Vier Familienmitglieder bei Autobahnunfall in Palencia getötet, 9-jähriges Mädchen schwer verletzt
Ein Alleinunfall mit Überschlag auf der A-67 nahe Herrera de Pisuerga forderte am Sonntagnachmittag das Leben von zwei Eltern und zwei Kindern; ein 9-jähriges Mädchen erlitt sehr schwere Verletzungen.
Der Unfall
Ein Auto mit einer fünfköpfigen Familie verließ die Autobahn A-67 bei Kilometer 83 in der Gemeinde Herrera de Pisuerga (Palencia, Kastilien und León) gegen 16:20 Uhr am Sonntag, den 5. Juli 2026. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb mit allen Insassen eingeklemmt liegen. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Die Familie stammte aus Valladolid und befand sich Berichten zufolge auf der Rückreise von einem Ausflug nach Kantabrien.
Opfer
Vier Menschen starben noch an der Unfallstelle: die Eltern im Alter von 38 und 45 Jahren sowie zwei ihrer Kinder. Die meisten Quellen geben das Alter der Kinder mit 17 und 14 Jahren an, ein Bericht nennt jedoch 15 und 26 Jahre. Ein drittes Kind, ein 9-jähriges Mädchen, überlebte, erlitt jedoch Verletzungen, die von der Regierungsdelegation in Kastilien und León als „sehr schwer“ beschrieben wurden.
Notfallmaßnahmen
Die Notrufzentrale 112 alarmierte die Verkehrseinheit der Guardia Civil, die Provinzfeuerwehr und den Gesundheitsnotdienst Sacyl. Ein mobiler Intensivwagen, ein Krankentransportwagen, ein medizinisches Team des örtlichen Gesundheitszentrums und ein Rettungshubschrauber wurden entsandt. Die Feuerwehr befreite die eingeklemmten Insassen. Das verletzte Mädchen wurde mit dem Hubschrauber in das Complejo Asistencial de Burgos eingeliefert. Die linke Spur der A-67 in Richtung abnehmender Kilometrierung wurde während der Rettungsarbeiten gesperrt.
Ermittlungen
Die Guardia Civil ermittelt zur Unfallursache. Die Regierungsunterdelegation in Palencia nannte unter Berufung auf Zeugenaussagen Übermüdung des Fahrers als Hauptverdacht. Die Straße blieb laut der Generaldirektion für Verkehr mehrere Stunden lang teilweise gesperrt.
