Fußgänger in Koło von PKP-Intercity-Zug erfasst und getötet – Strecke Posen–Warschau gesperrt
Ein Zug von PKP Intercity hat am Freitagabend in Koło einen Fußgänger erfasst und getötet. Der Bahnverkehr auf der Strecke Posen–Warschau wurde ab 20:00 Uhr eingestellt, Schienenersatzverkehr wurde angeordnet.
Der Zusammenstoß
Am Freitagabend, dem 9. Oktober, erfasste ein Zug von PKP Intercity auf der Fahrt von Frankfurt (Oder) nach Warszawa Wschodnia in Koło eine Person. Nach Angaben der PKP-PLK-Sprecherin Katarzyna Głowacka, die von PAP zitiert wird, ereignete sich der Zusammenstoß auf einem Streckenabschnitt abseits von Bahnübergängen und Fußgängerquerungen über die Hauptstrecke. Der diensthabende Offizier der Staatlichen Feuerwehr der Woiwodschaft Großpolen teilte PAP mit, dass die Meldung die Feuerwehr gegen 19:40 Uhr erreichte. Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr trafen am Unfallort ein, wo das Opfer für tot erklärt wurde. Super Express schrieb, die Wucht des Aufpralls sei so groß gewesen, dass die Person noch an der Unfallstelle starb. E-kolo.pl berichtete, dass es sich bei dem Opfer höchstwahrscheinlich um einen Mann handelte.
Bahnverkehr und Schienenersatzverkehr
- Feuerwehr erhält Meldung über den Zusammenstoß
- Zugverkehr auf der Strecke Posen–Warschau eingestellt, Schienenersatzverkehr angeordnet
Um 20:00 Uhr wurde der Zugverkehr auf dem Abschnitt auf Anweisung der Rettungskräfte gestoppt. Die Betreiber wurden angewiesen, für die Fahrgäste auf der Strecke Schienenersatzverkehr einzuführen, was Super Express als erhebliche Störung der Verbindung Posen–Warschau bezeichnete. Ein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Zugverkehrs war zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht bekannt.
Ermittlungen
Polizei und Staatsanwaltschaft sind vor Ort im Einsatz, um die Identität des Opfers und die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Ermittler prüfen, wie der Fußgänger an einen Ort gelangen konnte, an dem er sich nicht aufhalten durfte. Die Quellen nennen bislang keine Ursache für den Zusammenstoß.

