Wohnen · Madrid

Die meisten Kommissionen des Sol-Camps verlassen den Madrider Platz, um den Streik am 11. November vorzubereiten

Die meisten Kommissionen hinter dem Camp Acampada 26S auf der Puerta del Sol in Madrid haben sich aufgelöst und ihre Arbeit in die Stadtviertel verlagert. Auf dem Platz stehen nur noch wenige Zelte und eine Gruppe obdachloser Menschen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, El Confidencial, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 31.10.Die Bewegung verkündet ihren Wechsel in die Stadtviertel
  2. 11.11.Generalstreik geplant
  3. 29.11.Regionalwahlen

Die Kommissionen verlassen den Platz

Die meisten Kommissionen, die das Zeltlager Acampada 26S auf der Puerta del Sol in Madrid organisiert haben, haben sich aufgelöst, und ihre Mitglieder haben beschlossen, den Ort zu verlassen. Das Camp war am 26. September errichtet worden, um Maßnahmen für das Recht auf Wohnen zu fordern, und besteht damit inzwischen seit fünf Wochen. Einer internen Mitteilung zufolge, die ABC vorliegt, wurden die meisten Kommissionen am Freitag, den 30. Oktober, aufgelöst und ihre Aufgaben an Einzelpersonen übergeben, die den Platz selbstverwalten sollen. Die Bewegung erklärt, ihre Arbeit verlagere sich nun in die Madrider Stadtviertel, wo die Mitglieder weiter Menschen organisieren wollen.

Die Warnung der Regierung

Die Regierungsdelegation schickte der Rechtsberatungskommission des Camps am Montag, den 26. Oktober, eine E-Mail, in der es hieß, die Beendigung des Protests könne rechtmäßig sein, sobald sich die Umstände änderten und das erklärte Ziel ordnungsgemäß verfolgt worden sei. Die Mitteilung stützte sich auf eine technische Stellungnahme von Mitarbeitern der Bürgerlichen Sicherheit und räumte ein, dass die Versammlung in ihrem Ursprung geschützt gewesen sei. Sprecherin Zahira Pagán sagte, eine zweite E-Mail mit der Wiederholung der Warnung sei am Donnerstag, den 29. Oktober, eingegangen, woraufhin die Gruppe keinen Schutz mehr gegeben sah. Pagán bezifferte die Zahl der Menschen, die seit Bekanntwerden der Warnung gegangen sind, auf etwa 600. Am selben Montag verstärkte die Stadt Madrid ihre Sicherheitspräsenz aus Sorge vor Ausschreitungen und Plünderungen im Zusammenhang mit neuen Aufrufen der Plattform Blocus.

Was in Sol bleibt

Nicht alle gehen. Pagán sagte, zwei der zehn ursprünglichen Kommissionen blieben auf dem Platz, zusammen mit Mitgliedern zweier weiterer. Auch der Verein für obdachlose Menschen sei dort weiter aktiv, und ABC beschrieb die Menschen unter den Planen als überwiegend obdachlos. EFE berichtete nach Gesprächen mit mehreren Campern von großer Anspannung, weil eine Gruppe, die keiner Organisation und keiner Kommission angehört, sich weigert zu gehen. Mitglieder der abziehenden Kommissionen sagten gegenüber EFE, sie würden schrittweise gehen, allerdings sei das Tempo langsam.

Die nächste Phase der Bewegung

In einem Kommuniqué, das EFE vorliegt, erklärte Acampada 26S, in eine neue Phase einzutreten, räumte aber ein, dass die eigenen Kräfte etwas verschlissen seien. In der Erklärung hieß es, kein Leitungsgremium habe die Entscheidungen angeordnet; sie spiegelten vielmehr eine gemeinsame Auffassung der Mitglieder wider.

„Keine dieser Entscheidungen wurde von einem Leitungsgremium angeordnet, sondern sie entsprachen einer gemeinsamen Wahrnehmung der Dinge.“

Acampada 26S

Die Erklärung listet als Erfolge die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen, die Verabschiedung zweier Königlicher Dekrete zum Wohnen und die Tatsache, dass Wohnen und die Ausbeutung von Arbeitnehmern ins Zentrum der öffentlichen Debatte gerückt seien. Die während des Camps entstandenen Unterstützungsnetzwerke würden in anderer Form weiterbestehen. Die Gruppe will den Generalstreik am 11. November vorbereiten und nach den Regionalwahlen am 29. November ihre Forderungen weiter vortragen, egal wer danach die Sitze im Kongress innehat.

Wie das Camp begann

Laut La Vanguardia entstand das Camp nach einer Räumung, bei der eine über achtzigjährige Frau ihre Wohnung verlor und später im Krankenhaus starb. ABC zufolge begann das Camp mit der Forderung nach Wohnungsregeln, die die bestehenden umkehren sollten. Ein Kommentar von El Confidencial beschreibt, wie die Zelte zunächst einen zeitlich begrenzten Protest gegen die Behörden signalisierten, das Camp später aber interne Straßen, Kommissionen und eine wachsende Infrastruktur aufbaute. Derselbe Kommentar schreibt, viele der frühen Teilnehmer schliefen dort nicht mehr, und obdachlose Menschen nutzten inzwischen einige der leeren Zelte.

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Quellen und Kontext

Orte
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