Regierung · Washington

Trump prüft Ablösung von Hegseth nach Verlusten der Republikaner bei den Midterms

Quellen von CBS News berichten, Trump habe Berater persönlich und telefonisch gefragt, ob Verteidigungsminister Pete Hegseth nach den Verlusten bei den Midterms am 3. November im Amt bleiben solle. Als möglicher Nachfolger wird der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, gehandelt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Ziare.com, Axios, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: U.S. Department of Defense, Public domain (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. Ende Oktober 2026Trump warnt die Demokraten vor einem Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth, sollten sie das Repräsentantenhaus gewinnen
  2. 3.11.Die Republikaner erleiden bei der am 3. November abgehaltenen Wahl Verluste bei den Midterms
  3. 4.11.CBS News berichtet, Trump habe Berater gefragt, ob Hegseth im Amt bleiben soll

Was CBS News berichtete

Mehreren von CBS News zitierten Quellen zufolge hat Präsident Donald Trump Berater sowohl persönlich als auch telefonisch gefragt, ob Verteidigungsminister Pete Hegseth nach den schweren Verlusten der Republikaner bei den am Dienstag, dem 3. November, abgehaltenen Midterm-Wahlen im Amt bleiben soll. Dieselben Quellen erklärten, ein Teil der Verantwortung könne auf Admiral Brad Cooper gerichtet werden, der das US-Zentralkommando führt, sowie auf General Dan Caine, Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, die beide wichtige Rollen bei der Führung des Krieges im Iran gespielt hätten. Andere von CBS zitierte Quellen erklärten, Trump habe noch nicht entschieden, ob er Hegseth entlasse. Eine Quelle sagte, der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, werde als möglicher Nachfolger gehandelt. Das Argument lautet, DeSantis könne in der Übergangszeit das Bestätigungsverfahren im Senat durchlaufen und das Amt antreten, wenn seine Amtszeit als Gouverneur am 5. Januar ende.

Demokratische Kontrolle und Impeachment-Druck

Die Demokraten errangen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses, und die neue Mehrheit wird sich voraussichtlich mit einem Amtsenthebungsverfahren befassen. Bereits vor der Wahl hatten die Demokraten versucht, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth einzuleiten. Ende Oktober warnte Trump die Demokraten im Kongress davor, ein solches Verfahren einzuleiten, sollten sie das Repräsentantenhaus zurückgewinnen, und drohte für diesen Fall mit Vergeltung. Die Abgeordneten Pat Ryan (D-N.Y.) und Thomas Massie (R-Ky.) haben beide eine Amtsenthebung Hegseths angeregt. Die Wahrscheinlichkeit eines neuen Versuchs dürfte steigen, sobald der neue Kongress vereidigt ist und die Demokraten beide Häuser kontrollieren.

Der Iran-Krieg und das Schuldzuweisungsspiel

Vizepräsident JD Vance schrieb am Morgen des Mittwoch, 4. November, in einem langen Beitrag auf X, der Grund für die Niederlage der Republikaner sei der Krieg gewesen. Trump sagte vor Reportern, der Krieg mit dem Iran sei es wert gewesen, geführt zu werden, um Teheran am Erwerb einer Atomwaffe zu hindern, und räumte ein, der Konflikt habe zu den Verlusten der Republikaner beigetragen. Er sagte, er hätte im Krieg nichts anders gemacht, und er habe nichts gegen Vances Beitrag einzuwenden. Der Krieg hat auch die Preise in den Vereinigten Staaten in die Höhe getrieben, darunter Benzin. Auf die Frage von Reportern am Mittwoch, 4. November, ob er erwäge, Hegseth zu ersetzen, verneinte Trump dies und sagte, Hegseth mache einen sehr guten Job.

Verteidigungshaushalt in Frage gestellt

Die Republikaner haben sich auf das Reconciliation-Verfahren gestützt, einen Finanzierungsweg mit einfacher Mehrheit, um Vorzeigeprojekte wie Golden Dome zu bezahlen, doch diese Option ist für die kommenden Monate nun unwahrscheinlich und danach unmöglich. Eine am Mittwoch veröffentlichte Notiz der Washington Research Group von TD Cowen warnte, „mit Trump verbundene Projekte sind tot“, und erklärte, Golden Dome, Golden Fleet und andere Prestigevorhaben würden eingeschränkt. Todd Harrison, Experte für Verteidigungshaushalte beim American Enterprise Institute, sagte, die Lame-Duck-Sitzung werde Reconciliation wahrscheinlich nicht verabschieden, und der Verteidigungshaushalt werde über eine vorläufige Haushaltsfreigabe bis ins nächste Jahr laufen. Mehrere Republikaner, die in verteidigungsrelevanten Ausschüssen sitzen, verloren ebenfalls. Senatorin Susan Collins, Vorsitzende des Haushaltsausschusses, verlor in Maine gegen Troy Jackson, Senatorin Darline Graham verlor in South Carolina gegen Annie Andrews, und die Abgeordnete Jen Kiggans verlor in Virginia gegen Elaine Luria. Harrison fasste seine Einschätzung der Haushaltsaussichten so zusammen.

„Meine Grunderwartung ist, dass beim Verteidigungshaushalt nichts passiert.“

Todd Harrison, Experte für Verteidigungshaushalte beim American Enterprise Institute

Rufe nach Rechenschaft und die Antwort des Weißen Hauses

Senatorin Kirsten Gillibrand, Mitglied des Haushalts-, des Streitkräfte- und des Geheimdienstausschusses, sagte gegenüber Axios, Hegseth müsse nun für seine Bilanz Rechenschaft ablegen.

„Die chaotische und inkompetente Führung von Minister Hegseth hat Amerika schwächer und unsicherer gemacht, und nun wird er gezwungen sein, dafür Rechenschaft abzulegen.“

Kirsten Gillibrand, Demokratische Senatorin aus New York

Das Pentagon reagierte nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, erklärte in einer Mitteilung, Trump habe volles Vertrauen in Hegseth. Sie lobte zudem die Militäroperationen im Iran und in Venezuela sowie Hegseths Bemühungen, die unter dem früheren Präsidenten Joe Biden gesetzten Prioritäten umzukehren, die sie als DEI und woke Ideologie beschrieb. Stand 4. November hatte Trump keine Entscheidung über Hegseths Zukunft im Pentagon bekannt gegeben.

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Quellen und Kontext

Washington · Vereinigte Staaten

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