Film & Medien · Rom und Mailand

Italienischer Regisseur Tinto Brass, bekannt für sein erotisches Kino, stirbt mit 93 Jahren in Rom

Der italienische Filmemacher, bekannt für seine erotischen Filme, starb am Mittwoch, 4. November 2026, im Alter von 93 Jahren in Rom. Vor diesen Filmen drehte er in den 1960er und 1970er Jahren avantgardistische Arbeiten; außerdem war er promovierter Jurist und früher Archivar in Paris.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Open, lastampa.it, ANSA.it und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Gorupdebesanez, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt)
Wie es dazu kam
  1. 1984Caligola kommt in die Kinos
  2. 23.02.Archivinterview im Vittoriano in Rom aufgezeichnet
  3. 4.11.Stirbt im Alter von 93 Jahren in Rom

Tod und Familie

Tinto Brass, der italienische Filmemacher, der vor allem für sein erotisches Kino bekannt ist, starb am Mittwoch, 4. November 2026, im Alter von 93 Jahren in Rom. Open berichtet, er sei in seinem Haus im Stadtviertel Isola Farnese der Hauptstadt gestorben, während Rai News den Tod auf den Morgen gegen 10.30 Uhr datiert. Die Nachricht kam von seiner Frau Caterina Varzi und seinen Kindern Bonifacio und Beatrice Brass, die mit ANSA sprachen. Die Familie hat erklärt, die Beisetzung werde streng privat stattfinden. Geboren am 26. März 1933 in Mailand als Giovanni Brass, war er der Öffentlichkeit schlicht als „Tinto“ bekannt.

Karriere von der Avantgarde zum erotischen Kino

Open schreibt, Brass habe zunächst Jura studiert und sich dann dem Film zugewandt; er habe als Regisseur, Drehbuchautor, Cutter und Autor gearbeitet. Il Giornale berichtet, er habe 1957 an der Universität Ferrara sein Jurastudium abgeschlossen und danach als Archivar an der Cinémathèque Française in Paris gearbeitet, wo er der Nouvelle Vague nahekam. ANSA schreibt ihm avantgardistische Filme in mehreren Genres in den 1960er und 1970er Jahren zu, die wohlwollende Kritiken erhielten. Rai News beschreibt die Zeit vor seinem erotischen Werk als eine der Avantgarde, der Nouvelle Vague und des Experiments. Seine bekanntesten Filme entstanden später, darunter Salon Kitty (1976), La chiave (1983), der umstrittene Caligola (1984), Miranda (1985), Capriccio (1987), Paprika (1991) und Monella (1998). ANSA nennt außerdem Trasgredire und Così fan tutte, der auf Englisch als All Ladies Do It erschien.

Il Giornale zitiert ihn zudem mit seiner Zurückweisung der Vorstellung, seine Filme seien mindere Arbeit.

„Man nennt sie B-Movies, aber für mich waren sie das nie.“

Tinto Brass, Italienischer Regisseur und Filmemacher

Archivinterview und öffentliches Bild

La Stampa erinnert an ein Archivvideo vom 23. Februar 2016 im Vittoriano in Rom, aufgenommen bei der Vorstellung der Ausstellung „Uno sguardo libero“. Auf die Frage, welche Politikerin er am liebsten in einem Film besetzen würde, nannte er Maria Elena Boschi, damals Ministerin in der Regierung Renzi. Er sagte:

„Ich würde sehr gern mit Maria Elena Boschi arbeiten.“

Tinto Brass, Italienischer Regisseur und Filmemacher

Bei derselben Veranstaltung sprach er auch über Romy Schneider, Claudia Koll und Alba Parietti. Il Giornale erwartet, dass seine Filme neu bewertet werden, auch von Kritikern, die sie nie geschätzt haben.

Beisetzung und worin die Berichte übereinstimmen

Die Familie hat um eine private Beisetzung gebeten, und keiner der Berichte nennt Datum oder Ort der Zeremonie. Mehrere Medien, darunter Tgcom24 und La Stampa, verbreiteten die Mitteilung der Familie mit denselben Kerndetails, sodass die grundlegenden Fakten über die Quellen hinweg übereinstimmen. Il Giornale erzählt zudem von seiner Kindheit in Venedig, die er in eigenen Erinnerungen beschrieben hat. Die Darstellung seiner frühen Jahre beruht daher auf seinen eigenen Worten und nicht auf Dokumenten.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Rom, Mailand · Italien

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