Sicherheit · Ourique, Faro und Évora
Portugals Oberstes Gericht senkt Strafe für „Serienmörder der Algarve“ von 22 auf 16 Jahre
Der Oberste Gerichtshof Portugals hat entschieden, dass die Tötung einer Brasilianerin in Ourique im Jahr 2023 als einfacher Totschlag und nicht als qualifizierte Tötung zu werten ist, und hat die Strafe für José Mascarenhas auf 16 Jahre gesenkt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von JN, Notícias ao Minuto und Correio da Manha. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die am Donnerstag, 5. November, veröffentlichte Mitteilung des Obersten Gerichtshofs legt 14 Jahre für die Tötung und 2 Jahre für die übrigen Straftaten fest – statt der 22 Jahre, die das Berufungsgericht von Évora verhängt hatte.
Das Gericht sah keine erwiesene besondere Verwerflichkeit oder Perversität, weshalb die Tötung der 25-jährigen Brasilianerin als einfacher Totschlag mit niedrigerem Strafrahmen eingestuft wird.
Berichte bringen José Mascarenhas mit dem Tod von drei Frauen in Verbindung, und die Reduzierung erfolgte kurz bevor er sich wegen der Tötung einer dritten Frau vor Gericht verantworten soll.
Eine 25-jährige Brasilianerin, die am 6. Dezember 2022 aus Vilamoura verschwand, wurde am 9. Januar 2023 teilweise verkohlt in einer Schlucht bei Ourique gefunden.
- 6.12.Eine 25-jährige Brasilianerin verschwindet aus Vilamoura
- 9.01.Ihr teilweise verkohlter Leichnam wird in einer Schlucht neben der IC1 bei Ourique gefunden
- 5.11.Der Oberste Gerichtshof senkt die Strafe von 22 auf 16 Jahre und stuft die Tötung als einfachen Totschlag ein
Eine zweite Reduzierung
Der Oberste Gerichtshof Portugals (STJ) hat die Haftstrafe von José Mascarenhas von 22 auf 16 Jahre reduziert. Der Mann, der als „Kenny“ bekannt ist und in portugiesischen Medien als „Serienmörder der Algarve“ bezeichnet wird, war wegen der Tötung einer 25-jährigen Brasilianerin verurteilt worden, deren teilweise verkohlter Leichnam in einer Schlucht neben der Straße IC1 bei Ourique im Distrikt Beja in der Region Alentejo gefunden wurde. Die Mitteilung des Gerichts wurde am Donnerstag, 5. November, veröffentlicht.
Die Strafe ist damit bereits zum zweiten Mal gesenkt worden. Das Geschworenengericht in Faro hatte ihn wegen qualifizierter Tötung, Schändung einer Leiche, Diebstahls, versuchten Kartenmissbrauchs und Computerbetrugs verurteilt und die Höchststrafe von 25 Jahren als Gesamtstrafe verhängt. Das Berufungsgericht von Évora reduzierte sie anschließend auf 22 Jahre, und der Oberste Gerichtshof hat sie nun erneut herabgesetzt.
Warum der Tatvorwurf geändert wurde
Der Oberste Gerichtshof stellte fest, dass die erwiesenen Tatsachen weder die besondere Verwerflichkeit noch die Perversität belegen, die eine qualifizierte Tötung voraussetzt. Er stufte die Tat daher als einfachen Totschlag ein, für den ein niedrigerer Strafrahmen gilt. Nach der Mitteilung des Gerichts beträgt die neue Strafe 14 Jahre für die Tötung und 2 Jahre für die übrigen Straftaten.
Das Gericht erklärte, die erwiesenen Tatsachen enthielten keine Angaben dazu, wann, wie oder auf welche Weise die Tötung ausgeführt wurde. Es fügte hinzu, die frühere Bekanntschaft des Opfers mit dem Angeklagten, ihre Jugend und ihre ausländische Staatsangehörigkeit, ihre Tätigkeit in der Prostitution, seine körperliche Überlegenheit und der nächtliche Tatort an einem abgelegenen Ort reichten nicht aus, um die erforderliche Verwerflichkeit zu begründen.
Die Tat und der Fall
Die Frau arbeitete in einer Wohnung in Vilamoura in der Gemeinde Loulé, als sie am 6. Dezember 2022 verschwand. Ihr Leichnam wurde am 9. Januar 2023, mehr als einen Monat später, teilweise verbrannt in einer Schlucht neben der IC1 bei Ourique gefunden. Berichten zufolge ereignete sich die Tat in einem Auto der Freundin des Angeklagten, das später mit schwarzen Handschuhen, Klebeband und dem Mobiltelefon des Opfers im Inneren verlassen aufgefunden wurde.
Das Gericht in Faro stellte fest, dass der Angeklagte die Frau schlug und fesselte, weil er sie berauben wollte und annahm, sie verdiene gut. Nach der Tötung konnte er mit ihrer Bankkarte kein Geld abheben, überredete aber laut denselben Berichten einen Angestellten in einer Bar, in die er danach ging, ihm zu helfen.
Weitere Verfahren
Berichte bringen ihn mit dem Tod von drei Frauen in Verbindung, und die Reduzierung erfolgte kurz bevor er sich wegen der Tötung einer dritten Frau vor Gericht verantworten soll. Bei der Urteilsverkündung in Faro wies das Gericht darauf hin, dass er wegen Straftaten anderer Art vorbestraft ist. Für den Mord, der noch verhandelt werden muss, ist die Strafe noch nicht rechtskräftig festgelegt.
- Erste Instanz Faro
- 25 Jahre
- Berufungsgericht Évora
- 22 Jahre
- Oberster Gerichtshof (STJ)
- 16 Jahre
Daten aus dem Artikeltext
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- JNOberster Gerichtshof reduziert Strafe für „Serienmörder aus der Algarve“ auf 16 JahreSupremo reduz pena do "serial killer do Algarve" para 16 anos · Original auf Portugiesisch
- Notícias ao MinutoStrafe reduziert für „Serienmörder aus der Algarve“, der verdächtigt wird, 3 Frauen getötet zu habenReduzida pena de "serial killer do Algarve" suspeito de matar 3 mulheres · Original auf Portugiesisch
- Correio da ManhaOberster Gerichtshof reduziert Strafe für „Serienmörder aus der Algarve“ von 22 auf 16 JahreSupremo Tribunal reduz pena de 'serial killer' do Algarve de 22 para 16 anos · Original auf Portugiesisch
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