Heraklion gab am Donnerstag, dem 15. Oktober, einen NAVTEX für die Übung Eunomia am 19. Oktober südlich von Kastellorizo heraus, und die türkische Station Antalya konterte am Freitag, dem 16. Oktober, und beanspruchte die Zone für sich.
Zypern lizenzierte Vermessungen durch die S/V Kobi Ruegg vom 21. Oktober bis 2. November für das EMC-Kabel, und der türkische Gegenhinweis Nr. 1020/26 erklärt das Gebiet zu einem Teil seines Festlandsockels und soll am 3. November um 00:01Z auslaufen.
Die Abeille Marengo soll zwischen Kreta und Zypern vermessen, wobei die griechische Lizenzierung laut Deutsche Welle innerhalb von etwa 15 Tagen erwartet wird und die Arbeiten von Ende Oktober bis zum 31. Dezember 2026 laufen sollen.
Die Türkei verlangt vorherige schriftliche Abstimmung und Zustimmung für Meeresbodenvermessungen in dem von ihr beanspruchten Abschnitt, während Athen diese Einwände für ungerechtfertigt hält und Hurriyet schreibt, das Ergebnis hänge davon ab, ob Paris Ankara notifiziert.
Die griechische hydrographische Station Heraklion gab am späten Donnerstag, dem 15. Oktober, einen NAVTEX für die multinationale Übung Eunomia heraus, die für den 19. Oktober in Gewässern südlich von Kastellorizo angesetzt ist. Die Türkei antwortete am Freitag, dem 16. Oktober, mit einem Gegenhinweis ihrer Station Antalya, der geltend macht, die Zone falle unter türkische und nicht unter griechische Verantwortung. Athen hält daran fest, dass Heraklion nach dem Rahmenwerk der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation die einzige zuständige Station für Sicherheitshinweise in diesem Teil der Athener FIR und des griechischen Festlandsockels sei. Ankara gab anschließend seinen eigenen Hinweis für dasselbe Übungsgebiet erneut heraus und wiederholte seinen Anspruch mit den Koordinaten, die Griechenland bereits bekannt gegeben hatte. Skai berichtet, die seit 2020 mit Frankreich, Italien und Zypern durchgeführte Übung ende am 22. Oktober, während der griechische Hinweis den 19. Oktober als Datum nennt.
Zypern gab einen eigenen NAVTEX für geophysikalische Vermessungen durch das Schiff S/V Kobi Ruegg vom 21. Oktober bis 2. November innerhalb seiner ausschließlichen Wirtschaftszone heraus. Die Arbeiten betreffen das Datenkabel des East to Med Corridor (EMC), das von Saudi-Arabien nach Zypern und weiter nach Griechenland verlaufen soll. Der türkische Gegenhinweis Nr. 1020/26, am 16. Oktober von Antalya aus herausgegeben, erklärt, das Gebiet liege auf dem türkischen Festlandsockel, dessen Außengrenzen am 18. März 2020 bei den Vereinten Nationen notifiziert worden seien, und bezeichnet die Station Larnaca als nicht autorisiert. Der Hinweis stellt zudem fest, dass die Verwendung des Namens Zypern keine Anerkennung der griechisch-zyprischen Verwaltung bedeute, und soll am 3. November um 00:01Z auslaufen. Kathimerini berichtet, die deutsche Firma FUGRO Germany habe erst wenige Tage zuvor eine zyprische Lizenz für das EMC-Projekt erhalten. Dieselbe Zeitung erinnert daran, dass am 6. August 2025 die türkische Marinefregatte Gediz das Vermessungsschiff Fugro Gauss bedrängte, während es in der zyprischen AWZ an dem Kabel arbeitete.
Die griechische Regierung erklärte, Nexans, der französische Auftragnehmer des griechisch-zyprischen Interkonnektorprojekts, habe seine Anträge für die Meeresbodenvermessung nur bei den griechischen Behörden eingereicht, und mit keinem anderen Land sei eine Vereinbarung erzielt worden. Das unter französischer Flagge fahrende Schiff Abeille Marengo soll den Meeresboden zwischen Kreta und Zypern vermessen. Laut Deutsche Welle wird erwartet, dass die griechischen Behörden die Lizenzierung innerhalb von etwa 15 Tagen abschließen und den NAVTEX herausgeben, wobei die Arbeiten von Ende Oktober bis zum 31. Dezember 2026 laufen sollen. Der Stab der griechischen Küstenwache teilt mit, es sei ein Antrag auf außergewöhnliche Nutzung des Schiffes in griechischen Hoheitsgewässern gestellt worden. Ankara verlangt eine vorherige schriftliche Abstimmung und Zustimmung für Meeresbodenarbeiten in dem Abschnitt, von dem es sagt, er durchquere seinen Festlandsockel, und erwartet, dass Frankreich als Flaggenstaat zuvor über diplomatische Kanäle koordiniert. Athen hält diese Einwände für nicht gerechtfertigt. Hurriyet, zitiert von Deutsche Welle, schreibt, das Ergebnis hänge davon ab, ob Paris Ankara vorab notifiziert.
Hurriyet, wie von Deutsche Welle zitiert, berichtet zudem von wachsenden Spannungen zwischen Athen und Tripolis wegen der Öl- und Gasexploration rund um Kreta. Bis zum 16. Oktober hatte die libysche Regierung Athen eine diplomatische Note zu der Angelegenheit geschickt. Ob Frankreich den von Ankara erwarteten Schritt unternimmt, bleibt in den Berichten offen, und die türkische Haltung zu dem Kabel wird von dieser Antwort abhängen.
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Pollar unterstützenKonflikte · Heraklion, Antalya und Larnaka
Ankara antwortete am 16. Oktober innerhalb weniger Stunden auf zwei Hinweise aus Athen und Nikosia und bestritt Athens Zuständigkeit für die Übung Eunomia sowie eine zyprische Vermessungslizenz für ein Datenkabel. Ende Oktober soll eine Meeresbodenvermessung durch ein französisches Schiff zwischen Kreta und Zypern folgen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ΣΚΑΪ, H Kαθημερινή, Deutsche Welle und weiteren Medien. Veröffentlicht .