Film & Medien · Madrid, Salamanca und Berlin

Spanischer Filmemacher José Luis García Sánchez stirbt mit 85 – Gewinner des Goldenen Bären in Berlin

Der in Salamanca geborene Regisseur, der 1978 in Berlin den Goldenen Bären für Las truchas teilte, starb am Sonntag, 25. Oktober 2026, in Madrid. Die Academia de Cine bestätigte den Tod; er litt seit einiger Zeit an einer neurologischen Erkrankung.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, LaSexta, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Salamanca, Berlin · Spanien, Deutschland
Wie es dazu kam
  1. 1981Dokumentarfilm Dolores über Dolores Ibárruri
  2. 1985La corte del Faraón entsteht mit Rafael Azcona
  3. 2017Erhält die Espiga de Honor der Seminci

Tod in Madrid

Der spanische Regisseur José Luis García Sánchez starb am Sonntag, 25. Oktober 2026, im Alter von 85 Jahren in Madrid. Quellen der Academia de Cine bestätigten den Tod gegenüber Europa Press. El País berichtete, er habe seit einiger Zeit an einer neurologischen Erkrankung gelitten. Er starb einen Tag nach dem hundertsten Geburtstag von Rafael Azcona, seinem Freund und häufigen Drehbuchpartner.

Berliner Preis und frühe Karriere

García Sánchez wurde 1941 in Salamanca geboren und studierte Jura und Soziologie. Sein Spielfilmdebüt gab er 1975 mit El love feroz, einer Satire auf die Transición, und legte 1976 mit Colorín colorado nach. 1978 gewann Las truchas den Goldenen Bären bei den Berliner Filmfestspielen, ex aequo geteilt mit Emilio Martínez-Lázaro für Las palabras de Max und Tomas Muñoz für Ascensor. El País beschreibt den Film als schwarze Komödie; er wurde zum Bezugspunkt seiner Karriere.

Filme, Dokumentationen und Literaturverfilmungen

1981 drehte er den Dokumentarfilm Dolores über Dolores Ibárruri, bekannt als La Pasionaria. 1985 arbeitete er mit Rafael Azcona an La corte del Faraón, einer Komödie über die Zensur mit Ana Belén, Fernando Fernán Gómez und Antonio Banderas. LaSexta berichtet, der Film habe ihm die Silberne Muschel für die beste Regie eingebracht. Zu seinen weiteren Valle-Inclán-Adaptionen zählen Divinas palabras und Tirano Banderas; El País nennt außerdem Tranvía a la Malvarrosa und Los muertos no se tocan, nene unter seinen Werken.

Drehbuch, Theater und Ehrungen

García Sánchez gewann zwei Goya-Preise für Drehbücher. Den ersten erhielt er für Belle Époque, gemeinsam mit Fernando Trueba verfasst, den zweiten für das adaptierte Drehbuch zu Tirano Banderas, geschrieben mit Azcona. El País vermerkt, dass er fünfmal für den Goya für das beste Drehbuch nominiert war. 2017 erhielt er die Espiga de Honor des Festivals Seminci. Zudem brachte er El beso de la mujer araña von Manuel Puig in Spanien auf die Bühne und sprach in einem jüngeren Interview mit El País über das Theater.

„Das Theater mag ich lieber als das Kino. Das Theater ist heilig.“

José Luis García Sánchez, Spanischer Filmregisseur und Drehbuchautor

Sein Sohn, der Regisseur Víctor García León, stammt aus seiner Ehe mit Rosa León.

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