Wahlen · Port Huron und Oslo
Trump will nach Nobelpreis-Absage niemanden aus Norwegen aufnehmen
Bei einer Kundgebung in Michigan am Sonntag, 25. Oktober 2026, sagte Trump, er wolle niemanden aus Norwegen, und verknüpfte diese Entscheidung mit einem Friedensnobelpreis, den er nicht erhielt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Süddeutsche Zeitung, rmf24.pl, Stirile ProTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, sagte Trump, er wolle niemanden aus Norwegen, und verknüpfte die Entscheidung mit dem Friedensnobelpreis, der Anfang Oktober 2026 an Navanethem Pillay ging.
Die Berichte fanden keinen Hinweis auf eine neue offizielle US-Politik gegenüber norwegischen Einwanderern, und Norwegens Regierung erklärt, sie habe keine Rolle bei der Nobelpreisentscheidung.
Trump nannte Abdul El-Sayed, den 41-jährigen demokratischen Senatskandidaten in Michigan, einen Dschihadisten und brachte ihn mit der Muslimbruderschaft in Verbindung; der Kandidat bestreitet den Vorwurf.
Die Kundgebung in Port Huron
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, sprach Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfkundgebung in Port Huron, Michigan, einer Stadt im St. Clair County, die in Berichten als republikanische Hochburg beschrieben wird. Laut Rzeczpospolita war es der erste Besuch eines amtierenden US-Präsidenten in dem County an der kanadischen Grenze. Der Auftritt fand vor den Zwischenwahlen im November statt. Während der Rede bezeichnete Trump Norwegen als ein Land, das er nicht möge, und benutzte einen vulgären Ausdruck, den er laut den Berichten zuvor bereits für Haiti, Libyen, Somalia und Jemen verwendet hatte.
Einwanderung und der Friedensnobelpreis
Trump verknüpfte die jüngsten Unruhen in Frankreich mit Einwanderung und sagte, er würde Migranten aus einigen Ländern willkommen heißen, darunter Dänemark, nicht aber aus Norwegen. Die Ablehnung brachte er direkt mit dem Friedensnobelpreis in Verbindung, den er nicht erhielt. Er sagte, zwei Wochen vor der Bekanntgabe habe er seiner Frau Melania Trump gesagt, er erwarte zu gewinnen. Nachdem der Preis an jemand anderen gegangen sei, habe er gesagt, er sei an eine Frau gegangen, von der niemand gehört habe – eine Anspielung auf die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay, die Anfang Oktober zur Preisträgerin 2026 gekürt wurde. Trump hat wiederholt argumentiert, er habe acht Kriege beendet, was er als Begründung für den Preis anführte, und er sagte, zwei weitere dauerten noch an, mit Verweis auf den Iran und den Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Anfang Oktober hatte er die Absage als unauslöschlichen Fleck auf Norwegen bezeichnet.
Norwegens Reaktion
Die norwegische Regierung hat betont, dass sie bei der Vergabe des Friedensnobelpreises keine Rolle spiele und dass das Norwegische Nobelkomitee unabhängig sei. Das norwegische Außenministerium und ein Sprecher des Komitees hatten noch nicht auf Anfragen von Reuters um Stellungnahme reagiert, die außerhalb der Geschäftszeiten verschickt wurden. Die Berichte geben keinen Hinweis darauf, dass die Trump-Regierung eine neue offizielle Politik gegenüber norwegischen Einwanderern plant. Norwegen zählt zudem zu den Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen, wie aus in der Berichterstattung zitierten Daten des Internationalen Währungsfonds hervorgeht. Sein Staatsfonds erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Rekordgewinn von 1,75 Billionen norwegischen Kronen (184,3 Milliarden Dollar).
Angriffe auf Demokraten in Michigan
Ein großer Teil der Rede richtete sich gegen Abdul El-Sayed, den 41-jährigen demokratischen Kandidaten für den US-Senat in Michigan, der der erste muslimische Senator werden könnte. Trump nannte ihn einen Dschihadisten und warf ihm Verbindungen zur Muslimbruderschaft vor, was der Kandidat bestreitet. Trump kritisierte zudem El-Sayeds Vorschlag einer allgemeinen Krankenversicherung und warf ihm vor, das amerikanische Erbe zerstören zu wollen. Barack Obama hatte am Samstag bei einer Kundgebung in Detroit für El-Sayed geworben, und Trump sagte, seine eigene Menge am Sonntag sei weit größer gewesen. Trump sagte außerdem, Grönland gehöre den Vereinigten Staaten und der Krieg mit dem Iran werde bald enden, und er drängte seine Anhänger, die Stimmenauszählung genau zu verfolgen. Während der Veranstaltung holte er den Rapper Nicki Minaj auf die Bühne.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Süddeutsche ZeitungUSA News: Trump beschimpft Norwegen wegen des Friedensnobelpreises
- rmf24.plDonald Trump greift Norwegen an. „Es ist mies, es ist ein Drecksloch-Land“Donald Trump atakuje Norwegię. "Jest do bani, to g...ny kraj · Original auf Polnisch
- Stirile ProTVUnwirkliche Beleidigung von Donald Trump: „Norwegen ist ein Drecksloch-Land“. Skandinavier leben jedoch besser als AmerikanerJignire ireală lansată de Donald Trump: "Norvegia e o țară de rahat". Scandinavii trăiesc însă mai bine decât americanii - Știrile ProTV · Original auf Rumänisch
- Ziare.comTrump wütend auf Norwegen, weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat: „Es ist ein Drecksloch-Land geworden“ VIDEOTrump, furios pe Norvegia pentru că nu a primit Nobelul pentru Pace: "A devenit o țară de rahat" VIDEO · Original auf Rumänisch
- Donald Trump
- US-Präsident, der die Äußerungen bei der Kundgebung in Port Huron machte
- Navanethem Pillay
- Südafrikanische Juristin, die Anfang Oktober zur Friedensnobelpreisträgerin 2026 gekürt wurde
- Abdul El-Sayed
- Demokratischer Kandidat für den US-Senat in Michigan, den Trump bei der Kundgebung angriff
- Barack Obama
- Ehemaliger US-Präsident, der am Samstag bei einer Kundgebung in Detroit für El-Sayed warb
- Melania Trump
- Ehefrau von Donald Trump, der er sagte, er erwarte den Nobelpreis zu gewinnen
- Orte
- Vereinigte Staaten, Oslo, Norwegen, Libyen, Somalia, Frankreich
- Organisationen
- Reuters
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