Wahlen · Washington
Zwischenwahlen am 3. November: Demokraten im Repräsentantenhaus favorisiert, Kontrolle des Senats in Reichweite
Am 3. November stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 Sitze im Senat zur Wahl. Trumps Zustimmung liegt im Schnitt bei etwa 37 Prozent, und die Demokraten brauchen vier Senatssitze, um die Kontrolle über die Kammer zu gewinnen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Handelsblatt, Blick.ch, SRF News und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am 3. November 2026 stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat zur Wahl; je nach Bundesstaat kann die Stimmabgabe bis zu 50 Tage früher beginnen.
SRF und RP Online halten eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus für sehr wahrscheinlich, während die Demokraten für den Senat vier Sitze hinzugewinnen müssten.
Trumps Zustimmung liegt im Schnitt der Umfragen bei etwa 37 Prozent, eine Ipsos-Umfrage für Reuters ergibt 31 Prozent.
In Texas liegen Talarico und Paxton gleichauf, wo die Republikaner Hunderte Millionen Dollar ausgeben; in Kansas liegen Marshall und Hamilton gleichauf.
Forbes beziffert Trumps Vermögen auf 6,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 183 Prozent seit Beginn seiner zweiten Amtszeit, und das Wall Street Journal berichtet über einen VAE-Deal über 49 Prozent von World Liberty Financial.
Die Abstimmung am 3. November
Am 3. November 2026 wählen die Wählerinnen und Wähler alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat, dazu einige Gouverneure, Bürgermeister und weitere Amtsträger. Je nach Bundesstaat kann die Stimmabgabe bis zu 50 Tage vor dem Wahltag beginnen. Da Trump nicht auf dem Stimmzettel steht, gelten die Zwischenwahlen traditionell als Referendum über seine Regierung, und seine Partei hat dabei fast immer Sitze verloren. Die Ausgangslage im Senat ist für die Demokraten ungünstiger, da in diesem Jahr nur etwa ein Drittel der Sitze zur Wahl steht.
Demokraten im Repräsentantenhaus favorisiert, Senat schwieriger
SRF und RP Online halten eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus für sehr wahrscheinlich, da die Partei dort nur wenige zusätzliche Sitze benötigt. Die Kontrolle über den Senat zu gewinnen, ist schwieriger: Laut beiden Medien müssten die Demokraten vier Sitze von den Republikanern erobern, teilweise in Bundesstaaten, die Trump 2024 gewonnen hat. Die Briefwahl deutet in dieselbe Richtung, mit größeren Vorsprüngen registrierter Demokraten als bei früheren Wahlen in vielen Bundesstaaten und höherer Wahlbeteiligung. RP Online verweist zudem auf den Meinungsforscher Patrick Ruffini, der sagte, drei Viertel der Umfragen zwischen 2018 und 2024 hätten die Unterstützung für die Demokraten überzeichnet – ein Grund zur Vorsicht. Blick merkt an, dass ein Wechsel im Senat es für Trump schwieriger machen würde, Richter und andere Personalien bestätigen zu lassen.
Trumps Standing und die Debatte um die Lebenshaltungskosten
Trumps Zustimmung liegt im Schnitt der jüngsten Umfragen bei etwa 37 Prozent, eine Ipsos-Umfrage für Reuters ergab 31 Prozent.
- Durchschnitt der jüngsten Umfragen
- 37 %
- Ipsos für Reuters
- 31 %
Daten aus dem Artikeltext
Die Bezahlbarkeit ist laut SRF das dominierende Wahlkampfthema; das Medium merkt an, Trump habe 2024 versprochen, die Preise schnell zu senken, während seine Zölle inflationär wirkten und der Iran-Krieg Benzin- und Gaspreise in die Höhe trieb. Korruption ist ein weiteres Thema: Eine Umfrage von Financial Times und Focaldata ergab, dass 69 Prozent der Amerikaner Korruption oder Interessenkonflikte in der Regierung beunruhigen, darunter 50 Prozent der Menschen, die 2024 für Trump gestimmt haben. Eine Erhebung von Washington Post und NBC News ergab, dass zwei Drittel der Amerikaner glauben, Trump nutze sein Amt, um sich selbst zu bereichern.
- Alle Amerikaner
- 69 %
- Trump-Wähler 2024
- 50 %
Daten aus dem Artikeltext
Rennen, die es zu beobachten gilt
In Texas liegt der Demokrat James Talarico in Umfragen gleichauf mit dem Republikaner Ken Paxton, und die Republikaner geben Hunderte Millionen Dollar aus, um den Sitz zu halten. Paxton war nach einem Amtsenthebungsverfahren 2023 wegen des Vorwurfs, er habe einen Spender begünstigt, vom Senat von Texas freigesprochen worden, und RP Online schreibt, ein Sieg Talaricos würde ihn zum ersten Demokraten machen, der den Sitz seit 1993 hält. In Kansas tritt der Republikaner Roger Marshall, ein ehemaliger Gynäkologe, gegen den Pastor Adam Hamilton, 61, an, und die beiden liegen in Umfragen gleichauf. Eine Untersuchung der New York Times ergab, dass Marshall Hunderte Menschen verklagte, die ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten, und dabei teils hohe Zinsen verlangte. Trump hat Talarico als „TalaFREAKo“ verspottet und eine unbelegte Behauptung über dessen Ernährung wiederholt.
Was ein demokratischer Sieg bedeuten würde
Eine demokratische Mehrheit in einer der Kammern könnte Trumps Macht über Gesetzgebung und Haushalt begrenzen, und ein Amtsenthebungsverfahren wäre laut WirtschaftsWoche möglich, aber schwer durchzusetzen. Trump hat jedem Amerikaner 5.000 Dollar versprochen, sollten die Republikaner gewinnen – ein Versprechen, das WirtschaftsWoche auf Basis von rund 250 Millionen Wahlberechtigten auf etwa 1,25 Billionen Dollar schätzt. Forbes berichtet, sein Vermögen sei seit Beginn seiner zweiten Amtszeit um 183 Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar gewachsen, vor allem durch Kryptowährungsinvestitionen. Das Wall Street Journal berichtet, Vertreter eines Mitglieds der Herrscherfamilie der VAE hätten kurz vor Trumps Amtseinführung einen Vertrag unterzeichnet, um 49 Prozent von World Liberty Financial zu kaufen, einer Krypto-Firma, die Trump mit seinen Söhnen gegründet hat, für eine halbe Milliarde Dollar. Gegen diesen Deal und andere Krypto-Transaktionen, von denen Trump und seine Familie direkt oder indirekt profitieren, wurde Klage eingereicht.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Donald Trump
- US-Präsident, dessen Partei bei den Zwischenwahlen am 3. November antritt und dessen Zustimmungswerte, Finanzen und Krypto-Deals im Wahlkampf eine Rolle spielen
- James Talarico
- Demokratischer Kandidat für den Senatssitz in Texas, tritt gegen Ken Paxton an
- Ken Paxton
- Republikanischer Kandidat für den Senatssitz in Texas, tritt gegen James Talarico an
- Roger Marshall
- Republikanischer Senator aus Kansas, der sich gegen Adam Hamilton um die Wiederwahl bewirbt
- Adam Hamilton
- Demokratischer Kandidat für den Senatssitz in Kansas, Pastor im Alter von 61 Jahren
- Patrick Ruffini
- Meinungsforscher, der sagte, drei Viertel der Umfragen zwischen 2018 und 2024 hätten die Unterstützung für die Demokraten überzeichnet
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