
Ein Toter und ein Verletzter nach Kollision einer 50-Meter-Yacht mit Fischerboot vor Isthmia
Eine 50 Meter lange, unter maltesischer Flagge fahrende Motoryacht mit 17 Personen an Bord kollidierte im Golf von Kenchreai nahe Isthmia mit einem kleinen Fischerboot. Dabei kam ein Mann ums Leben, ein weiterer wurde verletzt, und der Kapitän der Yacht wurde festgenommen.
Kollision im Golf von Kenchreai
Eine maritime Kollision ereignete sich in den frühen Morgenstunden im Seegebiet vor Isthmia, das im Golf von Kenchreai in Korinthia liegt. Eine 50 Meter lange Motoryacht unter maltesischer Flagge prallte gegen ein kleines Boot mit zwei griechischen Staatsangehörigen, die zu einem Angelausflug in den Golf gefahren waren. Die 50-Meter-Yacht hatte zum Zeitpunkt der Kollision 17 Personen an Bord, bestehend aus sechs Passagieren und einer 11-köpfigen Besatzung. Der Zusammenstoß ereignete sich unter Umständen, die den zuständigen Beamten zunächst nicht klar waren, und ließ das kleine Fischerboot beschädigt und seine beiden Insassen in dringender Notwendigkeit der Bergung aus dem Meer zurück. Unmittelbar nach dem Vorfall in den Küstengewässern vor Isthmia wurden maritime Notfallprotokolle aktiviert.
Bergung und Folgen der Verletzten
Unmittelbar nach der Kollision im Golf von Kenchreai wurde das Hilfsbeiboot der 50-Meter-Yacht eingesetzt, um die beiden Fischer aus dem Wasser zu retten. Die Yachtbesatzung brachte beide griechischen Staatsangehörigen an Bord des Beibootes und transportierte sie direkt ans Festland. Krankenwagen des Nationalen Notfallhilfezentrums (EKAB) trafen das Rettungsboot an der Küste und brachten beide Personen zur notärztlichen Versorgung ins Allgemeine Krankenhaus von Korinth. Das medizinische Personal im Krankenhaus untersuchte die beiden Männer bei ihrer Ankunft und erklärte einen von ihnen offiziell für tot, nachdem er bewusstlos eingeliefert worden war. Der zweite Fischer überlebte die Kollision mit mehreren Knochenbrüchen und blieb zur weiteren medizinischen Behandlung im Krankenhaus von Korinth.
- Besatzungsmitglieder
- 11
- Passagiere
- 6
Gerichtsanordnung und Festnahme des Kapitäns
Nach dem tödlichen Unfall bei Isthmia griff der zuständige Staatsanwalt ein und erließ eine bindende Anordnung bezüglich der operativen Führung der Yacht. Aufgrund dieser richterlichen Weisung wird der Kapitän der 50 Meter langen maltesischen Motoryacht im beschleunigten Verfahren der flagranten Tat festgenommen. Die rechtliche Maßnahme stellt den Kommandanten in Gewahrsam, während Justiz- und Seefahrtsbehörden die mögliche strafrechtliche Verantwortung für den tödlichen Zusammenstoß prüfen. Die Festnahmeanordnung wurde den Hafenbeamten als Teil der obligatorischen Verfahrensschritte nach griechischem Seerecht bei Kollisionen mit Körperverletzung oder Todesfolge übermittelt.
Untersuchung der Hafenbehörde zur Schiffsbeleuchtung
Die griechische Küstenwache und die örtlichen Hafenbehörden leiteten eine umfassende Untersuchung ein, um die genauen Ursachen und Betriebsumstände der Kollision im Golf von Kenchreai zu ermitteln. Die Ermittler der Seefahrt nehmen aktiv formelle Zeugenaussagen der sechs Passagiere und elf Besatzungsmitglieder auf, die sich an Bord des maltesischen Schiffes befanden. Die Beamten inspizieren auch den physischen Zustand beider Fahrzeuge und sammeln maritime Beweise vom Unfallort. Ein Schwerpunkt der laufenden technischen Untersuchung liegt auf der Einhaltung der Navigationsvorschriften, insbesondere darauf, ob das kleine Fischerboot zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes in den frühen Morgenstunden die erforderlichen Navigationslichter führte. Die Hafenbehörde erstellt eine vollständige Akte zur Vorlage an den Staatsanwalt in Korinth.
- Todesfälle
- 1
- Verletzte
- 1
