Sevilla FC hat eine förmliche Beschwerde bei der Wettbewerbsabteilung von LaLiga über die audiovisuelle Produktion seines Spiels im Santiago Bernabéu gegen Real Madrid am Sonntag, 18. Oktober, eingereicht und verlangt von der Liga, Verantwortlichkeiten festzustellen. Der Brief, unterzeichnet von Klubpräsident José María del Nido Carrasco, wurde am Dienstag, 20. Oktober, in einer Erklärung bekannt gegeben. Der Klub erklärt, die Übertragung habe mehrere umstrittene Momente nicht angemessen gezeigt, was seine Seite ungleich benachteiligt habe. Er wandte sich zudem gegen Äußerungen von Sergio Carranza Lezcano, der bei LaLiga für Produktion und Redaktion verantwortlich ist, in der COPE-Sendung „El Partidazo de COPE“. In der Erklärung heißt es unmissverständlich:
„Der Klub hält es für unannehmbar, dass die Fernsehübertragung, die für Transparenz und mögliche VAR-Hinweise und -Überprüfungen entscheidend ist, von Kriterien geleitet wird, die der Produktionsleiter von LaLiga öffentlich genannt hat.“
Sevilla führt vier Vorfälle an. Der erste ist ein Zweikampf von Cucurella gegen Peque, ein möglicher Elfmeter, der nicht gegeben und ohne angemessene Wiederholungen gezeigt wurde. Der zweite ist ein Ellbogenstoß von Arda Güler gegen Peque, eine mögliche rote Karte, der laut Klub nur aus entfernten Winkeln und ohne Zoom-Werkzeuge übertragen wurde. Der dritte ist ein Foul von Konaté an Robbie Ure vor dem zweiten Tor von Real Madrid, das laut Klub unzureichend im Fernsehen analysiert wurde. Der vierte ist der Elfmeter, der Real Madrid für einen Zweikampf gegen Mbappé zugesprochen wurde und den der Klub von den anderen abhebt, weil er vielfach aus mehreren Winkeln wiederholt wurde. Der Klub erklärt weiter, die Szenen mit Cucurella, Güler und Konaté seien bewusst aus der offiziellen Spielzusammenfassung von LaLiga herausgelassen worden, obwohl Bilder davon später von Anbietern wie Movistar Plus+ und DAZN gezeigt wurden.
Der Klub verlangt eine detaillierte und dokumentierte Antwort zum Produktionsplan, zu den eingesetzten Kameras, zu möglichen toten Winkeln und zu den für die Entscheidungen über die Übertragung verantwortlichen Mitarbeitern. Er fordert zudem die Herausgabe des audiovisuellen Materials, die Sicherung der Aufnahmen und die Aushändigung der Produktionsprotokolle. Sevilla argumentiert, LaLiga müsse die Protokolle und die Ermessensspielräume veröffentlichen, die ihre Produktion bestimmen. Die Beschwerde behandelt die Übertragung als Teil des VAR-Prozesses, da die Fernsehbilder laut Klub in mögliche Hinweise und Überprüfungen einfließen.
Quellen beim Technischen Schiedsrichterkomitee (CTA) erklärten gegenüber Journalisten, nicht jedes Kamerabild sei für den VAR nutzbar. Sie sagten, der Vorfall mit Güler habe sich hinter dem Schiedsrichter und abseits des Balls ereignet, und die Kameras seien nicht auf diesen Bereich gerichtet gewesen, sodass nur Weitwinkelaufnahmen ihn erfasst hätten.
„Und da es keine Beweise gibt, kann nicht eingegriffen werden.“
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Sevilla hat LaLiga gebeten, die Produktion seiner Spiele zu prüfen, und argumentiert, dass vier umstrittene Szenen aus dem Spiel gegen Real Madrid vom 18. Oktober ungleich behandelt wurden. Der Klub erklärt, einige davon seien aus der offiziellen Spielzusammenfassung herausgelassen worden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von La Razón, EL MUNDO, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht .