Sicherheit · Posen

Polizei in Posen leitet Untersuchung zum Würgegriff eines Beamten gegen einen Demonstranten in Osiedle Maltańskie ein

Ein Video zeigt, wie ein Posener Polizist einen Mann von einem Bagger zieht und ihn anschließend während eines Protests gegen den Abriss einer Halle in einen Würgegriff nimmt. Die Polizei ordnete am Donnerstag, 29. Oktober, ein Erklärungsverfahren an.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von TVP Info, epoznan.pl, wpolityce.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Posen · Polen
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Arbeiter beginnen am Morgen mit dem Abriss der Halle in der ul. Warszawska 82, Anwohner und Aktivisten versammeln sich vor Ort
  2. 28. Oktober, abendsDie Polizei veröffentlicht ein Kommuniqué, wonach 19 Personen überprüft wurden, und beschreibt den Mann auf dem Bagger
  3. 29.10.Der Posener Polizeikommandant ordnet ein Erklärungsverfahren gegen den eingreifenden Beamten an
  4. 2.11.Frist für die Entscheidung der Polizei über ein Ermittlungsverfahren wegen des gemeldeten Einbruchs

Der Abriss in Osiedle Maltańskie

Am frühen Morgen des Mittwoch, 28. Oktober, kamen Arbeiter zu der Halle in der ul. Warszawska 82 im Posener Osiedle Maltańskie und begannen auf Weisung des Eigentümers, die Fenster auszubauen. Die Verwalterin des Geländes, die Firma Komandoria, erklärte in einer Stellungnahme, sie führe seit vielen Monaten etappenweise Aufräumarbeiten auf dem Areal durch, und verwies auf den schlechten Zustand vieler Gebäude und der Infrastruktur. Einige Anwohner fürchten eine Verdrängung, und Aktivistinnen und Aktivisten des Vereins „Maltańskie Nasz Dom“ halten den Abriss für rechtswidrig und wenden sich gegen den Verkauf des Grundstücks durch die Kirche an einen Investor. Eine Vertreterin der Anwohner sagte, es seien zwei Gerichtsverfahren zur Halle anhängig, von denen keines abgeschlossen sei. Zwischen Demonstranten und der Bautruppe kam es zu Handgreiflichkeiten, die Polizei wurde zum Ort gerufen.

Der Würgegriff vor laufender Kamera

Ein Team von TVP Info, das live berichtete, filmte, wie ein Beamter einen Demonstranten von einem Bagger zog und ihn anschließend in einen Würgegriff nahm. Den Aufnahmen zufolge verhielt sich der Mann nicht aggressiv und stand mit den Händen in den Taschen, als der Beamte sich ihm von hinten näherte. Die am Ort versammelten Anwohner riefen dem Beamten zu. Marcelina Zawisza, Abgeordnete der Partei Razem, veröffentlichte den Clip auf X und nannte das Verhalten des Beamten empörend. Im selben Beitrag wandte sie sich an Marcin Kierwiński und sprach die Kontrolle über die Polizei an.

„Haben Sie die Kontrolle darüber, was in der Polizei passiert, oder ist das schon der komplette Wilde Westen und ein Staat im Staate?!“

Marcelina Zawisza, Abgeordnete

Polizeiliche Darstellung und die Untersuchung

Am Mittwoch sagte Polizeisprecher Andrzej Borowiak, die am Ort eintreffenden Beamten hätten keine Schlägerei gesehen, und ihre Anwesenheit habe sich auf die Aufsicht über die Anwesenden beschränkt. In einem abendlichen Kommuniqué erklärte die Polizei, eine Meldung über eine Schlägerei mit mehr als einem Dutzend Beteiligten habe dazu geführt, dass 19 Personen überprüft worden seien. Im selben Kommuniqué hieß es, ein Mann sei auf den Bagger geklettert, habe Anweisungen ignoriert und sei mit einem Festhaltegriff fixiert worden; er werde als Beschuldigter in einer Ordnungswidrigkeitssache vor Gericht gebracht. Am Donnerstag, 29. Oktober, ordnete der Posener Polizeikommandant ein Erklärungsverfahren gegen den eingreifenden Beamten an. Borowiak sagte zum Einsatz von Zwang:

„Der Einsatz von Zwang muss rechtmäßig, taktisch korrekt und der Situation angemessen sein.“

Andrzej Borowiak

Die Kontrolleinheit der Polizeidirektion Posen wird das Verhalten des Beamten bewerten und dem Kommandanten ihre Ergebnisse berichten. Bis zum Vorliegen dieser Ergebnisse hat der Kommandant den Beamten nicht suspendiert.

Einbruchsmeldung und offene Fragen

Separat meldete ein Anwohner einen Einbruch in die Halle und erklärte, die Eingangstür sei möglicherweise entfernt und Fenster seien beschädigt worden. Ein Kriminaltechniker untersuchte den Tatort, es wurden Fotos gemacht. Die Polizei will bis Montag, 2. November, entscheiden, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet, und klärt derzeit, ob die Tür mitgenommen oder einfach auf dem Gelände zurückgelassen wurde. Außerdem wird ermittelt, wem die Fenster gehören und ob dieser Eigentümer Anzeige erstatten wird. Am Donnerstag wurde die Polizei erneut zum Areal gerufen, nachdem ein Anwohner Arbeiter für einen Umzug engagiert hatte und ein Nachbar deren Anwesenheit bestritten hatte. Alle Beteiligten wurden überprüft, niemand erstattete Anzeige, und dieser Einsatz wurde abgeschlossen.

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Quellen und Kontext

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