Kunst & Bücher · Barcelona, Huesca und Coslada

Katalanisches Museum schlägt 17. November als Start für Umzug der Sijena-Gemälde nach Aragonien vor

Das Museu Nacional d'Art de Catalunya hat der Regierung Aragoniens einen Zeitplan geschickt, der den Abbau der acht Sijena-Tafeln am 17. November beginnen soll; die Ankunft im Kloster wird Anfang Dezember erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, La Razón, LaVanguardia und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Barcelona, Huesca, Coslada · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 16.11.Letzter Tag, an dem die Gemälde in Barcelona zu sehen sind, falls Aragonien keinen Einspruch erhebt
  2. 17.11.Vorgeschlagener Beginn der Abbau- und Transportarbeiten
  3. Dezember 2026Ankunft im Kloster Sijena Anfang Dezember erwartet

Ein vorgeschlagener Starttermin

Das Museu Nacional d'Art de Catalunya (MNAC) hat der Regierung Aragoniens einen vorgeschlagenen Zeitplan und Arbeitsplan für den Umzug der weltlichen Gemälde aus dem Kloster Santa María de Sijena in Huesca geschickt. Das Museum gab den Vorschlag am Dienstag, 3. November 2026, bekannt und will die Arbeiten am Dienstag, 17. November, beginnen. Das MNAC erklärte, es habe die Arbeiten zum Abbau, Verpacken und Transport neu angesetzt, nachdem es die Genehmigung der Denkmalkommission von Huesca erhalten habe; ursprünglich war die Arbeit für Juli geplant. Das Museum argumentiert, diese Gemälde wiesen nicht die konservatorischen Probleme oder technischen Hindernisse auf, die die weiterhin umstrittenen Wandmalereien betreffen, und sie seien bei dem Brand von 1936 nicht verbrannt.

Warum sich der Umzug verzögerte

Aragonien stoppte den Juli-Plan mit der Begründung, das vollständige technische Projekt fehle noch. Seither hat die Regionalregierung im Schlafsaalbereich des Klosters, wo die Gemälde angebracht werden sollen, ein System aus Kämmen installiert. Laut La Vanguardia hat Aragonien sechs Millionen Euro in die Sanierung und Vorbereitung des Klosters für die Rückkehr der Werke investiert. El Periódico berichtet, Aragonien habe später den 19. Oktober als Termin für den Umzug festgelegt; das Museum erklärte, dieser beruhe auf einem vorläufigen Kalender und einem veralteten Plan. Zuvor hatte Aragoniens Vizepräsidentin Mar Vaquero die Ankunft für Donnerstag, 5. November, angekündigt – ein Termin, den das MNAC als überholt zurückwies.

Die Tafeln und der Auftrag

Die Gruppe besteht aus acht starren Tafeln, die La Razón als Kompositionen aus dem 12. Jahrhundert beschreibt, die einst einen durchgehenden Fries in einem Raum zwischen Kirche und Kreuzgang bildeten. Ihre Motive umfassen einen Hirsch, der Früchte frisst, einen Löwen, der einen nackten Mann hält, eine Seeschlacht und einen knienden Ritter vor einer thronenden Dame. El Periódico berichtet, das MNAC habe den Transport im Ausschreibungsverfahren an die in Coslada in der Provinz Madrid ansässige SIT Proyectos, Diseño y Conservación S.L. für 62.508,29 Euro vergeben – das einzige eingegangene Angebot. Das Museum muss diese Kosten selbst tragen. La Razón nennt ein Ausgangsbudget inklusive Mehrwertsteuer von 81.527,14 Euro und schreibt, die Aktion könne vier Wochen dauern.

Gemeldete Kosten des Umzugs der Sijena-GemäldeEUR
SIT-Auftrag (El Periódico)
62508.29 EUR
Ausgangsbudget inkl. MwSt. (La Razón)
81527.14 EUR

Daten aus dem Artikeltext

Der Zeitplan und das Weitere

El País zufolge braucht das Unternehmen etwa zwei Wochen vom Abhängen der Gemälde im Ausstellungsraum bis zum Abladen im Kloster, sodass der Umzug in der ersten oder zweiten Dezemberwoche abgeschlossen sein dürfte. La Vanguardia nennt die erste Dezemberwoche als Ankunftstermin. Derselbe Bericht nennt den 16. November als letzten Tag, an dem die Gemälde in Barcelona zu sehen wären – vorausgesetzt, Aragonien erhebt keinen Einspruch gegen den Kalender. Die Werke sind derzeit in Raum 17 des Palau Nacional zu sehen, dem Sitz des Museums, den der Museumsdirektor Pepe Serra leitet. Die Regierung Aragoniens erklärte, sie habe keine offizielle Mitteilung des Museums erhalten und deshalb auf eine Bewertung des Vorschlags verzichtet.

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