Mädchen stirbt nach Zugunfall in Pszczółki – Regionalverkehr eingestellt
Ein Polregio-Personenzug hat am Montagmorgen auf der Strecke zwischen Pszczółki und Miłobądz ein junges Mädchen auf den Gleisen tödlich erfasst. Die Rettungskräfte stellten den Zugverkehr zwischen Pszczółki und Tczew für die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ein.
Eisenbahnunfall in Pszczółki
Rettungskräfte reagierten am Morgen des Montags, 21. September 2026, auf einen tödlichen Eisenbahnunfall im Dorf Pszczółki im Kreis Danzig in der Woiwodschaft Pommern. Ein Personenzug auf der Hauptstrecke zwischen Gdynia Główna und Tczew erfasste eine Person, die sich direkt auf den Gleisen befand. Die am Ort eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass es sich bei dem Opfer um ein junges Mädchen handelte, das tödliche Verletzungen erlitt und noch am Unfallort starb. Die Polizeidirektion in Pruszcz Gdański erhielt die erste Meldung über den Unfall gegen 08:00 Uhr. Die Feuerwehrleitstelle verzeichnete einen weiteren Notruf um etwa 08:20 Uhr. Der Zusammenstoß ereignete sich auf der freien Bahnstrecke auf dem Abschnitt zwischen Pszczółki und Miłobądz, an einer Stelle ohne befugte Fußgängerüberwege oder öffentliche Bahnsteige.
Einsatz und Ermittlungen vor Ort
Drei Löschzüge der Staatlichen Feuerwehr wurden zur Sicherung des Bereichs zusammen mit örtlichen Polizeistreifen und Rettungskräften entsandt. Die Einsatzkräfte bestätigten den Tod des Kindes bei ihrer Ankunft und errichteten einen Sicherheitsbereich um die Gleise. Polizeibeamte der Polizeidirektion Pruszcz Gdański leiteten Ermittlungen zur Sicherung forensischer Beweise und zur Untersuchung des Zuges ein. Alle Aktivitäten vor Ort und die Beweissicherung erfolgten unter der direkten Aufsicht eines zuständigen Staatsanwalts. Karol Kościuk, Pressesprecher der Polizeidirektion Pruszcz Gdański, bestätigte, dass der Zusammenstoß abseits jeglicher ausgewiesener Fußgängerzugänge stattfand.
Eine Person auf den Gleisen wurde von einem Zug erfasst, der von Gdynia nach Tczew unterwegs war. An dieser Stelle gibt es keinen Fußgängerüberweg.
Störungen und Sperrungen im Bahnnetz
Der tödliche Unfall führte zu einer sofortigen Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke zwischen Danzig und Tczew. Przemysław Zieliński, Vertreter des nationalen Eisenbahninfrastrukturbetreibers PKP PLK, bestätigte, dass es sich um einen Polregio-Personenzug auf der Strecke Gdynia Główna–Tczew handelte. Die Infrastrukturbetreiber stellten den gesamten Zugbetrieb auf dem Abschnitt zwischen Pszczółki und Tczew ein, um den Rettungskräften und Ermittlern sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Die Streckensperrung führte zu weitreichenden Fahrplanstörungen und erheblichen Verspätungen für Regionalzugreisende im Kreis Danzig und in Pommern. Bahnbeamte wiesen darauf hin, dass die Gesamtdauer der Verkehrseinstellung nicht sofort absehbar sei, solange die polizeilichen Maßnahmen andauerten.
- Polizei in Pruszcz Gdański erhält die erste Meldung über einen Zusammenstoß auf den Gleisen
- Staatliche Feuerwehr erhält die Meldung und entsendet drei Löschzüge nach Pszczółki
- PKP PLK stellt den Zugverkehr zwischen Pszczółki und Tczew ein, während die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen beginnen
Ermittlungen zur Identität des Opfers und zu den Unfallumständen
Polizeiermittler und Staatsanwälte arbeiten weiterhin daran, herauszufinden, wie das Kind Zugang zu den aktiven Gleisen erhalten hatte. Das genaue Alter und die Identität des verstorbenen Mädchens blieben in den ersten Stunden nach dem morgendlichen Zusammenstoß ungeklärt. Technische Teams und Bahninspektoren untersuchten den Polregio-Personenzug und koordinierten sich mit den während des Vorfalls anwesenden Zugbegleitern. Dawid Westrych, Pressesprecher des Pommerschen Woiwodschaftskommandanten der Staatlichen Feuerwehr, schilderte das Vorgehen der eingesetzten Feuerwehrkräfte und die ersten Erkenntnisse am Ort.
Bei ihrem Eintreffen am Unfallort bestätigten die Feuerwehrleute, dass das Mädchen noch an Ort und Stelle gestorben war. Drei Löschzüge wurden zum Einsatzort entsandt.


