Gesundheit & Bildung · Madrid, Barcelona und Valencia

Spanische Ärzte streiken regional, nachdem der landesweite Ausstand wegen vorgezogener Wahlen verschoben wurde

Madrid, Katalonien und die Valencianische Gemeinschaft beginnen am Mittwoch, 28. Oktober, mit regionalen Ärztestreiks, während der landesweite Ausstand wegen des Estatuto Marco nach der Ansetzung vorgezogener Wahlen weiterhin verschoben ist.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von europa press, El Confidencial, eldiario.es und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Madrid, Barcelona, Valencia · Spanien
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Ärzte auf den Kanarischen Inseln beginnen ihren regionalen Streik, der bis zum 26. Oktober läuft
  2. 28.10.Regionale Streiks beginnen in Katalonien, Madrid und der Valencianischen Gemeinschaft
  3. 13.11.Der unbefristete Streik in Andalusien beginnt
  4. 16.11.Der Streik in Kastilien-La Mancha beginnt

Ein landesweiter Streik auf Eis gelegt

Die Ärztegewerkschaften hatten für Mittwoch, 28. Oktober den ersten unbefristeten landesweiten Ärztestreik seit mehr als 30 Jahren ausgerufen, um gegen das Estatuto Marco zu protestieren, das staatliche Gesetz, das gemeinsame Arbeitsbedingungen für das Personal im gesetzlichen Gesundheitssystem festlegt. Der Ausstand wurde verschoben, nachdem die Regierung vorgezogene Neuwahlen angesetzt hatte. Das Streikkomitee erklärte, der Konflikt bleibe offen, und mehrere Gewerkschaften warnten, die Mobilisierung könne zurückkehren, wenn die nächste Regierung die Forderungen der Berufsgruppe nicht erfülle. Da das Estatuto Marco ein Staatsgesetz ist, liegt seine Reform bei der Zentralregierung und den Cortes, während die Regionen ihre eigenen Gesundheitsdienste betreiben und ihr Personal verwalten.

Regionale Streiks und die Landkarte des Konflikts

Ärzte in Madrid, Katalonien und der Valencianischen Gemeinschaft beginnen am Mittwoch, 28. Oktober mit regionalen Ausständen. In Madrid ist die Aktion in vier Blöcke von je drei Tagen aufgeteilt, wobei der erste vom 28. bis 30. Oktober läuft und am ersten Tag ein Marsch zum Abgeordnetenhaus führt. eldiario gibt als letzten Block den 9. bis 11. Dezember an, während El Periódico den 12. Dezember als Enddatum nennt, sodass das Schlussdatum zwischen beiden Medien abweicht. Metges de Catalunya hat ab demselben Tag einen unbefristeten Streik für die öffentlichen und die vertraglich gebundenen Gesundheitsdienste ausgerufen, mit einer geplanten Demonstration in Barcelona. In der Valencianischen Gemeinschaft hat die Gewerkschaft Avanza einen unbefristeten Ausstand wegen offener Forderungen ausgerufen, die nach Angaben ihres Generalsekretärs Juan Soliveres unmittelbar in die Zuständigkeit der Conselleria de Sanidad fallen. Ärzte auf den Kanarischen Inseln streikten vom 16. bis 26. Oktober, der Sindicato Médico Andaluz hat ab dem 13. November einen unbefristeten Streik ausgerufen, und Ärzte in Kastilien-La Mancha schließen sich ab dem 16. November an.

El Confidencial und eldiario zählen fünf Regionen, die eigene Streikaufrufe aufrechterhalten, während El Periódico sechs zählt, indem es Kastilien-La Mancha einbezieht. eldiario beziffert die betroffene Bevölkerung in den vier bevölkerungsreichsten Regionen und auf den Kanaren auf etwa 32 Millionen Menschen. Asturien, das Baskenland und Galicien haben bereits Vereinbarungen mit ihren Ärztevertretern erzielt, was eldiario als Beleg dafür anführt, dass die Regionen die Bedingungen verbessern können, ohne auf Madrid zu warten.

Zuständigkeiten und die regionale Spaltung

Juan José Bestard Perelló, ein auf Gesundheitsrecht spezialisierter Anwalt, sagte El Confidencial, die Regionen könnten Zulagen, Arbeitszeiten, Ruhezeiten und die berufliche Laufbahn über eigene Instrumente ändern. Er fügte hinzu, die Regionen könnten das Grundgehalt oder die Dreijahresvergütung des gesetzlichen Personals nicht allein ändern. Ángela Hernández, Generalsekretärin von AMYTS in Madrid, sagte, den Streik auf regionaler Ebene zu beenden sei „relativ einfach“, und argumentierte, die Forderungen Madrids setzten die Region deutlich von anderen Regionen ab. Ihr Fall beruhe auf einer Rollenteilung, bei der das Ministerium den regulatorischen Rahmen und den Tarifvertrag festlege, während die Regionen ihn anwendeten und darüber hinaus zahlen könnten.

„Die Zuständigkeiten sind geteilt: Das Ministerium entscheidet über den regulatorischen Rahmen und den Tarifvertrag, und die Gemeinschaft wendet ihn an, aber nichts hindert sie daran, darüber hinaus zu zahlen.“

Ángela Hernández, Generalsekretärin

Forderungen und offizielle Antworten

Madrids Gewerkschaften fordern eine 35-Stunden-Woche, ein Ende der verpflichtenden 24-Stunden-Bereitschaftsdienste und einen eigenen Verhandlungstisch mit der Regionalregierung unter Isabel Díaz Ayuso. Die meisten dieser Forderungen wiederholen jene, die gegenüber dem Gesundheitsministerium erhoben wurden, und die Gewerkschaften hatten den Rücktritt von Ministerin Mónica García gefordert. Miguel Ángel García Martín, Regionalrat für das Präsidium, warf den Madrider Organisatoren im Oktober laut eldiario einen „politischen Streik“ vor, der auf einem Slogan der Linken und der extremen Linken aufbaue. AMYTS erklärt, das Regionalressort habe seine Vertreter seit dem Frühsommer nicht empfangen. In Katalonien nannte das Gesundheitsressort die Forderungen der Ärzte „legitim“, erklärte jedoch, der Streik sei landesweit und nicht durch eine Entscheidung oder einen Rechteabbau der Generalitat ausgelöst worden. Es verwies auf Vereinbarungen, die das Personal innerhalb von fünf Jahren um 15,67 % aufstockten, das Arbeitsjahr in vielen Fällen auf 1.642 Stunden senkten und die Bereitschaftsdienstvergütung um 25 % bis 30 % erhöhten.

„Eine parallele Tarifverhandlung kann nicht neben einem Streik eröffnet werden, solange ein Tarifvertrag verhandelt wird.“

Gesundheitsministerium der Generalitat

Das Ressort erklärte, Arbeitsfragen gehörten in Tarifverträge und an den sektoralen Tisch des Institut Català de Salut, und sein Dialogtisch, der 2025 sechsmal getagt habe, könne die rechtliche Verhandlung von Lohn und Arbeitszeit nicht ersetzen.

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