Konflikte · Qeschm, Teheran und Tel Aviv

US-Streitkräfte sollen Irans Insel Qeschm getroffen haben, während die Zwischenwahlen näher rücken

Das Wall Street Journal berichtete am Montag, 2. November, einen Tag vor den US-Zwischenwahlen, von Angriffen, während Trump und Netanyahu darüber uneinig sind, wann die Angriffe auf Iran wieder aufgenommen werden sollen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, Η Ναυτεμπορική und Ειδήσεις. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Qeschm, Teheran, Tel Aviv, Washington · Iran, Israel, Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Laut Wall Street Journal werden US-Angriffe auf die Insel Qeschm gemeldet
  2. 3.11.US-Zwischenwahlen
  3. 4.11.Berichten zufolge mögliche Wiederaufnahme der Kämpfe

US-Angriffe auf die Insel Qeschm

Das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf amerikanische Beamte, die anonym bleiben wollten, US-Streitkräfte hätten am Montag, 2. November, die iranische Insel Qeschm in der Straße von Hormus angegriffen. Die Beamten bezeichneten die Angriffe als Teil einer Reihe begrenzter Bombardierungen Irans in den vergangenen Wochen. Die offizielle iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete fünf Explosionen auf Qeschm und erklärte, Anwohner hätten zwei Flugzeuge über dem Gebiet gesehen. Das Pentagon verwies Fragen der Nachrichtenagentur AFP an das US-Zentralkommando (CENTCOM), das zunächst nicht antwortete.

Die Angriffe erfolgen am Vorabend der US-Zwischenwahlen und im Rahmen eines Krieges, der am 28. Februar mit US- und israelischen Bombardierungen Irans begann. Seitdem hat Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen und greift nahezu täglich Schiffe an, die ohne seine Erlaubnis passieren wollen. Nach Angaben eines Informanten des Journal will das US-Militär die Angriffe geheim halten, damit sie nicht wie Vorbereitungen für eine groß angelegte Operation wirken. Trump schrieb auf Truth Social, Iran wolle so schnell wie möglich eine Einigung und eine solche sei erreichbar.

Trump und Netanyahu streiten über den Zeitpunkt

Axios berichtete, Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hätten am Samstag, 31. Oktober, telefoniert, das Gespräch sei schwierig und deutlich ausgefallen. Netanyahu habe darauf gedrängt, die Angriffe auf Iran rasch wieder aufzunehmen, während Trump der Diplomatie mehr Zeit geben wollte. Eine israelische Quelle bezeichnete den Austausch als hart, ein US-Beamter als direkt und offen; weder das Weiße Haus noch Netanyahus Büro wollten sich äußern. Netanyahu steht nach dem Verlust seiner Mehrheit in der Knesset selbst politisch unter Druck. Katarische Vermittler trafen am Sonntag, 1. November, iranische Vertreter.

Trump sagte am Samstag vor Reportern, die Gespräche liefen gut und er habe es nicht eilig. Er fügte hinzu, die Iraner seien nicht besonders verlässlich, weil sie Vereinbarungen zustimmten und sich dann wieder davon entfernten. Vizepräsident JD Vance schickte einen Brief an Mohsen Resaei, Irans ranghöchsten Nationalen Sicherheitsbeamten, was den ranghöchsten US-Kontakt mit Teheran seit Monaten darstellt.

Pickaxe Mountain und der geplante Schlag

Trump sagte, die USA müssten sich mit einer oder zwei Nuklearanlagen in Iran befassen. Er hob eine mutmaßliche Anlage im Inneren des Pickaxe Mountain hervor und erklärte, ein Angriff darauf sei bereits geplant und könne innerhalb von zehn Minuten abgeschlossen werden. Berichten zufolge warnten die USA ihre Verbündeten am Golf, sich auf eine mögliche neue Konfrontation vorzubereiten, die bereits am 4. November beginnen könnte, dem Tag nach den Zwischenwahlen.

Der frühere Mossad-Chef Yossi Cohen sagte auf einer Konferenz von Birthright Israel in Tel Aviv, er glaube, dass es letztlich zu einer weiteren gezielten Militäroperation gegen Iran kommen werde, weil Teheran seine Fähigkeiten weiter ausbaue. Zudem erklärte er, die Iraner verhandelten nicht in gutem Glauben.

Druck innerhalb der US-Regierung

The Atlantic berichtete, Trump habe seine Berater nach der Leistung von Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine, dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, befragt. Beide gelten als entschiedene Befürworter des Krieges. Berater hatten Trump vor Beginn des Konflikts Ende Februar versichert, er werde lange vor den Zwischenwahlen beendet sein. Acht Monate später ist der Krieg weiterhin höchst unpopulär, die Ölpreise sind in die Höhe geschossen und die Störungen des Schiffsverkehrs durch Hormus halten den wirtschaftlichen Druck hoch.

Hegseth enthob zudem Generalmajor Brett Sylvia, einen hochrangigen Militärplaner, seines Postens. Caines Büro veröffentlichte zunächst eine Erklärung, in der Sylvia für jahrzehntelangen Dienst gedankt wurde, und erklärte dann, diese Erklärung spiegle die Umstände nicht vollständig wider.

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