Regierung · Mailand, Bologna und Neapel

Generalstreik in Mailand: Veranstalter nennen 100.000 Teilnehmer, Polizei zählt 25.000

Gegner der Lebenshaltungskosten und der Aufrüstung besetzten am Freitag, 30. Oktober, rund anderthalb Stunden lang den östlichen Ring Mailands. Die Basisgewerkschaften erklärten, es habe Kundgebungen auf mehr als 60 Plätzen in ganz Italien gegeben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, Tgcom24, Open und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Mailand, Bologna, Neapel, Genua · Italien
Wie es dazu kam
  1. Gegen 13:00 UhrDemonstrierende besetzen den östlichen Ring, nachdem sie über die Via Palmanova eingedrungen sind
  2. Etwa anderthalb Stunden späterDie meisten Demonstrierenden verlassen die Ringstraße an der Ausfahrt Lambrate

Ein Streik in ganz Italien

Die Basisgewerkschaften riefen für Freitag, 30. Oktober, einen Generalstreik gegen die steigenden Lebenshaltungskosten (carovita) und die Aufrüstung aus. Open berichtete, es habe Kundgebungen auf mehr als 60 Plätzen in ganz Italien gegeben, während Rai News meldete, dass sich Demonstrierende in mehreren Städten, darunter Bologna, Neapel und Genua, beteiligten. In der Berichterstattung von Rai behaupteten die Demonstrierenden, landesweit hätten sich eine Million Menschen angeschlossen. In Neapel betraten die Demonstrierenden laut Rai News ohne Zusammenstöße den Bahnhof und boten den Polizisten Sfogliatelle-Gebäck an. In Genua versammelte sich der Protest am Hafen.

Schätzungen zur Teilnehmerzahl in Mailand

In Mailand startete der Marsch von zwei Sammelpunkten in der Stadt und zog dann in Richtung des östlichen Rings. Die Veranstalter schätzten die Menge während des Marsches über Lautsprecher auf 100.000. Adnkronos gab die Teilnehmerzahl mit über 30.000 Studierenden und Beschäftigten an, während die Polizei (Questura) laut Open 25.000 zählte. Die Quellen gleichen die Zahl der Veranstalter nicht mit der Polizeizählung ab, daher stehen beide Zahlen wie angegeben nebeneinander.

Teilnehmerzahl am Mailänder Protest nach QuellePersonen
Veranstalter
100000 Personen
Adnkronos (über 30.000)
30000 Personen
Polizei (Questura)
25000 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Besetzung der Ringstraße

Diesmal mied der Marsch das Stadtzentrum, und die Demonstrierenden bogen in die Via Palmanova ein, um den östlichen Ring zu erreichen. Tgcom24 berichtete, der Marsch habe die Ringstraße gegen 13:00 Uhr besetzt. Laut Open zog sich die Polizei zurück und ließ den Marsch weiterziehen. Adnkronos verortete die Blockade zwischen Cascina Gobba und Lambrate. Die meisten Demonstrierenden verließen die Ringstraße nach etwa anderthalb Stunden an der Ausfahrt Lambrate.

Parolen, Transparente und Graffiti

Sprechchöre forderten den Rücktritt der Regierung Meloni, mit Rufen wie „Governo Meloni, dimissioni!“ und Beschimpfungen gegen die Minister Valditara und Piantedosi, berichtete Open. Studierende kletterten auf leuchtende Verkehrsschilder über der Fahrbahn, schwenkten eine italienische Flagge und hängten ein gelbes Transparent mit der Aufschrift „Gen Maranza“ auf. ANSA berichtete, während der Aktion seien Feuerwerkskörper gezündet worden. Graffiti entlang der Ringstraße lauteten „Salvini appeso“ und „Meloni appesa“, was Tgcom24 als Aufruf zum Tod der Ministerpräsidentin und ihres Stellvertreters beschrieb.

Politische Reaktionen

Die AVS-Europaabgeordnete Ilaria Salis schloss sich dem Marsch an, der von der Piazza Leonardo da Vinci in Richtung Piazza Duca d'Aosta zog. Auf die Frage, ob sie nach den Demonstrationen vom 17. Oktober Veränderungen erwarte, sagte sie, die Menschen blieben entschlossen und würden weiter marschieren, bis sich etwas ändere.

„Deshalb sind wir hier für die Studierenden, aber auch für die Beschäftigten und um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.“

Ilaria Salis, AVS-Europaabgeordnete

Die Lega-Europaabgeordnete Silvia Sardone kritisierte die Anwesenheit von Salis und sagte, Lega-Transparente seien aus der Route entfernt worden.

„Diese Linke, ohne Ideen oder Programme, ist inzwischen nur noch auf diese Proteste reduziert, zwischen Beleidigungen und Vandalismus.“

Silvia Sardone, Lega-Europaabgeordnete

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