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US-Berufungsgericht lässt Klage von Crichtons Witwe gegen „The Pitt“ zum Geschworenenprozess zu

Ein US-Berufungsgericht hat „The Pitt“ als „ER“ ähnlich genug eingestuft, damit Sherri Crichtons Klage weitergehen kann; ein Geschworenenprozess in Los Angeles wird für 2027 erwartet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, Il Fatto Quotidiano, La Razón und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Los Angeles · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Februar 2025Richterin Wendy Chang weist den Anti-SLAPP-Antrag zurück
  2. 5.11.Das Berufungsgericht weist WBTVs Berufung zurück und macht den Weg für einen Prozess frei
  3. 2027Geschworenenprozess in Los Angeles erwartet, sofern sich die Parteien nicht vergleichen

Die Entscheidung

Ein einstimmiges, dreiköpfiges Richtergremium eines US-Berufungsgerichts hat die Berufung von Warner Bros Television (WBTV) zurückgewiesen und damit einer Klage wegen „The Pitt“ den Weg geebnet. Die am 5. November gemeldete Entscheidung befand, die mit einem Emmy ausgezeichnete Krankenhausserie sei „ER“ ähnlich genug, dass Sherri Crichton, die Witwe des „ER“-Schöpfers Michael Crichton, ihren Anspruch weiterverfolgen kann. Das Gericht verwies auf die gemeinsame Kulisse einer Notaufnahme, das hohe Tempo, den medizinischen Jargon, drastische Verletzungsdarstellungen und einen unerfahrenen jungen Arzt, der direkt von der medizinischen Fakultät kommt. Es schrieb:

„Es gibt klare und zahlreiche Ähnlichkeiten zwischen „The Pitt“ und „ER““

US-Berufungsgericht

WBTV hatte argumentiert, die Überschneidungen seien generische Merkmale jeder Geschichte, die in einer Notaufnahme spielt, und die beiden Serien hätten nichts miteinander zu tun. Das Gremium ließ sich davon nicht überzeugen, und der Fall steuert nun auf einen Prozess in Los Angeles zu.

Der Vertrag von 1994 und die Reboot-Gespräche

Michael Crichton und Warner Bros Television unterzeichneten den „ER“-Vertrag 1994, der eine „Frozen Rights“-Klausel enthielt. Diese Bestimmung untersagte Spin-offs, Fortsetzungen und Reboots ohne Crichtons schriftliche Zustimmung, und nach seinem Tod im Jahr 2008 mussten auch seine Erben zustimmen. Um das Jahr 2023 wollten sich Noah Wyle, John Wells und R. Scott Gemmill für ein Nachfolgeprojekt wieder zusammenfinden, zunächst als offizielles „ER“-Reboot mit Dr. John Carter im Mittelpunkt. Warner Bros. nahm daraufhin Gespräche mit Sherri Crichton auf, die laut der von Variety wiedergegebenen Darstellung der Klageschrift 2023 scheiterten. Dieser Darstellung zufolge versuchte Wells seit 2020, die Serie für Max wiederzubeleben, und rief Crichton 2022 an, um sie höflich zu informieren. Die Klage argumentiert, „The Pitt“ sei entstanden, nachdem die Reboot-Verhandlungen gescheitert waren, und die Klägerin erklärt, das Studio habe ein Projekt vorangetrieben, das „ER“ in allem außer dem Namen gewesen sei.

Beklagte entlassen und frühere Entscheidungen

Das Berufungsgericht entließ Wyle, Wells und Gemmill als Beklagte, da es keine Belege dafür fand, dass einem von ihnen bewusst war, dass seine Arbeit Crichtons vertragliche Rechte verletzen könnte. WBTV bleibt Beklagte und muss vor Gericht. Der Fall hat eine prozessuale Vorgeschichte: Im Februar 2025 wies Richterin Wendy Chang einen Antrag der Verteidigung zurück, den Fall nach dem kalifornischen Anti-SLAPP-Gesetz abzuweisen, das die Meinungsfreiheit vor unbegründeten Klagen schützt. Sie sah Belege für einen Fall mit zumindest prima facie schlüssiger Grundlage, und Warner Bros. legte Berufung gegen ihre Entscheidung ein. In der Entscheidung erklärte das Gericht:

„Wir halten die Details hier für ausreichend für einen prima facie schlüssigen Fall.“

US-Berufungsgericht

Wyle, Wells und Gemmill waren neben WBTV benannt worden; die Entscheidung nimmt sie aus dem Verfahren heraus.

Wie es weitergeht

Der Fall geht in Los Angeles vor eine Geschworenenjury, sofern sich die Parteien nicht vergleichen; laut dem Guardian wird der Prozess für 2027 erwartet. Sherri Crichton wirft Wells in ihrer Klageschrift laut dem Guardian persönlichen Verrat vor. Die Entscheidung des Berufungsgerichts beurteilt nicht die Begründetheit, sondern nur, dass der Anspruch vor Gericht gebracht werden kann. WBTV ist die Beklagte, die sich diesem Prozess nun stellen muss.

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