Gesundheit & Bildung · Rom

Studierende besetzen die geisteswissenschaftliche Fakultät der Sapienza in Rom vor dem italienischen Generalstreik am 30. Oktober

Kollektive gaben am Mittwoch, 28. Oktober, bekannt, die Fakultät Lettere e Filosofia der Universität Rom La Sapienza besetzt zu haben. Sie verknüpften die Aktion mit einem für Freitag, 30. Oktober, ausgerufenen Generalstreik gegen Krieg, Preise und Kürzungen an den Universitäten.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, Fanpage und Il Fatto Quotidiano. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Rom · Italien
Wie es dazu kam
  1. 28.10.Kollektive geben die Besetzung der Fakultät Lettere e Filosofia bekannt
  2. 29.10.Von Cambiare Rotta einberufene Vollversammlung in der besetzten Fakultät
  3. 30.10.Treffpunkt für den Generalstreik am Piazzale Aldo Moro

Die Besetzung

Kollektive gaben am späten Mittwochabend, 28. Oktober, bekannt, die Fakultät Lettere e Filosofia der Universität Rom La Sapienza besetzt zu haben. Die Jugend- und Studierendengruppe Cambiare Rotta veröffentlichte Fotos von Transparenten an der Fassade des Gebäudes und rief für 11:30 Uhr am folgenden Tag eine Vollversammlung aus. Der Besetzung war eine Versammlung am selben Tag vorausgegangen; an der Universität lief zu diesem Zeitpunkt noch eine Stichwahl um das Rektorat.

Das Kollektiv Osa rahmte die Aktion als Teil einer breiteren Protestwelle ein. „Unsere Generation lehnt sich auf, sie hat es satt, alles hinzunehmen, und sie hat den Kopf erhoben“, erklärte das Kollektiv und verwies auf Zeltlager in Spanien, Unruhen in Frankreich, Streiks in Deutschland gegen die Wehrpflicht, besetzte Schulen und Universitäten in ganz Italien und einen Erfolg in Serbien.

Forderungen

Cambiare Rotta verknüpfte die Besetzung mit Krieg, steigenden Preisen und Kürzungen im Bildungswesen. Der Warenkorb koste heute 50 % mehr als vor fünf Jahren, hieß es, und die Gruppe argumentierte, Regierungen lenkten die Ausgaben in das Militär statt in Löhne, Gesundheitsversorgung und Ausbildung. Die Gruppe warf der Regierung Meloni und Universitätsministerin Anna Maria Bernini vor, „Propaganda“ statt Lösungen zu bieten. Sie verwies zudem auf Polizei- und Sicherheitsdekrete gegen Regierungsgegner und warnte, Universitäten und Forschung stünden immer tiefere Mittelkürzungen bevor.

Der Generalstreik am Freitag

Die Besetzung mündet in einen Generalstreik, den die Unione Sindacale di Base für Freitag, 30. Oktober, ausgerufen hat. Cambiare Rotta legte den Treffpunkt für den Streik auf 8:30 Uhr am Piazzale Aldo Moro in Rom. Die Gruppe beschrieb den Streik als gemeinsame Aktion der Beschäftigten – von Hafenarbeitern, die Waffenlieferungen blockieren, bis zu Landwirten, Fabrikbelegschaften und Lehrkräften. Ein Kommentar im Il Fatto Quotidiano beschrieb den Streik als internationale Aktion von mehr als 100 Häfen im Mittelmeer und im Atlantik gegen die militärische Nutzung von Infrastruktur, Aufrüstung und Krieg.

Wie es weitergeht

Der nächste geplante Schritt ist die Vollversammlung am Donnerstag, 29. Oktober, um 11:30 Uhr in der besetzten Fakultät. Danach wollen die Organisatoren sich am Freitag, 30. Oktober, dem Generalstreik anschließen; Treffpunkt ist um 8:30 Uhr am Piazzale Aldo Moro. Die Quellen machen keine Angaben dazu, wie lange die Besetzung dauern soll oder ob die Rektoratsstichwahl sie beeinflusst.

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