Sicherheit · Tokio, Chiba und Yokosuka
Taifun Dujuan fordert neun Tote und vier Vermisste in Ostjapan, während der Sturm aufs Meer hinauszieht
Taifun Dujuan verursachte tödliche Erdrutsche und großflächige Überschwemmungen in der Region Kanto, unterbrach die Stromversorgung von 58.000 Haushalten und zwang 1,9 Millionen Menschen zur Evakuierung, bevor er in den Pazifik zog.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Bloomberg Business, Franceinfo, Le Figaro.fr und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die örtlichen Behörden bestätigten bis 8:00 Uhr Ortszeit am 23. September neun Tote und vier Vermisste in der Nähe von Tokio, davon sechs Todesfälle in Chiba und drei in Kanagawa.
Auf Oshima (Izu-Inseln) wurden innerhalb von 48 Stunden 832 Millimeter Niederschlag gemessen, während die Windböen an der Ostküste 194 km/h erreichten.
Notfallwarnungen betrafen 1,9 Millionen Einwohner, und das schwere Wetter ließ bis zu 58.000 Haushalte ohne Strom.
Fluggesellschaften strichen mehr als 270 Flüge, was 40.000 Passagiere betraf, während die Tokyo Game Show und die Rock-in-Japan-Konzerte abgesagt wurden.
- 21.09.Taifun Dujuan nähert sich in der Nacht der Südostküste mit Windgeschwindigkeiten von über 140 km/h.
- 22.09.Starkregen verursacht tödliche Schlammlawinen in Kanto, über 270 Flüge werden gestrichen, 58.000 Haushalte ohne Strom.
- 23.09.Behörden bestätigen neun Tote und vier Vermisste, während die Unwetterwarnungen nachlassen und der Sturm in den Pazifik zieht.
Todesfälle und starker Regen in Kanto
Taifun Dujuan, der 25. Taifun der Saison in Japan, traf die östlichen Küstengebiete, bevor er in den Pazifischen Ozean zog. Der Sturm brachte sintflutartige Regenfälle und starke Winde in die Region Kanto und die Gemeinden rund um Tokio. Bis 8:00 Uhr Ortszeit am 23. September bestätigten die örtlichen Behörden neun Todesfälle und vier Vermisste. In der Präfektur Chiba, östlich von Tokio, wurden sechs Todesfälle registriert, während die Präfektur Kanagawa drei Todesfälle meldete. Die Opfer resultierten hauptsächlich aus durch Regen ausgelösten Erdrutschen. In Sodegaura, Präfektur Chiba, starb ein 51-jähriger Mann, der mit einem Bagger eine beschädigte Straße freiräumte, nachdem ein Erdrutsch sein Fahrzeug verschüttet hatte. In Yokosuka, Präfektur Kanagawa, starb eine Frau, nachdem Schlamm in ihr Haus eingedrungen war, während ein älteres Ehepaar in den 70ern in der Nähe vermisst blieb. Auf Oshima (Izu-Inseln) verzeichnete die Japanische Meteorologische Agentur innerhalb von 48 Stunden 832 Millimeter Niederschlag, eine Gesamtmenge, die mehr als das Doppelte des monatlichen Durchschnitts für September beträgt. Die Windgeschwindigkeiten erreichten 130 km/h, mit maximalen Böen von 194 km/h.
Beeinträchtigungen des Verkehrs und öffentlicher Veranstaltungen
Der Taifun veranlasste die Behörden, Evakuierungswarnungen für 1,9 Millionen Einwohner herauszugeben, während das extreme Wetter zwischen 50.000 und 58.000 Haushalte ohne Strom ließ. In überfluteten Vororten von Tokio lieferten Einsatzkräfte mit Booten Vorräte an isolierte Bewohner, während Schlamm und tiefes Wasser Fahrzeuge und Straßen überfluteten. Der Flugverkehr war von weitreichenden Annullierungen betroffen: All Nippon Airways und Japan Airlines strichen mehr als 270 Flüge, hauptsächlich am Flughafen Tokio-Haneda, was rund 40.000 Reisende betraf. Regionale Bahnlinien im Großraum Tokio und in Teilen der nordöstlichen Region Tohoku stellten den Betrieb ein, während die Tokaido-Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszüge planmäßig verkehrten. Das schwere Wetter traf auf eine fünftägige nationale Feiertagsperiode und führte zur Absage der Tokyo Game Show sowie geplanter Live-Konzerte des Rock-in-Japan-Musikfestivals.
Fußgänger in Tokio erlebten starken Regen und Lautsprecherdurchsagen auf öffentlichen Plätzen. Sarah Duffour, eine Besucherin aus Frankreich, schilderte ihre Erfahrung in den überfluteten Straßen.
„Wir waren auf der Straße, wir hörten Lautsprecherdurchsagen auf Japanisch. Die Straße war fast ein Schwimmbecken.“
Pauline Bocquillon, eine französische Einwohnerin der Hauptstadt, beschrieb die Wetterbedingungen während des Sturms.
„Es war völlig durchnässt. Regenschirme klappten nach innen. Ich glaube, das ist der 25. Taifun der Saison, und der gestrige Taifun war der stärkste.“
- Chiba
- 6 Todesfälle
- Kanagawa
- 3 Todesfälle
Daten aus dem Artikeltext
Notfallmaßnahmen und Regierungsreise
Nach den Schlammlawinen forderte die Präfekturregierung von Kanagawa offiziell den Einsatz der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte zur Unterstützung der örtlichen Rettungs- und Bergungsarbeiten an. Premierministerin Sanae Takaichi sprach auf der Social-Media-Plattform X ihr Beileid aus und wies die Kabinettsmitglieder an, die Notfallmaßnahmen zu koordinieren, bevor sie eine geplante internationale Reise antrat.
„Mit einem Gefühl der Dringlichkeit habe ich Kabinettssekretär Takehara und Minister Hosono angewiesen, mit größter Einsatzbereitschaft zu reagieren.“
Takaichi bestieg einen Flug in die Vereinigten Staaten, um vor der UN-Generalversammlung in New York zu sprechen und sich mit US-Präsident Donald Trump zu treffen. Als Taifun Dujuan nordöstlich von der Küste in Richtung Pazifik zog, hob die Japanische Meteorologische Agentur die meisten Notwarnungen vor starkem Regen und Erdrutschen in der Region auf oder stufte sie herab.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Bloomberg BusinessTyphoon Dujuan Leaves Nine Dead, Four Missing Near Tokyo
- FranceinfoCinq morts et six disparus après le passage du typhon Dujuan au Japon
- Le Figaro.frJapon : le bilan du typhon Dujuan s'alourdit à sept morts, 58.000 foyers toujours privés d'électricité
- AdnkronosIn Giappone il tifone Dujuan fa 4 morti poi si allontana dalla costa orientale: quasi due milioni di evacuati e 6 dispersi
- Sanae Takaichi
- Premierministerin Japans, die die Katastrophenhilfe koordiniert, bevor sie zur UN-Generalversammlung reist
- Donald Trump
- Präsident der Vereinigten Staaten, der sich in New York mit der japanischen Premierministerin trifft
- Takehara
- Japanischer Chefkabinettssekretär, der mit der Koordinierung der Sturmbekämpfung beauftragt wurde
- Hosono
- Japanischer Minister, der angewiesen wurde, auf die Taifunschäden zu reagieren
- Orte
- Tokio, Japan, Chiba, New York City
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