Wirtschaft · Piräus, Rafina und Lavrio

Sieben griechische Häfen am Freitag, 30. Oktober, von 24-stündigem Seeleute-Streik betroffen

Drei Seeleuteverbände haben einen 24-stündigen Streik ausgerufen, der am Freitag, 30. Oktober, die Küstenschifffahrt in sieben griechischen Häfen zum Erliegen bringen dürfte. Der Hafenarbeiterverband OMYLE kündigte zusätzlich einen dreistündigen Ausstand an, und das Arbeitszentrum von Piräus hat einen ganzen Aktionstag ausgerufen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von iefimerida.gr, NEWS 24/7, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Piräus, Rafina, Lavrio, Patras · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 30.10.Versammlung von PENEN an der Agia Triada gegenüber der NAT geplant
  2. 30.10.Kundgebung auf dem Platz am Stadttheater von Piräus geplant, während der Ausstand von OMYLE beginnt
  3. 30.10.Dreistündiger Ausstand von OMYLE soll enden

Sieben Häfen dürften am Freitag die Küstenschifffahrt verlieren

Drei Seeleuteverbände – die Panhellenische Union der Schiffsingenieure (PEMEN), die Maschinenpersonalgewerkschaft Ο ΣΤΕΦΕΝΣΩΝ und die Panhellenische Union der Seeleute (PENEN) – haben für Freitag, 30. Oktober, einen 24-stündigen Streik ausgerufen. Nach ihren Ankündigungen dürften die Küstenschifffahrtsdienste in Piräus, Rafina, Lavrio, Patras, Igoumenitsa, Elefsina und auf der Route Rio-Antirrio eingestellt werden. Die Gewerkschaften rechnen mit erheblichen Störungen der planmäßigen Abfahrten über den ganzen Tag. Der Ausstand ist Teil umfassenderer Aktionen der Hafenarbeiter, die das Arbeitszentrum von Piräus mit einem internationalen Aktionstag der Dockarbeiter und Hafenbeschäftigten verbunden hat.

Was die Seeleute fordern

Kernforderungen sind eine Erhöhung um 12 Prozent über Tarifverträge, bessere Arbeitsbedingungen und Sicherheitsmaßnahmen, ein Sieben-Stunden-Arbeitstag und obligatorische Ärzte an Bord. PEMEN und Ο ΣΤΕΦΕΝΣΩΝ wollen zudem gefährliche Seegebiete als Kriegsgebiete anerkannt sehen, ebenso wie die Erneuerung der Tarifverträge. Außerdem fordern sie eine Fünf-Tage-Woche und eine 35-Stunden-Woche. PENEN argumentiert, dass die eskalierenden Konflikte in kritischen Seegebieten das Risiko für Seeleute stark erhöhen und dass bereits in bestehenden Verträgen vereinbarte Lohnerhöhungen durch steigende Preise aufgezehrt worden seien. In der Streikankündigung der Gewerkschaft ist von 28 Angriffen auf Schiffe im Persischen Golf in den ersten 21 Tagen des Oktober und von 570 bestätigten Angriffen im Schwarzen Meer die Rede, bei denen 40 Seeleute starben und Hunderte verletzt wurden. Diese Zahlen stammen aus der eigenen Berichterstattung der Gewerkschaft und sind nicht unabhängig bestätigt.

Von PENEN angeführte Angriffe auf SchiffeAngriffe
Persischer Golf, erste 21 Tage des Oktober
28 Angriffe
Schwarzes Meer, Zeitraum nicht angegeben
570 Angriffe

Daten aus dem Artikeltext

Ausstände und Kundgebungen der Hafenarbeiter

Die Föderation der ständigen Hafenbediensteten Griechenlands (OMYLE) hält am Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr einen dreistündigen Ausstand ab. Ihr Vorstand fasste den Beschluss am 23. Oktober einstimmig. Das Arbeitszentrum von Piräus hat separat einen 24-stündigen Streik ausgerufen. PENEN hat eine Versammlung um 09:15 Uhr an der Agia Triada gegenüber der NAT angekündigt, zudem ist um 10:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Platz am Stadttheater von Piräus geplant. Weitere Versammlungen sind an diesem Tag um 11:30 Uhr in Igoumenitsa sowie am Abend in Patras, Elefsina, Lavrio, Thessaloniki, Heraklion, Korfu und Chania geplant, wie aus der Übersicht von SKAI hervorgeht. Die Angaben zur internationalen Aktion insgesamt weichen zwischen den SKAI-Berichten voneinander ab: Einer nennt 113 Häfen in 21 Ländern auf fünf Kontinenten, ein anderer mehr als 100 Häfen in Dutzenden Ländern auf vier Kontinenten.

Wie es weitergeht

Berichten zufolge sollen die Mobilisierungen am 25. November mit neuen landesweiten Aktionen fortgesetzt werden. Begleitend werden auch Kundgebungen erwartet. Der Streik am Freitag ist den vorliegenden Berichten zufolge daher ein Schritt in einer Abfolge und kein einmaliges Ereignis.

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