Verkehr · Athen, Thessaloniki und Piräus
24-stündiger Streik der griechischen Bahngewerkschaften legt am 30. Oktober Züge und Vorortbahn lahm
Der Panhellenische Eisenbahnverband (POS) hat den Ausstand zur Unterstützung der Lokführergewerkschaft PEPE ausgerufen, nachdem ein Gericht in Piräus einen früheren Streik von PEPE auf Antrag von Hellenic Train für rechtswidrig erklärt hatte. Hellenic Train erklärt, das Urteil verbiete jeden neuen Streik zum selben Gegenstand.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von H Kαθημερινή, iefimerida.gr, ΣΚΑΪ und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Der Panhellenische Eisenbahnverband (POS) hat den 24-stündigen Streik ausgerufen, der Züge und die Vorortbahn in Athen und Thessaloniki zum Erliegen bringen dürfte, zur Unterstützung der Lokführergewerkschaft PEPE.
Das Einzelrichtergericht erster Instanz von Piräus erklärte den früheren Streik von PEPE nach einer Beschwerde von Hellenic Train für rechtswidrig; Hellenic Train erklärt, das Urteil verbiete einen neuen Streik zum selben Gegenstand.
PEPE verweist auf 20 Kündigungen neuer Lokführer und erklärt, das Netz werde während der Arbeiten zur Installation von Sicherheitssystemen nur mit etwa 60 % seiner normalen Auslastung betrieben.
PEPE wirft Hellenic Train vor, seit 17 Monaten einen inhaltlichen Dialog zu vermeiden, während das Unternehmen den Streik als Versuch bezeichnet, die Gerichtsentscheidung zu umgehen.
Der Streik und sein Umfang
Der Panhellenische Eisenbahnverband (POS) hat für Freitag, den 30. Oktober, einen 24-stündigen Streik ausgerufen, der Züge und die Vorortbahn (Proastiakos) zum Erliegen bringen dürfte. Die Ankündigung von Hellenic Train listet Verbindungen auf, die nicht bedient werden, darunter Athen–Thessaloniki, Athen–Lianokladi, Piräus–Kiato, Athen–Chalkida, Piräus–Flughafen, Thessaloniki–Larissa und Thessaloniki–Serres. Die Ausfälle reichen auch bis in weitere regionale Strecken, darunter Alexandroupoli–Ormenio und Kiato–Aigio; im Laufe des Tages wurden weitere erwartet.
Das Gerichtsurteil und die Position des Unternehmens
Das Einzelrichtergericht erster Instanz von Piräus erklärte einen früheren Streik von PEPE nach einer Beschwerde von Hellenic Train für rechtswidrig und verwies dabei auf die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Verfahren für die Sicherheitsbesetzung und für die Streikforderungen. Hellenic Train argumentiert, das Urteil verbiete ausdrücklich jeden künftigen Streik mit demselben Gegenstand, und der neue Aufruf von POS sei der Versuch, dies zu umgehen. Das Unternehmen erklärt, solche Aktionen störten den Bahnverkehr und verursachten erhebliche Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste, und behält sich vor, alle rechtlichen Schritte zum Schutz seiner Interessen zu ergreifen.
„Die Entscheidung, den Streik trotz des früheren Gerichtsurteils erneut auszurufen, zeigt, dass die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste als hinnehmbare Folge ihrer Gewerkschaftstaktik betrachtet werden.“
Was die Lokführer fordern
PEPE, die die Lokführer vertritt, erklärt, ihre Forderungen beträfen den sicheren Betrieb der Eisenbahn, darunter Fahrzeuge und Anlagen, Personalmangel, die Ausbildung und Aufsicht der Lokführer sowie die Anwendung der Arbeitsvorschriften. Die Gewerkschaft bringt 20 Kündigungen neuer Lokführer mit den Arbeitsbedingungen in Verbindung. Sie erklärt, die Zwischenfälle im Bahnverkehr nähmen zu, obwohl das Netz wegen laufender Arbeiten zur Installation von Sicherheitssystemen nur mit etwa 60 % seiner normalen Auslastung betrieben werde. Die Gewerkschaft wirft Hellenic Train vor, seit 17 Monaten einen inhaltlichen Dialog zu vermeiden, und erklärt, das Unternehmen antworte mit außergerichtlichen Schreiben, Disziplinarstrafen und Gerichtsbeschwerden.
Die Position des Verbands
POS, der den Streik zur Unterstützung von PEPE ausgerufen hat, verweist auf eine gravierende Unterbesetzung in der gesamten Branche, Engpässe in kritischen Fachbereichen und einen wachsenden Bedarf an Wartung und Modernisierung. Der Verband hat zudem um ein Treffen mit dem Ministerium gebeten. Die Quellen beschreiben den Streik als für Freitag, den 30. Oktober, angesetzt und berichten noch nicht über seine Auswirkungen auf den Verkehr oder eine Reaktion des Ministeriums.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- H KαθημερινήHellenic Train: Streik bei Zügen und der S-BahnHellenic Train: Απεργία στα τρένα και τον Προαστιακό · Original auf Griechisch
- iefimerida.grHeute keine Züge und S-Bahnen wegen des 24-Stunden-Streiks der Panhellenischen EisenbahnerföderationΧωρίς τρένα και προαστιακό σήμερα λόγω της 24ωρης απεργίας της Πανελλήνιας Ομοσπονδίας Σιδηροδρομικών · Original auf Griechisch
- ΣΚΑΪHeute keine Züge und S-Bahnen wegen eines 24-Stunden-Streiks der LokführerΧωρίς τρένα και προαστιακό σήμερα λόγω 24ωρης απεργίας των μηχανοδηγών · Original auf Griechisch
- NewsITStreik bei Zügen und der S-Bahn am FreitagΑπεργία στα τρένα και τον Προαστιακό την Παρασκευή - Η ανακοίνωση της Hellenic Train · Original auf Griechisch
- Orte
- Athen, Thessaloniki, Piräus
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