
Trump erwägt Maßnahmen gegen Iran und behauptet Huthi-Pakt, während Teheran Alarmstufe Code 100 ausruft
Donald Trump erklärte, er entscheide derzeit über einen möglichen Angriff auf den Iran, während er behauptete, die jemenitischen Huthi hätten zugestimmt, die USA nicht anzugreifen. Teheran versetzte seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft.
Fox News-Äußerungen und Kontakte zu den Huthi
Am 20. September 2026 erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit Fox News, dass er sich derzeit in einer Entscheidungsphase bezüglich militärischer Aktionen gegen den Iran befinde. Nach Berichten des Fox-News-Korrespondenten Trey Yingst bestätigte Trump, dass Washington ständigen Kontakt zu den jemenitischen Huthi-Rebellen unterhalte, die zugestimmt haben, keine amerikanischen Ziele anzugreifen. Bei der Erörterung der Politik gegenüber Teheran nannte Trump drei konkrete Optionen, die in Betracht gezogen werden: das Land vollständig zu vernichten, es wirtschaftlich verkommen zu lassen oder ein formelles Abkommen auszuhandeln, und prophezeite, dass es in naher Zukunft zu bedeutenden Entwicklungen kommen werde.
Meine Frage ist, ob und wann ich das ganze Land in die Luft jage. Es wäre gut für sie, sich richtig zu verhalten.
Iranische Militäralarm und Vergeltungsdrohungen
Nach Berichten über mögliche amerikanische Operationen gab das iranische Staatsfernsehen bekannt, dass das Zentralkommando der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran und die Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) in die höchste militärische Bereitschaftsstufe versetzt wurden, die als "Code 100" bezeichnet wird. Diese Stufe wird aktiviert, wenn die iranische Militärführung davon ausgeht, dass ein gegnerischer Angriff unmittelbar bevorsteht. Iranische Militärbehörden erklärten, dass jeder Angriff mit anhaltenden Schlägen gegen amerikanische Militärstützpunkte in der Region beantwortet werde, wobei jeder nahöstliche Staat, der die Operation unterstütze, als aktiver Teilnehmer behandelt werde. Die militärische Haltung wurde zuerst vom US-Zentralkommando (CENTCOM) erkannt, bevor sie als Druckmittel gegen Washington publik gemacht wurde.
- Trump evaluiert Angriffsoptionen gegen Huthi-Kräfte, während der Iran das Militär in Alarmbereitschaft Code 100 versetzt.
- Trump erklärt, er entscheide über Iran-Optionen, und berichtet über ein Huthi-Abkommen zur Schonung US-amerikanischer Ziele.
- CIA-Direktor John Ratcliffe spricht mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi über regionale Sicherheit.
- Die UN-Generalversammlung eröffnet in New York, während ein möglicher diplomatischer Kontakt zwischen Trump und Pezeshkian ansteht.
Camp-David-Beratungen und diplomatische Gespräche in Kairo
Die öffentlichen Äußerungen folgten auf Beratungen am Wochenende in Camp David, bei denen der CNN-Sicherheitsanalytiker Alex Plitsas berichtete, dass Trump Luftangriffsoptionen gegen die von Abdul-Malik al-Houthi angeführten Ansar-Allah-Kräfte evaluierte, bevor er seinen Zeitplan änderte, um dringend ins Weiße Haus zurückzukehren. Gleichzeitig reiste CIA-Direktor John Ratcliffe nach Kairo zu Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi und dem Chef des ägyptischen Generalnachrichtendienstes, Hassan Rashad. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Sicherheit der Seeschifffahrt im Persischen Golf, militärische Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltenden Konflikte im Gazastreifen und im Sudan. El-Sisi betonte die Notwendigkeit, regionale Krisen mit politischen Mitteln zu lösen, während Ratcliffe Ägyptens Rolle bei der Förderung friedlicher Beilegungen lobte.
Diplomatische Annäherungen und Reisewarnungen
Vor der Eröffnung der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 21. September 2026 in New York deutete Trump eine mögliche Offenheit für diplomatischen Dialog an und bemerkte, er stünde einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian offen gegenüber. Gleichzeitig forderte das US-Außenministerium amerikanische Bürger dazu auf, Reisen in den Nahen Osten zu vermeiden, und verwies auf die Gefahr einer schnellen Eskalation nach Angriffen der Huthi auf Saudi-Arabien. US-diplomatische Vertretungen im ganzen Nahen Osten gaben Sicherheitswarnungen vor möglichen Vergeltungsschlägen heraus, während Berichte von Axios darauf hindeuteten, dass Washington eine saudische Bitte um militärische Unterstützung abgelehnt habe.


