Starbucks dementiert Übernahmepläne für Chipotle nach Bericht der Financial Times
Ein Sprecher der Kaffeekette erklärte am Montag, dem 12. Oktober 2026, das Unternehmen kaufe die Burrito-Kette nicht. Dem Dementi vorausgegangen war ein Bericht der Financial Times in der Woche ab dem 5. Oktober, wonach Starbucks mit Beratern an einem möglichen Übernahmeangebot gearbeitet habe.
Das Dementi
Starbucks erklärte am Montag, dem 12. Oktober 2026, das Unternehmen kaufe Chipotle Mexican Grill nicht, und beendete damit die Spekulationen über das, was der größte Restaurantdeal der Geschichte gewesen wäre. Reuters berichtete, der Zusammenschluss hätte eine Restaurantgruppe mit rund 50 Milliarden Dollar Jahresumsatz geschaffen, die besser gerüstet gewesen wäre für inflationsgebeutelte Verbraucher, steigende Betriebskosten und den Druck auf die Gewinne. In einer E-Mail an NBC News sagte der Sprecher, das Unternehmen äußere sich üblicherweise nicht zu Gerüchten oder Spekulationen, wolle aber klarstellen, dass es Chipotle nicht kaufe. Das Unternehmen erklärte zudem, sein Team konzentriere sich voll und ganz auf die Strategie „Back to Starbucks“ und plane, seine neuesten Geschäftszahlen später im Oktober zu veröffentlichen.
Der Bericht hinter den Spekulationen
Die Financial Times berichtete in der Woche ab dem 5. Oktober, Starbucks habe in den vergangenen Monaten mit Beratern an einem möglichen Übernahmeangebot für Chipotle gearbeitet. Der Zeitung zufolge, so berichtete die polnische Tageszeitung Rzeczpospolita, habe Starbucks zudem Berater engagiert, um ein Kaufangebot vorzubereiten. Starbucks hatte zuvor eine Erklärung abgegeben, die nicht klärte, ob das Unternehmen weiterhin an Chipotle interessiert ist. Nach dem Bericht stiegen die Chipotle-Aktien um mehr als 7 %, während die Starbucks-Aktien um etwa 3 % fielen.
- Die Financial Times berichtet, Starbucks habe mit Beratern an einem möglichen Übernahmeangebot für Chipotle gearbeitet; Chipotle-Aktien steigen um mehr als 7 %, Starbucks fällt um etwa 3 %
- Ein Starbucks-Sprecher erklärt, das Unternehmen kaufe Chipotle nicht; vorbörslich Starbucks-Aktien etwa 1 % im Plus, Chipotle etwa 2 % im Minus
Marktreaktion
Im vorbörslichen Handel am Montag stiegen die Starbucks-Aktien um etwa 1 %, während die Chipotle-Aktien um etwa 2 % fielen. Das Handelsblatt berichtete, die Starbucks-Aktien hätten sich später am Tag etwas erholt. Chipotle, an der New Yorker Börse rund 40 Milliarden Dollar wert, reagierte zunächst nicht auf eine Reuters-Anfrage für eine Stellungnahme, und ein Chipotle-Sprecher lehnte eine Stellungnahme gegenüber dem Handelsblatt ab.
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Zwei Unternehmen auf unterschiedlichen Wegen
Brian Niccol, der heute Starbucks führt, stand bis Ende 2024 an der Spitze von Chipotle. In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Starbucks-Aktien um 15 %, während die Chipotle-Aktien laut Rzeczpospolita um 20 % fielen. Beide Unternehmen sehen sich mit steigenden Preisen konfrontiert, die die Budgets der Verbraucher belasten, sowie mit einem Rückgang der Gästezahlen in ihren Restaurants. Beide arbeiten daran, den Umsatz wieder anzukurbeln, und Starbucks fährt ein umfassendes Sanierungsprogramm.
