Wirtschaft · Washington, D.C. und Los Angeles

US-Justizministerium genehmigt Übernahme von Warner Bros Discovery durch Paramount im Wert von 110–111 Milliarden Dollar, keine Auflagen

Die Kartellabteilung kam zu dem Schluss, dass der Deal den Wettbewerb oder die Verbraucher wahrscheinlich nicht beeinträchtigen wird, und beseitigte damit ein wichtiges regulatorisches Hindernis für die Hollywood-Medienkombination.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Seznam Zprávy, La Repubblica.it, Tages Anzeiger und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, D.C., Los Angeles · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 12.06.US-Justizministerium genehmigt die Fusion bedingungslos und stellt fest, dass sie den Wettbewerb nicht beeinträchtigen wird.
  2. Juni 2026Eine Gruppe von Bundesstaaten unter der Führung Kaliforniens könnte eine Kartellklage einreichen, um den Deal zu blockieren.
  3. Juli 2026Paramount strebt den Abschluss der Transaktion bis Ende Juli an, vorbehaltlich der Genehmigungen in Europa und anderswo.

Das US-Justizministerium hat am Freitag seine kartellrechtliche Prüfung der geplanten Übernahme von Warner Bros Discovery durch die Paramount Skydance Corp abgeschlossen und festgestellt, dass die Transaktion keine Wettbewerbsgefahr darstellt. Damit erteilte es eine bedingungslose Genehmigung für eine der größten Medienfusionen der letzten Jahre. Der Deal wird je nach Quelle auf 110 bis 111 Milliarden Dollar geschätzt und würde zwei der fünf größten Studios Hollywoods sowie die Kabelnetzwerke CNN und HBO und die Streamingdienste Paramount+ und Max zusammenführen.

DOJ-Genehmigung

Die Regulierungsbehörden der Kartellabteilung schlossen ihre Untersuchung ab, ohne Veräußerungen, verhaltensorientierte Abhilfemaßnahmen oder Zugeständnisse zu verlangen, so mit der Sache vertraute Personen. In einer Erklärung teilte das Ministerium mit, die während der Untersuchung gesammelten Beweise hätten gezeigt, dass die Fusion „wahrscheinlich weder den Wettbewerb noch die amerikanischen Verbraucher“ in den Bereichen Videostreaming, lineares Fernsehen sowie Filmproduktion und -verleih für den Kinostart beeinträchtigen werde.

„Die Fusion wird den Wettbewerb im gesamten Medien- und Unterhaltungsökosystem verstärken, mit Vorteilen für amerikanische Verbraucher und Arbeitnehmer.“

US Justice Department

Paramount begrüßte die Entscheidung. Die Aktien des Unternehmens stiegen am Freitag im nachbörslichen Handel um etwa 3 Prozent. Das Unternehmen, das vom Filmproduzenten David Ellison geleitet wird, erklärte, es konzentriere sich darauf, den Abschluss der Transaktion so schnell wie möglich zu erreichen, Ziel sei Ende Juli.

Der Weg zum Deal

Paramount Skydance hatte sich Ende Februar nach monatelangen Verhandlungen und einem gescheiterten Gegenangebot von Netflix mit Warner Bros Discovery geeinigt. Die Familie Ellison, hinter dem Software-Milliardär Larry Ellison, hatte letztes Jahr die Kontrolle über Paramount übernommen. David Ellison und andere Führungskräfte lobbyierten intensiv bei den Kartellbehörden und argumentierten, dass das fusionierte Unternehmen besser in der Lage sei, mit größeren Streaming-Plattformen wie Netflix, Amazon und Disney zu konkurrieren.

Widerstand auf Bundesstaatsebene

Die bundesstaatliche Freigabe bedeutet nicht das Ende der rechtlichen Prüfung. Eine Gruppe von etwa zehn Bundesstaaten unter der Führung des kalifornischen Generalstaatsanwalts Robert Bonta bereitet eine Klage vor, um die Fusion aus Kartellgründen zu blockieren. Bontas Büro hatte im März eine Untersuchung eingeleitet und bezeichnete die Übernahme diese Woche weiterhin als „Gegenstand einer laufenden Untersuchung“. Die Bundesstaaten könnten ihre Klage bereits in diesem Monat einreichen, so Bloomberg.

„Die Übernahme von Warner Bros durch Paramount bleibt Gegenstand einer aktiven Untersuchung.“

Robert Bonta's office

Politische und brancheninterne Unruhe

Kritiker in Hollywood haben „entschiedenen Widerstand“ geäußert und befürchten massive Arbeitsplatzverluste, eine geringere Film- und Serienproduktion sowie eine weitere Konsolidierung in einer bereits von wenigen Akteuren dominierten Branche. Tausende Schauspieler, Regisseure und Autoren unterzeichneten Erklärungen gegen den Deal. Auch politische Bedenken betreffen CNN, das unter die Kontrolle der Ellison-Familie fallen würde, die als Verbündete von Präsident Donald Trump bekannt ist. Trump-Kritiker befürchten, dass der Kabelsendernachrichtensender, der den Präsidenten oft kritisiert, seine redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte.

„CNN könnte unter dem Dach von Paramount seine redaktionelle Unabhängigkeit verlieren, wie es in anderen Fällen geschehen ist, in denen Medienunternehmen von dem Präsidenten treuen Milliardären gekauft wurden.“

Trump critics in the US

Internationale Schritte und nächste Schritte

Während die bundesstaatliche Kartellhürde in den USA aus dem Weg geräumt ist, laufen noch Wettbewerbsprüfungen in Europa und anderen Jurisdiktionen außerhalb der USA. Paramount teilte mit, dass man mit den Regulierungsbehörden im Ausland zusammenarbeite und weiterhin darauf konzentriert sei, die Fusion zügig abzuschließen. Sollte der Deal zustande kommen, würde er die amerikanische Unterhaltungslandschaft neu gestalten, indem er legendäre Filmbibliotheken, darunter das DC-Superhelden-Universum, Harry Potter und den HBO-Katalog, mit den Vermögenswerten von Paramount zusammenführt.

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