Sicherheit · Plymouth

Fall Lindsay Clancy: Staatsanwaltschaft legt sich nach Fehlprozess nicht auf Neuauflage fest

Die Staatsanwaltschaft von Massachusetts hat sich bei einer Anhörung am 2. November 2026 nicht klar dazu bekannt, Lindsay Clancy erneut den Prozess zu machen, während die Verteidigung den Richter bat, die Mordvorwürfe einzustellen. Über die offenen Anträge will der Richter entscheiden und möglicherweise bei einer Anhörung am 16. November einen Prozesstermin festlegen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Washington Post und The Guardian. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Plymouth · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Anhörung über den Einstellungsantrag der Verteidigung; Staatsanwaltschaft legt sich nicht auf einen Neuprozess fest
  2. 16.11.Richter Sullivan entscheidet über offene Anträge und legt möglicherweise einen Prozesstermin fest
  3. Vorgeschlagener Prozess im MärzRichter sagt, März sei wohl realistisch, oder früher, wenn möglich

Staatsanwaltschaft legt sich nicht auf Neuprozess fest

Eine Anhörung am 2. November 2026 endete, ohne dass sich die Staatsanwaltschaft von Massachusetts auf ein zweites Verfahren gegen Lindsay Clancy festlegte – jene Mutter, die 2023 ihre drei kleinen Kinder durch Ersticken tötete. Richter William Sullivan drängte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Jennifer Sprague, ob der Staat entschieden habe, wie nach dem am 4. September erklärten Fehlprozess weiter zu verfahren sei. Sprague sagte, der Fall werde neu verhandelt, vermied aber eine definitive Antwort, weil Sullivan noch nicht über mehrere Anträge im Zusammenhang mit dem Fehlprozess entschieden hat. Ihr Ausweichen ließ den Zeitplan offen, und die Verteidigung hatte wenig Geduld mit dieser Ungewissheit.

Clancys Anwalt Kevin Reddington kritisierte das Fehlen einer Entscheidung und wies die Verantwortung dem Bezirksstaatsanwalt von Plymouth County, Timothy Cruz, zu. Er sagte dem Richter, er werde nicht akzeptieren, dass seine Mandantin ein weiteres Jahr oder länger in Haft bleibe, und er wolle, dass die Sache im Frühjahr verhandelt werde.

„Ich will einen Prozess, und ich will ihn mit Ihnen, und ich will ihn in diesem Frühjahr.“

Kevin Reddington, Anwalt von Lindsay Clancy

Verteidigung fordert Einstellung wegen Doppelbestrafungsverbots

Clancy hat das Töten ihrer drei kleinen Kinder nie bestritten. Ihr Anwalt hat argumentiert, sie habe an einer postpartalen Psychose gelitten und ihr Verhalten nicht kontrollieren können, während die Staatsanwaltschaft einräumt, dass sie psychische Probleme hatte, aber darauf beharrt, sie habe vorsätzlich gehandelt und gewusst, dass ihr Tun falsch war. In dieser Anhörung beantragte Verteidiger Martin G. Weinberg die Einstellung des Verfahrens unter Verweis auf das Doppelbestrafungsverbot. Er argumentierte, Sullivan hätte nachhaken müssen, nachdem das vorsitzende Jurymitglied zwei Notizen geschickt hatte, die nahelegten, dass ein Mitglied der Jury die Anweisungen missachtete. Weinberg sagte, eine weitere Befragung des vorsitzenden Jurymitglieds hätte Gründe zutage bringen können, das einzige abweichende Jurymitglied zu entlassen und die Beratungen fortzusetzen, was den Fehlprozess womöglich vermieden hätte.

Staatsanwaltschaft verteidigt das Vorgehen des Richters mit der Jury

Sullivan sprach nach Eingang der Notizen mit jedem Geschworenen, erinnerte sie an ihre Pflichten und erläuterte, was einen vernünftigen Zweifel ausmacht. Er fragte, ob sie das Recht auf den Fall anwenden könnten, und alle bejahten dies. Weinberg entgegnete, ein Geschworener, der behaupte, dem Recht folgen zu können, könne gelogen haben, und das vorsitzende Jurymitglied hätte getrennt dazu befragt werden müssen, was in den Beratungen geschehen sei. Staatsanwältin Jennifer Sprague wies diesen Ansatz zurück und argumentierte, der Richter habe die richtige Balance gefunden. Sprague sagte zu Sullivan:

„Sie waren derjenige, der ihnen in die Augen sah, ihnen die Fragen stellte und am besten in der Lage war, ihre Glaubwürdigkeit zu beurteilen.“

Jennifer Sprague

Nächste Schritte und Zeitplan

Sullivan sagte, ein Prozess könne für März angesetzt werden, oder früher, wenn möglich, und nannte März wohl realistisch. Er soll über die offenen Anträge entscheiden und möglicherweise bei einer Anhörung am 16. November 2026 einen Prozesstermin festlegen. Clancys Verfahren endete im September mit einer blockierten Jury, und der Fehlprozess wurde erklärt, nachdem ein Jurymitglied sich weigerte, sie freizusprechen. Der Fall hat eine breite Debatte über psychische Erkrankungen im Wochenbett ausgelöst, und der Ausgang der Anträge entscheidet darüber, ob es zu einem neuen Verfahren kommt.

„Ich denke an irgendwann im März, wenn wir das hinbekommen, oder früher, wenn möglich, aber ich halte März für wohl realistisch.“

William Sullivan

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