Fußball · Auxerre und Le Mans

Torlinientechnik gibt Le-Mans-Tor beim 1:1 in Auxerre trotz Handschuh-Einwand

Auxerres Trainer Will Still sagt, das Torliniensystem habe den Handschuh seines Torwarts als Ball gelesen und Le Mans in der 48. Minute ein Tor zugesprochen. Der französische Schiedsrichterverband erklärte, nicht alle Uhren hätten angeschlagen, und der VAR habe keinen klaren Winkel gehabt, um die Entscheidung zu kippen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, Il Fatto Quotidiano, Telegraaf und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Auxerre, Le Mans · Frankreich
Wie es dazu kam
  1. 48. MinuteLucas Buades köpft Le Mans mit 1:0 in Führung, und das Torliniensystem erkennt das Tor an
  2. Überprüfung auf dem PlatzSchiedsrichter Willy Delajod sieht sich die Szene auf dem Monitor an und lässt das Tor bestehen
  3. Nach dem SchlusspfiffWill Still erklärt gegenüber Ligue 1+, nur zwei von vier Uhren hätten angeschlagen
  4. Erklärung der SchiedsrichterDer französische Schiedsrichterverband teilt mit, der VAR habe keinen klaren Winkel gehabt, um den Schiedsrichter zu überstimmen

Das umstrittene Tor

Auxerre und Le Mans trennten sich am Sonntag, 25. Oktober, 1:1 in einem Ligue-1-Spiel, das zum Teil durch ein umstrittenes Tor entschieden wurde. In der 48. Minute köpfte Lucas Buades eine abgefälschte Flanke Richtung kurzes Eck, und Auxerres Torwart Paul Nardi bekam den Ball auf der Linie mit der Hand, ohne ihn abwehren zu können. Schiedsrichter Willy Delajod ließ zunächst weiterspielen, doch dann schlug die Torlinientechnik an seiner Uhr an, und das Tor wurde gegeben. Delajod sah sich die Bilder auf dem Monitor an, und sie zeigten nicht eindeutig, dass der Ball die Linie vollständig überquert hatte, also blieb die Entscheidung bestehen. Berichten über das Bild des Systems zufolge war das, was auf der Linie zu sehen war, Nardis Handschuh, während der Ball genau darauf zu liegen schien.

Will Stills Darstellung

Auxerres Trainer Will Still sprach nach dem Schlusspfiff mit Ligue 1+ und sagte, die Schiedsrichter hätten ihm mitgeteilt, nur zwei der vier Uhren hätten angeschlagen und es sei ein Computerproblem aufgetreten. Er nannte das beispiellos und beharrte darauf, dass das System den Handschuh mit dem Ball verwechselt habe. Still sagte, aus jedem Winkel hätte das Tor nicht gegeben werden dürfen, und die Wiederholung von hinter dem Tor mache es unmöglich, dass der Ball im Netz gewesen sei.

„Ich schwöre, es ist sein Handschuh, den man in der Szene sieht.“

Will Still, Trainer von Auxerre

Still sagte, die Schiedsrichter hätten ihm den Fehler eingestanden – eine Darstellung, die die Berichte allein ihm zuschreiben.

Nardi und die Erklärung der Schiedsrichter

Paul Nardi sagte, er sei sich zu 300 Prozent sicher, dass der Ball die Linie nicht überquert habe, doch er akzeptierte die Entscheidung und meinte, Roboter seien womöglich besser als Menschen. Der französische Schiedsrichterverband erklärte, nicht alle Uhren hätten gleichzeitig angeschlagen, darunter die der Assistenten und des vierten Offiziellen, und eine davon habe überhaupt kein Signal gegeben. Weil der VAR keinen ausreichend klaren Winkel hatte, um die Technologie-Entscheidung des Schiedsrichters zu kippen, bestätigte er das Tor. Eine weitergehende technische Erklärung der Panne als diese beiden Darstellungen liefern die Berichte nicht.

Warum es auffällt

Die Torlinientechnik wurde 2012 von der IFAB eingeführt, und 20 Minutes merkte an, dass eine solche Panne in der Ligue 1 bislang nicht zu sehen gewesen sei. Still bezeichnete den Fehler als beispiellos, während die Partie unentschieden endete, nachdem Le Mans in Führung gegangen war. Auxerres Verantwortliche blieben mit einem Punkt aus einem Spiel zurück, das sie auf dem Platz hatten gewinnen wollen, und der Frust des Klubs wurde binnen Stunden nach dem Schlusspfiff öffentlich artikuliert.

Was feststeht

Das Tor ist als Tatsache des Spielstands unbestritten, denn es wurde gegeben und hatte beim Schlusspfiff Bestand. Umstritten ist, ob der Ball die Linie überhaupt überquert hat, und diese Frage stützt sich auf ein Systembild, das laut Auxerre den Handschuh zeigte, auf die Schilderung der Schiedsrichter von teilweise anschlagenden Uhren und auf die Entscheidung des VAR, nicht einzugreifen.

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