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Diplomatie · Brüssel, Tirana und Chisinau

EU-Erweiterungsbericht: Montenegro steht kurz vor dem Abschluss des Beitritts, Ukraine hinkt hinter Moldau hinterher

Das am Mittwoch, 4. November, veröffentlichte jährliche Erweiterungspaket der Europäischen Kommission stellt Montenegro als dem EU-Beitritt am nächsten ein und lässt die Ukraine deutlich hinter Moldau zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Bloomberg Business, Il Sole 24 ORE und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Brüssel, Tirana, Chisinau, Kiew · Belgien, Albanien, Moldau
Wie es dazu kam
  1. Juni 2024Formelle Eröffnung der Beitrittsverhandlungen für Moldau und die Ukraine
  2. 4.11.Die Kommission veröffentlicht das jährliche Erweiterungspaket
  3. Ende 2028Zieldatum für den Abschluss der Verhandlungen der Ukraine

Montenegro steht der Ziellinie am nächsten

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch, 4. November, ihr jährliches Erweiterungspaket veröffentlicht, und darin steht Montenegro dem Ende des Beitrittsprozesses am nächsten. Montenegro hat vorläufig 21 Verhandlungskapitel geschlossen, und die Kommission erklärt, die übrigen könnten bis Jahresende geschlossen werden, sofern die Mitgliedstaaten zustimmen. Die Arbeit am Beitrittsvertrag bestätigt, dass Montenegro sich in der Endphase seines Prozesses befindet. Bloomberg berichtet, die Exekutive des Bündnisses erwarte einen Beitritt Montenegros im Jahr 2028 – ein Zeitplan, der die Erweiterung wieder in Gang bringen könnte. Die Kommission erklärt zudem, Montenegro könne im derzeitigen Tempo bereits im Juni 2027 bereit sein, den Beitrittsvertrag zu unterzeichnen.

Albanien und Serbien

Albanien hat sein letztes ausstehendes Cluster eröffnet und die Zwischenbenchmarks in den Kapiteln zur Rechtsstaatlichkeit erfüllt, was den Weg für den vorläufigen Abschluss von vier Kapiteln ebnet. Die Kommission nennt das Ziel, die Gespräche 2027 abzuschließen, ehrgeizig, aber erreichbar, und erklärt, dafür seien eine anhaltende Reformdynamik und ein inklusiver politischer Dialog nötig. Dieser Appell fällt mit anhaltenden regierungskritischen Protesten im ganzen Land zusammen, und die Kommission verweist auf die breite zivilgesellschaftliche Mobilisierung seit Beginn des demokratischen Übergangs in Albanien. Serbien hat laut Bericht keine substanziellen Fortschritte in den Verhandlungen erzielt, und die Kommission verweist auf eine Abkehr von den Werten, die seinen europäischen Weg tragen. Sie merkt zudem an, dass die jüngsten Parlamentswahlen der neuen Regierung ein starkes Reformmandat gegeben hätten.

Moldau und Ukraine auf getrennten Wegen

Eine von der Deutschen Welle gemeldete Roadmap der Kommission für Moldau sieht vor, dass Chisinau 2027 25 der 35 Verhandlungskapitel schließen könnte. Ein Politico vorliegendes vorläufiges Dokument beziffert Moldaus Potenzial auf mehr als 20 Kapitel, gegenüber sieben Politikbereichen für die Ukraine im Jahr 2027. Moldaus Präsidentin Maia Sandu sagte, ihr Land müsse im eigenen Tempo vorankommen, und eine Blockade seines europäischen Weges würde der Ukraine nicht helfen.

„Wir wollen die Eröffnung der letzten beiden Cluster, für die nach Einschätzung der Europäischen Kommission beide Länder technisch bereit sind.“

Maia Sandu, Präsidentin Moldaus

Sandu sagte außerdem, sie verstehe, dass Ungarn bilaterale Fragen mit der ukrainischen Regierung erörtere, und sie hoffe, dass alle Mitgliedstaaten in den kommenden Monaten eine günstige Entscheidung für beide Länder treffen würden.

Der Zeitplan der Ukraine und die Frage 2030

Die Ukraine reichte ihren EU-Mitgliedschaftsantrag am 28. Februar 2022 ein, vier Tage nachdem Russland seine groß angelegte Invasion begonnen hatte. Moldau und die Ukraine erhielten im Juni 2022 gemeinsam den Kandidatenstatus und eröffneten am selben Tag im Juni 2024 formell die Beitrittsverhandlungen.

Die Kommission erklärt, die Ukraine habe im vergangenen Jahr vier Cluster eröffnet und die Bedingungen für die Eröffnung aller übrigen Cluster erfüllt. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Verhandlungen bis Ende 2028 abzuschließen. Ein Politico vorliegendes Dokument setzt jedoch begrenzte Ziele für 2027 und enthält keine Zusage eines Beitrittsdatums.

Dieses Dokument fordert Kiew auf, die Reformen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit dringend und substanziell zu beschleunigen, und macht die Erfüllung zentraler Anforderungen in der ersten Hälfte des Jahres 2027 zur Bedingung für den vorläufigen Abschluss der Gespräche in einigen Kapiteln. Open merkt an, dass die Kommission auch Fortschritte bei den nationalen Minderheiten erwartet, insbesondere bei der ungarischen Minderheit.

Open berichtet, ein hochrangiger EU-Vertreter habe die Prognose als leistungsbasierte Bewertung und nicht als negatives Urteil über die Ukraine bezeichnet. Open argumentiert, ein Beitritt vor 2030 sei praktisch undenkbar, da Ausarbeitung, Unterzeichnung und Ratifizierung des Vertrags nach dem Ende der Gespräche mindestens ein Jahr dauerten, und Selenskyj, der lange auf ein Schnellverfahren gedrängt habe, dürfte darüber kaum erfreut sein.

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  1. 04.11Erweiterungspaket der Kommission nennt Montenegro als dem Beitritt am nächsten, Ziel 2028
  2. 04.11Moldau soll 2027 25 Kapitel schließen, die Ukraine sieben

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