Wahlen · Dallas

US-Midterms: Demokraten führen in Umfragen, Trump warnt Republikaner vor existenzieller Abstimmung am 3. November

Die US-Wähler stimmen am Dienstag, 3. November 2026, ab und wählen das gesamte Repräsentantenhaus sowie ein Drittel des Senats neu. Die Umfragen begünstigen die Demokraten, während Trumps Zustimmungswerte nahe ihrem Tiefststand liegen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaVanguardia, EL PAÍS und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Daniel Torok, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 3.11.Midterm-Wahlen für das gesamte Repräsentantenhaus und 35 Senatssitze
  2. 7.11.Nächste US-Präsidentschaftswahl angesetzt
  3. 20.01.Amtsantritt des Siegers der Präsidentschaftswahl 2028

Worüber die Wähler am Dienstag entscheiden

Die US-Wähler gehen am Dienstag, 3. November 2026, an die Urnen, um alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat zu besetzen. Auch die Gouverneursposten in 36 Bundesstaaten und Referenden in den meisten der 50 Bundesstaaten stehen zur Wahl. Donald Trump ist kein Kandidat, doch die Midterms gelten weithin als Urteil über seine Regierungsführung, und er hat seine Anhänger aufgefordert, so zu wählen, als stünde sein Name auf dem Stimmzettel.

Die Republikaner halten derzeit 218 Sitze im Repräsentantenhaus gegenüber 215 der Demokraten und 53 Sitze im Senat gegenüber 47. Von den 35 zur Wahl stehenden Senatssitzen werden 22 von Republikanern gehalten, überwiegend in Bundesstaaten, die Trump 2024 mit großem Vorsprung gewann. Maine und North Carolina haben derzeit je einen Senator von jeder Partei, während Ohio, Texas und Alaska seit Langem republikanische Hochburgen sind.

Die Artikel berichten, dass der Demokrat James Talarico in Texas knapp vor dem Republikaner Ken Paxton liegt, der Demokrat Abdul El Sayed in Michigan vor Mike Rogers und der Demokrat Troy Jackson in Maine leicht vor der republikanischen Senatorin Susan Collins.

Umfragen deuten auf einen Vorsprung der Demokraten hin

Zwischen dem 1. September, dem offiziellen Beginn der heißen Wahlkampfphase, und Montag, dem Vorabend der Abstimmung, stieg die demokratische Wählerabsicht in den Umfragedurchschnitten um etwa drei Punkte. Die generische Wahl zum Repräsentantenhaus, die nach Parteien und nicht nach Kandidaten fragt, sieht die Demokraten mehr als acht Punkte vorn. El País äußert Zweifel an der Genauigkeit der Umfragen, auch wenn der Vorsprung bereits als „blaue Welle“ bezeichnet wird.

Trumps Standing ist schwach. Eine von El País zitierte Umfrage der New York Times ergab zwei Wochen vor der Wahl, dass 36 % der wahrscheinlichen Wähler seine Amtsführung befürworten – ein neuer Tiefstwert für diese Erhebung –, während 59 % sie ablehnen. Der eigene Durchschnitt von El País setzt seine Zustimmung bei 37 %, während einige Umfragen sie knapp über 30 % sehen.

Trumps Zustimmung in aktuellen Umfragen%
NYT-Umfrage: Zustimmung (wahrscheinliche Wähler)
36 %
NYT-Umfrage: Ablehnung (wahrscheinliche Wähler)
59 %
Umfragedurchschnitt El País: Zustimmung
37 %

Daten aus dem Artikeltext

Die Demokraten werben mit der Wirtschaft und argumentieren, Trump habe die Lebenshaltungskosten nicht gesenkt, wie er es 2024 versprochen habe, sowie mit dem Krieg im Iran, der die Kraftstoffpreise in die Höhe getrieben hat. Trump hat in den vergangenen zwei Monaten 28 Kundgebungen abgehalten, beginnend mit einem Parteitag im September in Dallas, dem ersten Parteitag der Republikaner in einem Midterm-Jahr.

Trumps Warnungen zur Wahl

In einem Interview mit dem australischen konservativen Kolumnisten Miranda Devine sagte Trump, der Verlust des Repräsentantenhauses, des Senats und der Präsidentschaft würde das Land erledigt zurücklassen, und schloss sich damit Elon Musk an. Er versprach, demokratische Gesetzesvorhaben mit einem Veto zu blockieren, sollten seine Gegner das Repräsentantenhaus gewinnen, und sagte, sie müssten mit ihm verhandeln, um überhaupt etwas durchzubringen.

Trump äußerte zudem Zweifel an der Integrität der Wahl. Auf die Frage, ob er eine ehrliche Abstimmung erwarte, sagte er nein. Gerichte haben mehrere seiner Versuche zurückgewiesen, Auszählungen zu blockieren, darunter in Alaska, wo er argumentiert, der Republikaner Dan Sullivan und der Unabhängige Daniel J. Sullivan hätten nahezu identische Namen, die Wähler verwechseln könnten.

Begnadigungen und die Frage 2028

In einem Interview bei Newsmax am 15. Oktober sagte Trump, er sei befugt, sich selbst zu begnadigen, und er wolle nicht, dass sein Team jahrelange Anwaltskosten tragen müsse. Ob ein Präsident sich selbst begnadigen kann, ist von Bundesgerichten nicht geklärt. La Razón verweist auf eine Rechtsauffassung des Justizministeriums vom 5. August 1974, die kurz vor Richard Nixons Rücktritt wegen Watergate veröffentlicht wurde und zu dem Schluss kam, dass ein Präsident sich nicht selbst begnadigen kann. Eine Selbstbegnadigung würde wahrscheinlich vor Gericht angefochten; die Auffassung von 1974 verwies selbst auf den 25. Zusatzartikel, wonach ein Präsident sich vorübergehend für amtsunfähig erklären kann.

Trump kann keine dritte Amtszeit anstreben, da der 22. Zusatzartikel dies verbietet; er amtierte von 2017 bis 2021. Die nächste Präsidentschaftswahl ist für den 7. November 2028 angesetzt, der Sieger soll sein Amt am 20. Januar 2029 antreten.

Wichtige Termine

Die folgende Zeitleiste reicht vom Beginn der heißen Wahlkampfphase bis zum nächsten Präsidentschaftszyklus.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Dallas · Vereinigte Staaten

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