Verkehr · Athen, Thessaloniki und Piräus

24-stündiger Streik der griechischen Bahngewerkschaften legt am 30. Oktober Züge und Vorortbahn lahm

Der Panhellenische Eisenbahnverband (POS) hat den Ausstand zur Unterstützung der Lokführergewerkschaft PEPE ausgerufen, nachdem ein Gericht in Piräus einen früheren Streik von PEPE auf Antrag von Hellenic Train für rechtswidrig erklärt hatte. Hellenic Train erklärt, das Urteil verbiete jeden neuen Streik zum selben Gegenstand.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, iefimerida.gr, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Athen, Thessaloniki, Piräus · Griechenland

Der Streik und sein Umfang

Der Panhellenische Eisenbahnverband (POS) hat für Freitag, den 30. Oktober, einen 24-stündigen Streik ausgerufen, der Züge und die Vorortbahn (Proastiakos) zum Erliegen bringen dürfte. Die Ankündigung von Hellenic Train listet Verbindungen auf, die nicht bedient werden, darunter Athen–Thessaloniki, Athen–Lianokladi, Piräus–Kiato, Athen–Chalkida, Piräus–Flughafen, Thessaloniki–Larissa und Thessaloniki–Serres. Die Ausfälle reichen auch bis in weitere regionale Strecken, darunter Alexandroupoli–Ormenio und Kiato–Aigio; im Laufe des Tages wurden weitere erwartet.

Das Gerichtsurteil und die Position des Unternehmens

Das Einzelrichtergericht erster Instanz von Piräus erklärte einen früheren Streik von PEPE nach einer Beschwerde von Hellenic Train für rechtswidrig und verwies dabei auf die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Verfahren für die Sicherheitsbesetzung und für die Streikforderungen. Hellenic Train argumentiert, das Urteil verbiete ausdrücklich jeden künftigen Streik mit demselben Gegenstand, und der neue Aufruf von POS sei der Versuch, dies zu umgehen. Das Unternehmen erklärt, solche Aktionen störten den Bahnverkehr und verursachten erhebliche Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste, und behält sich vor, alle rechtlichen Schritte zum Schutz seiner Interessen zu ergreifen.

„Die Entscheidung, den Streik trotz des früheren Gerichtsurteils erneut auszurufen, zeigt, dass die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste als hinnehmbare Folge ihrer Gewerkschaftstaktik betrachtet werden.“

Hellenic Train

Was die Lokführer fordern

PEPE, die die Lokführer vertritt, erklärt, ihre Forderungen beträfen den sicheren Betrieb der Eisenbahn, darunter Fahrzeuge und Anlagen, Personalmangel, die Ausbildung und Aufsicht der Lokführer sowie die Anwendung der Arbeitsvorschriften. Die Gewerkschaft bringt 20 Kündigungen neuer Lokführer mit den Arbeitsbedingungen in Verbindung. Sie erklärt, die Zwischenfälle im Bahnverkehr nähmen zu, obwohl das Netz wegen laufender Arbeiten zur Installation von Sicherheitssystemen nur mit etwa 60 % seiner normalen Auslastung betrieben werde. Die Gewerkschaft wirft Hellenic Train vor, seit 17 Monaten einen inhaltlichen Dialog zu vermeiden, und erklärt, das Unternehmen antworte mit außergerichtlichen Schreiben, Disziplinarstrafen und Gerichtsbeschwerden.

Die Position des Verbands

POS, der den Streik zur Unterstützung von PEPE ausgerufen hat, verweist auf eine gravierende Unterbesetzung in der gesamten Branche, Engpässe in kritischen Fachbereichen und einen wachsenden Bedarf an Wartung und Modernisierung. Der Verband hat zudem um ein Treffen mit dem Ministerium gebeten. Die Quellen beschreiben den Streik als für Freitag, den 30. Oktober, angesetzt und berichten noch nicht über seine Auswirkungen auf den Verkehr oder eine Reaktion des Ministeriums.

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