Wirtschaft · Seattle

Starbucks schließt 250 nordamerikanische Filialen im Rahmen einer 300-Millionen-Dollar-Umstrukturierung

Die Kaffeekette wird in dieser Woche rund 1 % ihrer nordamerikanischen Filialen schließen. COO Mike Grams begründet dies mit schwacher Leistung, während CEO Brian Niccol die Ziele für Neueröffnungen im Gesamtjahr senkt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, Handelsblatt, AP NEWS und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Seattle · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Mai 2026Kette entlässt 300 Unternehmensmitarbeiter und schließt untergenutzte Regionalbüros
  2. 24.09.Starbucks kündigt Schließung von 250 nordamerikanischen Filialen an und senkt die Neueröffnungsprognose für das Gesamtjahr
  3. 30.09.Ziel des Unternehmens: Abschluss baulicher Modernisierungen an 1.500 nordamerikanischen Cafés

Filialschließungen und Restrukturierungskosten

Starbucks gab am 24. September 2026 bekannt, dass bis Ende der Woche 250 leistungsschwache Cafés in Nordamerika geschlossen werden. Die Reduzierung entspricht etwa 1 % des regionalen Filialnetzes des Unternehmens, das Ende Juni 2026 18.371 Standorte umfasste, darunter 16.933 Filialen in den Vereinigten Staaten sowie Standorte in Kanada, Mexiko, Costa Rica und der Karibik. In einer Pflichtmeldung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC legte die Kaffeekette offen, dass die Schließungen im Geschäftsjahr 2026 zu Restrukturierungsausgaben in Höhe von 300 Millionen Dollar führen werden. Davon entfallen 200 Millionen Dollar auf Barausgaben für die Kündigung gewerblicher Mietverträge und Abfindungen, während 100 Millionen Dollar auf nicht zahlungswirksame Wertminderungen und die Veräußerung von Filialvermögenswerten entfallen.

Aufschlüsselung der Restrukturierungskosten für FilialschließungenMio. $
Kosten für Mietvertragsbeendigung und Abfindungen (Barausgaben)
200 Mio. $
Nicht zahlungswirksame Wertminderung und Veräußerung von Vermögenswerten
100 Mio. $

Daten aus dem Artikeltext

Betriebliche Begründung und Reaktion der Mitarbeiter

Starbucks‘ Chief Operating Officer Mike Grams erläuterte die Entscheidung in einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter und erklärte, dass die ausgewählten Standorte die finanziellen Benchmarks nicht erfüllt oder keinen angemessenen Kundenservice geboten hätten. Grams merkte an, dass das Unternehmen plane, betroffene Baristas und Vorgesetzte nach Möglichkeit an nahe gelegene Standorte zu versetzen, wobei denjenigen, die nicht versetzt werden können, Abfindungspakete angeboten werden. Die Filialschließungen fallen mit einer umfassenden Renovierungsoffensive zusammen: Starbucks will bis zum 30. September 2026 an 1.500 nordamerikanischen Filialen bauliche Modernisierungen abschließen, um gemütlichere Café-Umgebungen zu schaffen.

„Während die meisten von dieser allgemeinen Dynamik profitieren, bleiben einige Cafés trotz der harten Arbeit und des Engagements aller Beteiligten leistungsschwach.“

Mike Grams

Die Gewerkschaft Starbucks Workers United, die über 12.000 Baristas an fast 700 gewerkschaftlich organisierten Standorten in den Vereinigten Staaten vertritt, kritisierte die Filialschließungen und kündigte an, einen formellen Informationsantrag bei der Geschäftsführung einzureichen.

Brian Niccols zweijähriger Turnaround-Plan

Die geplante Schließungswelle ist die zweite Filialschließungsrunde unter dem Vorsitzenden und CEO Brian Niccol, der im September 2026 sein zweijähriges Jubiläum an der Spitze des Unternehmens feierte. Im September 2025 schloss Starbucks 627 Standorte in Nordamerika und Europa und strich 900 Unternehmensstellen, gefolgt von weiteren 300 betriebsbedingten Kündigungen und der Schließung regionaler Büros im Mai 2026. Niccols Plan „Back to Starbucks“ konzentriert sich auf die Vereinfachung der Speisekarten, die Verkürzung der Wartezeiten für Kunden und die Wiederherstellung von Annehmlichkeiten wie Keramiktassen, Gewürztheken und handgeschriebenen Becherbeschriftungen. Die Umstrukturierung folgt auch dem Verkauf eines 60%-Anteils an Starbucks‘ China-Einzelhandelsgeschäft an eine Private-Equity-Gesellschaft für 4 Milliarden Dollar, Teil einer umfassenderen Bemühung, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 Kosteneinsparungen in Höhe von 2 Milliarden Dollar zu erzielen.

Umsatzdynamik und überarbeitete Ziele für Filialeröffnungen

Die Umstrukturierung erfolgt trotz vier aufeinanderfolgender Quartale mit vergleichbarem Umsatzwachstum nach früheren Umsatzrückgängen. Im Quartal bis zum 28. Juni 2026 stiegen die vergleichbaren Filialumsätze in Nordamerika im Jahresvergleich um 8,1 %, unterstützt durch Menüneuzugänge wie Protein-Kaltschaum und eine robuste Nachfrage nach saisonalen Getränken trotz allgemeinen Drucks auf die Verbraucherausgaben. Die Schließungen veranlassten Starbucks jedoch dazu, das globale Ziel für Netto-Neueröffnungen für das Geschäftsjahr 2026 auf etwa 440 Standorte zu senken, gegenüber einer früheren Prognose von 600 bis 650. Niccol erklärte, dass die Netto-Neueröffnungen in den Vereinigten Staaten bis 2027 stagnieren werden, da die Kapitalausgaben Renovierungen vor Expansionen bei der weltweiten Basis von 41.304 Filialen priorisieren. Die Aktie von Starbucks fiel nach der Ankündigung am Donnerstag an der New Yorker Börse um 0,52 %.

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