Regierung · Madrid

Die UCO der Guardia Civil startet eine neue Operation in einem geheimen Teilstrang des Koldo-Falls

Die Einsatzkräfte der UCO begannen die Operation am frühen Donnerstag, 5. November 2026, nachdem Richter Ismael Moreno auf Grundlage eines neuen UCO-Berichts ein geheimes separates Verfahrensteil eröffnet hatte. Die betroffenen Personen wurden nicht genannt, Festnahmen waren zu Beginn nicht zu erwarten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, La Razón, LaSexta und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien

Die Operation

Einsatzkräfte der Unidad Central Operativa (UCO) der Guardia Civil begannen am frühen Donnerstag, 5. November 2026, eine Operation im Rahmen des Koldo-Falls an der Audiencia Nacional in Spanien. Quellen der Ermittlungen berichteten mehreren Medien, die Maßnahme stehe im Zusammenhang mit einem geheimen, vom Richter eröffneten separaten Verfahrensteil. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft ist beteiligt. Welche Personen von den Maßnahmen betroffen sind, teilten die Quellen nicht mit. Zu den Maßnahmen gehören neue Durchsuchungen und Auskunftsersuchen, Festnahmen waren nicht zu erwarten. El Periódico berichtete, bei einigen der um Dokumente gebetenen Stellen könne es sich um öffentliche Einrichtungen handeln, und die Operation werde unter größter Geheimhaltung geführt, insbesondere was den Ort des Geschehens angehe.

Ein geheimes Verfahrensteil auf Grundlage eines neuen UCO-Berichts

Richter Ismael Moreno eröffnete den neuen geheimen Verfahrensteil, nachdem er einen neuen Bericht der UCO erhalten hatte. El Periódico berichtete unter Berufung auf einen ihm vorliegenden Beschluss, der Bericht stamme von der Einheit für Wirtschaftskriminalität der UCO und die Ersuchen bezögen sich auf dessen Inhalt. Der Inhalt des Berichts wurde nicht veröffentlicht. Die Angaben zum Datum der Eröffnung weichen voneinander ab: Einige Berichte nennen Mittwoch, den 4. November, andere Dienstag, den 3. November. Laut elDiario.es hat der Richter das Verfahren für geheim erklärt.

Der Koldo-Fall und sein Ursprung im Maskenkauf

Der Fall begann mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten beim Kauf von Gesichtsmasken während der Pandemie. Der Oberste Gerichtshof verurteilte den früheren Verkehrsminister José Luis Ábalos, seinen ehemaligen Berater Koldo García und den Unternehmer Víctor de Aldama teilweise, weil Ábalos zum Zeitpunkt der Anklageerhebung Abgeordneter mit privilegierter Gerichtsbarkeit war. Das Gericht verurteilte Ábalos zu 24 Jahren, Koldo García zu 19 Jahren und Aldama zu vier Jahren. Aldama konnte der Haft entgehen, weil er mit der Justiz zusammenarbeitete – unter der Bedingung, keine weitere Straftat zu begehen. Das Verfahren deckte nur einen Teil des Falls ab, der noch mehrere Ermittlungslinien umfasst.

Weitere Ermittlungslinien unter Moreno

Moreno ermittelt zudem wegen mutmaßlicher Manipulation bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge während Ábalos' Zeit im Verkehrsministerium. Außerdem untersucht er Barzahlungen der PSOE zwischen 2017 und 2024 zur Rückzahlung vorgestreckter Ausgaben – ein Verfahrensteil, der laut Europa Press ebenfalls geheim ist. Moreno führt die Ermittlungen gegen mehrere frühere Führungskräfte von Adif und der Generaldirektion für Straßen weiter, die vom Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof ausgenommen wurden. El Periódico bezeichnet Santos Cerdán als den früheren Dritten in der PSOE und schreibt, die Ermittlungen erstreckten sich auf das, was die Zeitung den Koldo/Cerdán-Strang nennt. elDiario.es nennt Cerdán den früheren Organisationssekretär der PSOE und die Hauptbeschuldigte Person.

Was weiterhin unklar ist

Die Quellen nannten die von der Operation betroffenen Personen nicht. Der Inhalt des neuen Verfahrensteils und der genaue Umfang der Ersuchen an öffentliche Stellen wurden nicht bekannt gegeben. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft beteiligt sich an der Operation. Zum Zeitpunkt der Berichte waren keine weiteren Einzelheiten über den Ausgang der Durchsuchungen und Ersuchen veröffentlicht worden.

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