Fußball · Foxborough
Schottland beendet 28-jährige WM-Durststrecke mit 1:0-Sieg gegen Haiti in Gruppe C
John McGinns abgefälschtes Tor in der ersten Halbzeit bescherte Schottland einen 1:0-Sieg gegen Haiti in Foxborough und brachte die Schotten an die Spitze der Gruppe C bei ihrer ersten WM-Teilnahme seit 1998.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von BBC, The Scotsman, The Guardian und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
John McGinns abgefälschtes Tor in der 28. Minute bescherte Schottland den ersten WM-Sieg seit 36 Jahren und den ersten Turniertreffer seit 1998.
Da Brasilien und Marokko zuvor 1:1 unentschieden gespielt hatten, führt Schottland die Gruppe mit drei Punkten an. Als Nächstes geht es gegen Marokko und Brasilien.
Haiti hatte durch Wilson Isidor und Frantzdy Pierrot mehrere Chancen, verpasste aber den Abschluss, um das Ergebnis zu gefährden.
Das Spiel war ein Sammelpunkt für die lokale haitianische Diaspora angesichts eines Falls vor dem Obersten Gerichtshof zum temporären Schutzstatus und kürzlicher Einwanderungsbeschränkungen.
Schottland trifft am 19. Juni in Foxborough auf Marokko und am 24. Juni in Miami auf Brasilien und benötigt weitere Punkte, um erstmals die letzten 48 zu erreichen.
Spielbericht
Schottland kehrte nach 28 Jahren Abwesenheit mit einem nervenaufreibenden 1:0-Sieg gegen Haiti im Gillette Stadium in Foxborough, Massachusetts, in die Weltmeisterschaft zurück. John McGinn erzielte in der 28. Minute das entscheidende Tor, als er einen losen Ball abfälschte, der nach einem Schuss von Che Adams, den Torwart Johny Placide zunächst abgewehrt hatte, von einem haitianischen Verteidiger abgefälscht wurde. Das Tor war Schottlands erster Treffer bei einer WM-Endrunde seit 1998 und der erste Siegtreffer seit einem 2:1-Sieg gegen Schweden im Jahr 1990.
Kapitän Scott McTominay hatte zuvor mit einem Schuss aus 16 Metern die Latte getroffen, nachdem er von dem quirligen Ben Gannon-Doak bedient worden war. Haiti, auf Platz 83 der Weltrangliste und erst nach 1974 zum zweiten Mal bei einer WM dabei, drängte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich. Wilson Isidor vergab in der 74. Minute eine Chance aus kurzer Distanz, und Frantzdy Pierrot köpfte in der 84. Minute daneben, aber der Karibikstaat fand keinen Ausgleich.
Auswirkungen auf die Gruppe
Bereits am frühen Nachmittag hatten sich Brasilien und Marokko in New Jersey 1:1 getrennt, sodass Schottland mit drei Punkten die Tabellenführung in Gruppe C übernommen hat. Haiti steht ohne Punkt am Ende. Schottland trifft am Freitag, den 19. Juni, erneut in Foxborough auf Marokko, bevor es am 24. Juni nach Miami reist, um gegen Brasilien zu spielen – das Team hofft, erstmals die K.o.-Runde zu erreichen.
- Schottland
- 3 Punkte
- Brasilien
- 1 Punkte
- Marokko
- 1 Punkte
- Haiti
- 0 Punkte
Daten aus dem Artikeltext
Die Tartan Army erobert Boston
Die in den rosa Auswärtstrikots gekleideten schottischen Anhänger dominierten das 65.000 Zuschauer fassende Stadion und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Tausende Fans waren in die Gegend um Boston gereist, wo schon lange vor dem Anpfiff schottische Gesänge und „Loch Lomond“ zu hören waren. Das Spiel war das erste WM-Spiel für eine ganze Generation schottischer Fans.
„Es war nicht mein bestes Tor, aber wen interessiert das? Es hat lange gedauert. Ich habe es ein wenig verhunzt.“
McGinn sagte später, er hoffe, dass Kinder in ganz Schottland „vor Stolz strahlen“ würden, und dachte an die Jahre des Leids seit dem letzten Auftritt des Landes auf der ganz großen Bühne zurück.
Politischer Hintergrund für Haiti
Für die haitianische Diaspora in Boston hatte das Spiel eine zusätzliche Bedeutung. Ruthzee Louijeune, Stadträtin von Boston und erste haitianisch-amerikanische Stadträtin der Stadt, bezeichnete den Anlass als einen Moment von „unglaublichem Gewicht, unglaublicher Geschichte und unglaublichem Stolz.“ Das Spiel fiel mit politischen Spannungen zusammen, da die US-Regierung versucht, den temporären Schutzstatus für Haitianer zu beenden, die nach dem Erdbeben von 2010 eingereist sind; der Fall liegt nun dem Obersten Gerichtshof vor. Etwa 4 % der Bevölkerung Bostons ist haitianisch, und die Stadt veranstaltete vor dem Spiel einen Marsch vom Copley Square zum Boston Common.
„In schwierigen Zeiten haben wir einen Präsidenten, der die haitianische Gemeinschaft während Trump 1.0 und jetzt 2.0 angreift, wo der temporäre Schutzstatus angegriffen wird – ein legaler Status für so viele unserer haitianischen Einwohner.“
Haiti hatte wegen der inneren politischen Instabilität auch keines seiner Qualifikationsspiele zu Hause austragen können, sodass die WM-Rückkehr an sich ein Symbol der Widerstandsfähigkeit ist.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- BBCHaiti v Scotland: John McGinn 'beaming with pride' after winner
- The ScotsmanScotland's years of World Cup hurt evaporate on heady but fraught night against Haiti
- The ScotsmanWatch: Scotland reacts after Scotland wins its opening World Cup game against Haiti
- The GuardianScotland victorious on World Cup return after McGinn strike helps clinch win over Haiti
- John McGinn
- Schottischer Mittelfeldspieler, der das Siegtor gegen Haiti erzielte
- Scott McTominay
- Schottischer Kapitän, der in der ersten Halbzeit den Pfosten traf
- Ben Gannon-Doak
- Schottischer Flügelspieler, dessen Tempo die haitianische Abwehr in Bedrängnis brachte
- Ruthzee Louijeune
- Stadträtin von Boston und haitianisch-amerikanische Gemeindeführerin
- Steve Clarke
- Schottischer Cheftrainer
- Johny Placide
- Haitianischer Torwart
- Orte
- Boston
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