Gesundheit & Bildung · Lissabon, Porto und Aveiro

Portugal verzeichnet 2026 6.714 Verdachtsfälle auf Schlaganfall, etwa 26 pro Tag

Lissabon und Porto führen Portugals Meldungen von Schlaganfall-Verdachtsfällen an: Das INEM verzeichnet in diesem Jahr 6.714 Fälle und einen stetigen Anstieg seit 2024. Das Institut führt die höhere Zahl auf eine bessere Erkennung zurück.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SAPO, Notícias ao Minuto und Jornal Expresso. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon, Porto, Aveiro, Setúbal · Portugal

Verdachtsfälle steigen weiter

Das Nationale Institut für medizinische Notfälle (INEM) verzeichnete zwischen dem 1. Januar und dem 15. Oktober 2026 insgesamt 6.714 Menschen mit Anzeichen und Symptomen eines Schlaganfalls – im Schnitt rund 790 Fälle pro Monat oder etwa 26 pro Tag. Zum Weltschlaganfalltag am 29. Oktober teilte das Institut der Nachrichtenagentur Lusa mit, die Zahlen seien seit 2024 gestiegen. Frauen machten in diesem Jahr 52 % der Verdachtsfälle aus, das Durchschnittsalter dieser Fälle lag bei 77 Jahren. Menschen zwischen 70 und 89 Jahren stellten 54,8 % der Gesamtzahl.

INEM formulierte den Anstieg mit Bedacht und führte ihn auf eine stärkere Fähigkeit zurück, Verdachtsfälle zu erkennen und zu melden.

„Diese Zahlen spiegeln ein sensibleres System der Früherkennung wider und bedeuten nicht zwangsläufig eine Zunahme der Schlaganfallhäufigkeit.“

INEM

Lissabon und Porto führen die Meldungen an

Die meisten Verdachtsfälle, die an die Via Verde do AVC weitergeleitet wurden – das Notfallprotokoll, das eine schnelle Rettung und vorrangige Versorgung von Schlaganfallpatienten sichern soll –, entfielen auf Lissabon und Porto. Lissabon verzeichnete 1.019 Fälle, Porto 1.014. Es folgten Aveiro (437), Setúbal (418) und Braga (398), so die Zahlen des Instituts, die die beiden größten Distrikte deutlich vor den Rest der Liste setzen.

An die Via Verde do AVC weitergeleitete Schlaganfall-Verdachtsfälle, führende Distrikte
Lissabon
1019
Porto
1014
Aveiro
437
Setúbal
418
Braga
398

Daten aus dem Artikeltext

Das Protokoll wurde 2022 präklinisch 6.876 Mal aktiviert, 2023 8.796 Mal, 2024 7.886 Mal und 2025 9.490 Mal. Diese Aktivierungszahlen sind eine separate Reihe von den Fallmeldungen für 2026 und zeigen daher den längeren Trend bei der Nutzung des Protokolls.

Präklinische Aktivierungen der Via Verde do AVC, 2022–2025
2022
6876
2023
8796
2024
7886
2025
9490

Daten aus dem Artikeltext

Zeitfaktor und der Anruf bei der 112

Schnelligkeit bleibt entscheidend für die Schlaganfallversorgung, und die Aktualisierung des Instituts enthält auch Daten zum Zeitablauf. Bei 34 % der Fälle vergingen weniger als 60 Minuten zwischen dem Auftreten der Symptome und der Anlage eines Falls in den Notfallzentralen CODU, und in 72 % der Situationen wurde der Zeitpunkt des Symptombeginns dokumentiert. INEM betont, dass die Erfassung der Startzeit entscheidend für die klinische Einschätzung und die Zuweisung des Patienten zur Versorgung ist. Das Institut appelliert an die Bevölkerung, bei Verdacht auf Schlaganfallsymptome sofort die 112 anzurufen, weil eine frühe Triage und Behandlung davon abhängen.

Genesung nach der Entlassung

Ein am Weltschlaganfalltag veröffentlichter Kommentar lenkt den Blick auf die Zeit nach dem Notfall. Eine Betrachtung im Expresso hält fest, dass in Portugal im Schnitt drei Menschen pro Stunde einen Schlaganfall erleiden und dass etwa die Hälfte der Überlebenden mit einer gewissen Behinderung zurückbleibt. Ein Beitrag bei SAPO erklärt, dass die meisten funktionellen Fortschritte in den ersten drei bis sechs Monaten erzielt werden und dass die Rehabilitation noch während des Krankenhausaufenthalts beginnen sollte, nicht erst nach der Entlassung. Derselbe Beitrag nennt Physiotherapie für Mobilität und Gleichgewicht, Ergotherapie für Alltagsaktivitäten und Logopädie für Aphasie und Schluckstörungen. Eine Depression nach dem Schlaganfall sei häufig und könne, unbehandelt, den gesamten Rehabilitationsprozess ins Stocken bringen. Der Expresso-Beitrag ergänzt, dass viele Patienten nach den frühen Phasen die spezialisierte Nachsorge verlieren, und fordert drei Prioritäten: Zugang zur Versorgung, Kontinuität der Versorgung und Zugang zu spezialisierter Rehabilitation.

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