Sicherheit · Washington, Kiew und Moskau

Sieg der Demokraten bei Midterms weckt Hoffnungen in Kiew – doch Putin könnte vor dem Ende von Trumps Amtszeit eskalieren

Bei den US-Midterm-Wahlen haben die Republikaner die Kontrolle über den Kongress verloren. Ukrainische und russische Vertreter wägen nun ab, was ein von den Demokraten geführtes Parlament für den Krieg bedeuten könnte. In der Berichterstattung zitierte Analysten betonen, dass Trump die Außenpolitik weiterhin weitgehend in der Hand behält.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Libertatea, G4Media.ro und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Kiew, Moskau, Abu Dhabi · Vereinigte Staaten, Ukraine, Russland
Wie es dazu kam
  1. 3.01.Der neue Kongress tritt seine Sitzungen an
  2. 10.11.Friedensgespräche mit ukrainischen, US-amerikanischen und russischen Vertretern in Abu Dhabi angesetzt (10. und 11. November)

Hoffnung in der Ukraine auf mehr Unterstützung

Volodymyr Zelensky sagte in einem Interview mit dem deutschen Sender ZDF, die Ukraine erwarte nach den Zugewinnen der Demokraten größere Unterstützung aus den USA, wie AFP berichtet. Er argumentierte, stärkere finanzielle oder militärische Hilfe des Kongresses könne Putins Entscheidungen beeinflussen und den Weg zu Verhandlungen öffnen. Der neue Kongress tritt seine Sitzungen am 3. Januar 2027 an, und die Demokraten dürften Trumps Ukraine-Politik kritischer gegenüberstehen.

„Jetzt gibt es Hoffnung, angesichts dieses Kräfteverhältnisses, und wir werden von größerer Unterstützung profitieren.“

Volodymyr Zelensky, Ukrainischer Präsident

Laut der Berichterstattung hatten die führenden Demokraten Trumps Entscheidung, die Sanktionen gegen Russland auszusetzen und die amerikanische militärische und finanzielle Hilfe für Kiew zu stoppen, scharf kritisiert. Die Demokraten könnten Gesetzesvorhaben zu Hilfen für die Ukraine oder zu härteren Sanktionen voranbringen, doch Trump behält sein Vetorecht, und eine Überstimmung würde eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern erfordern, die die Demokraten nach Einschätzung von Analysten kaum erreichen dürften. Die Kontrolle über den Kongress würde es den Demokraten zudem ermöglichen, die Politik des Weißen Hauses zur Ukraine zu prüfen, und könnte Untersuchungen gegen Elon Musk, Eigentümer von SpaceX, wegen der Einschränkungen von Starlink in der Ukraine eröffnen.

Zweifel in Kiew und Moskau

Oleksandr Merezhko, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des ukrainischen Parlaments, sagte, die Lage werde sich nicht radikal ändern, weil die Außenpolitik in den Händen des Präsidenten bleibe.

„Ich glaube nicht, dass sich die Lage radikal ändern wird, denn die Außenpolitik bleibt in den Händen des Präsidenten.“

Oleksandr Merezhko, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des ukrainischen Parlaments

Ein Sprecher des russischen Präsidenten sagte, Moskau hoffe, dass Trump seine Bemühungen zur Beendigung des Krieges fortsetze. Bloomberg berichtete unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen, Putin glaube nicht mehr, dass Trump die Ukraine zwingen könne, ein Friedensabkommen zu russischen Bedingungen zu akzeptieren, und bereite sich auf einen längeren Krieg vor. Bloomberg hielt es zudem für unwahrscheinlich, dass die Niederlage der Republikaner die Regierung dazu veranlasst, die Unterstützung für Kiew auszuweiten.

Druck auf die Energieinfrastruktur

Die Quellen von Bloomberg sagten, Trumps Spielraum, Zelensky zu einer Einigung zu drängen, könnte schrumpfen, was Putin erlauben könnte, die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur zu intensivieren. Friedensgespräche mit ukrainischen, US-amerikanischen und russischen Vertretern sind für den 10. und 11. November in Abu Dhabi angesetzt. Zudem war ein mögliches Treffen zwischen Putin und Trump in China am Rande des APEC-Gipfels in diesem Monat im Gespräch, wobei Moskau laut Berichten keine wesentlichen Fortschritte davon erwartet.

Regionale und europäische Sichtweisen

Der Iran erklärte, das Ergebnis spiegele die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Krieg wider, während Vertreter dort keine Änderung der Politik Washingtons erwarteten. Vizepräsident JD Vance schrieb auf X, „der Grund für unsere Niederlage ist der Krieg“. Der Präsidentenberater Valentin Naumescu schrieb auf Facebook, Putin könne seine Aggression beschleunigen und möglicherweise eskalieren, bevor die derzeitige Regierung ihr Amt niederlegt, und Europa müsse die Ukraine durch den kommenden Winter hindurch weiter unterstützen. Er sagte, die EU, das Vereinigte Königreich, Kanada und Norwegen würden die militärische, logistische und finanzielle Hilfe für Kiew sowie den Druck auf Russland durch Sanktionen fortsetzen.

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