investitionen mobilisiert habe.

Einstellungen und Klassengrößen

Valditara sagte, die Regierung habe rund 206.000 Beschäftigte eingestellt, und für das nächste Schuljahr seien bereits etwa 40.000 weitere Lehrereinstellungen veranschlagt. Damit würden in dieser Legislaturperiode mehr als 20.000 zusätzliche Lehrkräfte eingestellt als in der vorherigen. Er sagte auch, die Regierung habe Tausende geeignete Kandidaten aus früheren Auswahlverfahren gerettet.

„Wir haben auch Tausende geeignete Kandidaten aus vergangenen Auswahlverfahren gerettet, die von der vorherigen Regierung im Stich gelassen wurden.“

Giuseppe Valditara, Italiens Minister für Bildung und Verdienste

Zur Gesundheit berichtete Valditara, dass in wenigen Tagen mehr als 47.000 Gesundheitsleistungen für Schulbeschäftigte erbracht worden seien, kostenlos im Rahmen einer Krankenversicherung. Er nannte auch Zahlen zu Klassengrößen: Italienische Klassen hätten 2024 in der Grundschule durchschnittlich 18 Schüler und in der Sekundarstufe I 20, gegenüber OECD-Durchschnitten von 21 und 23.

Durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse, 2024Schüler
Italien, Grundschule
18 Schüler
OECD-Durchschnitt, Grundschule
21 Schüler
Italien, Sekundarstufe I
20 Schüler
OECD-Durchschnitt, Sekundarstufe I
23 Schüler

Daten aus dem Artikeltext

Schulabbruch und Lernergebnisse

Unter Verweis auf Invalsi sagte Valditara, die Quote der frühen Schulabgänger habe 2026 7,3 Prozent erreicht und liege damit über dem für 2030 gesetzten Ziel von 9 Prozent; 520.000 Schüler, die die Schule nicht mehr besucht hätten, seien zurückgekehrt. Der Anteil der Schüler ohne ausreichende Kompetenzen in Italienisch, Mathematik und Englisch am Ende von 13 Schuljahren sei auf 6,3 Prozent gesunken. Valditara sagte zudem, die im September veröffentlichten Pisa-Ergebnisse der OECD zeigten, dass Italien Finnland im Lesen erstmals überholt habe. Unter Verweis auf Eurostat sagte er, Italien gebe pro Schüler mehr aus als der europäische Durchschnitt.

Quote der frühen Schulabgänger: 2026 gegenüber Ziel 2030%
2026 (laut Invalsi)
7.3 %
Ziel 2030
9 %

Daten aus dem Artikeltext

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