Sicherheit · Washington, Qeshm und Barcelona

Trump nennt Angriffe auf Qeshm einen kleinen Angriff, während die US-Zwischenwahlen beginnen

Trump sagte Fox News, die Angriffe auf die iranische Insel Qeshm hätten Luftverteidigungssysteme getroffen und seien kein Krieg – am Tag der US-Zwischenwahlen. Er sagte, ein großangelegter Angriff auf Iran bleibe eine Option, falls keine Friedensvereinbarung zustande komme.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, EL PAÍS und LaVanguardia. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Washington, Qeshm, Barcelona · Vereinigte Staaten, Iran, Spanien
Wie es dazu kam
  1. Juni 2025Operation Midnight Hammer, die laut Trump Irans Atompotenzial zerstört hat
  2. Januar 2026US-Operation in Venezuela endet mit der Festnahme von Nicolás Maduro, mehr als 100 Tote
  3. 28.02.USA und Israel starten Offensive gegen Iran
  4. 3.11.Zwischenwahlen finden statt, während Trump Angriffe auf die Luftverteidigung von Qeshm meldet

Angriffe auf Qeshm

Donald Trump sagte Fox News, die Angriffe auf Qeshm, eine iranische Insel, seien ein kleiner Angriff und kein Krieg gewesen. Er sagte, die Ziele seien Luftverteidigungssysteme gewesen, deren Aufbau US-Streitkräfte beobachtet hätten, bevor sie zerstört wurden. Bislang seien keine Opfer gemeldet worden. Trump sagte, ein großangelegter Angriff auf Iran bleibe möglich, falls es keine Fortschritte in Richtung einer Friedensvereinbarung gebe, fügte aber hinzu, er wolle nicht viele Menschen töten.

Gespräche und die Atomfrage

In einem Telefoninterview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity bezeichnete Trump den Konflikt mit Iran als weichen Krieg und merkte an, seit Monaten sei kein Schuss gefallen und es liefen Gespräche. Er sagte, Washington verhandle aus einer Position totaler Stärke, könne die Offensive jederzeit beenden, und Teheran habe von einer Einigung viel zu gewinnen, warnte aber, ohne eine solche könnten die Kämpfe wieder beginnen. Er nannte das Atomabkommen von 2015 eine Katastrophe, die einen Weg zur Atombombe geöffnet habe, und sagte, Teheran sei zwei Wochen von deren Erwerb entfernt gewesen. Iran und die Internationale Atomenergiebehörde haben diese Einschätzung zurückgewiesen. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten ihre Offensive gegen Iran Ende Februar begonnen, und Iran hat US-Angriffe mit Raketen und Drohnen auf amerikanische Interessen in der Region beantwortet.

Venezuela, Öl und die Kosten des Krieges

Trump verwies auf die Operation im Januar in Venezuela, bei der mehr als 100 Menschen starben und die mit der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau Cilia Flores endete. Er sagte, der Krieg dort sei in 48 Minuten vorbei gewesen, und deutete an, Iran könne denselben Weg gehen. Kritiker haben auf Kosten von 30 Milliarden Dollar (26,8 Milliarden Euro) für den Krieg mit Iran verwiesen, was Trump als Peanuts abtat im Vergleich zu dem, was die USA seinen Worten nach aus Venezuela gewonnen hätten. Er behauptete, Washington habe dort nun die vollständige Kontrolle und das Land verfüge, rechnet man US- und venezolanisches Öl zusammen, über mehr als 50 % der weltweiten Ölreserven. Er sagte zudem, Grönland sei nach einer Vereinbarung mit Dänemark gesichert. Er sagte, Irans Verteidigung sei verschwunden und die Operation Midnight Hammer vom Juni 2025 habe dessen Atompotenzial zerstört, und fügte hinzu, ein Schlag gegen eine mutmaßliche Atomanlage im Pickaxe-Gebirge könne nötig werden – ein Ort, dessen Existenz Iran bestreitet.

Zwischenwahlen

Die Abstimmung bei den US-Zwischenwahlen findet am Dienstag, 3. November, statt; alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat werden neu vergeben. Die Republikaner haben in beiden Kammern knappe Mehrheiten, und die Demokraten streben die Kontrolle über beide an, was ihnen ermöglichen würde, Trumps Gesetzgebungsagenda für die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit zu kontrollieren. Am Vorabend der Wahl veröffentlichte Trump in etwa einer Stunde Dutzende Botschaften, in denen er republikanische Kandidaten unterstützte und viele als MAGA-Krieger bezeichnete, während er ihre demokratischen Rivalen angriff. Bei seinem letzten politischen Auftritt vor der Wahl, am 2. November am Lincoln Memorial Reflecting Pool in Washington, nannte er die demokratischen Kandidaten die extremsten und gefährlichsten in der amerikanischen Geschichte. Er behauptete außerdem, Öl sei an diesem Tag um 10 Dollar gefallen, der größte Rückgang der Geschichte.

Eine zweite Amtszeit im Licht ihrer Versprechen

Trumps zweite Amtszeit wird nun an seinen Wahlversprechen gemessen. Die Berichterstattung über die Bilanz vermerkt, dass die Lebenshaltungskosten nicht gesunken sind, dass Einwanderer abgeschoben wurden, dass die kostenlose Krankenversicherung gekürzt wurde und dass die Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen nicht wie versprochen innerhalb von 24 Stunden beendet wurden. Die US-Wirtschaft wuchs 2025 um 2,1 %, der schwächste Wert seit fünf Jahren, und die Dieselpreise stiegen im vergangenen Jahr um 40 %. Bei einem von PRISA organisierten Forum in Barcelona sagte die ehemalige US-Botschafterin in Spanien, Julissa Reynoso, die Wähler hätten auf die derzeitige Regierung reagiert.

„Das amerikanische Volk ist sich dessen, was geschehen ist, sehr bewusst und hat die Augen für die Regierung geöffnet, die wir haben.“

Julissa Reynoso, Ehemalige US-Botschafterin in Spanien

Reynoso brachte die Unzufriedenheit mit wirtschaftlicher Not in Verbindung und sagte, für einfache Amerikaner sei der Alltag viel härter geworden.

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