
Infanta Sofía hält erste öffentliche Rede und fordert mehr Respekt für Lehrer
Spaniens 19-jährige Infanta Sofía hielt ihre erste öffentliche Rede bei einer Bildungsverleihung in Saragossa und forderte mehr Respekt und Ressourcen für Lehrer sowie die Bekämpfung von Problemen wie Mobbing und niedrigen Gehältern.
Eine historische erste Rede
Infanta Sofía, Zweite in der spanischen Thronfolge, hielt am Mittwoch im Monasterio de Cogullada in Saragossa ihre erste öffentliche Rede. Sie leitete die erste Ausgabe der 'Docentes Referentes'-Preise der Fundación Ibercaja, deren Ehrenvorsitzende sie ist. Die 19-Jährige sprach über fünf Minuten und erhielt stehende Ovationen von mehr als einer Minute.
Überraschende familiäre Unterstützung
Obwohl der Termin als Solo-Auftritt geplant war, überraschten ihre Eltern König Felipe VI. und Königin Letizia sowie ihre Schwester Prinzessin Leonor mit ihrem Erscheinen. Leonor nahm an den Morgenworkshops teil, der König und die Königin trafen am Nachmittag ein. Die Familie saß in der ersten Reihe, und nach der Rede hielt Königin Letizia sichtlich stolz Sofías Hand.
- Prinzessin Leonor überrascht Sofía bei den Vorbereitungsworkshops in Saragossa.
- König Felipe VI. und Königin Letizia treffen unerwartet im Monasterio de Cogullada ein.
- Sofía hält ihre erste öffentliche Rede, listet Herausforderungen für Lehrer auf und fordert mehr Respekt.
- Das Publikum spendet über eine Minute Applaus; Königin Letizia hält Sofías Hand in einer stolzen Geste.
Verteidigung des Lehrerberufs
In ihrer Rede erklärte Sofía, dass
und bezeichnete den Beruf alsniemand den Lehrerberuf des Geldes oder der Anerkennung wegen wählt
Sie betonte, dass Lehrereinen der besten der Welt.
verdienen. Sie zitierte Professor Carlos López Otíns drei Worte für die Kunst der Erziehung:Respekt, Ressourcen und die volle Anerkennung
Respekt, Neugier und Engagement.
Herausforderungen in spanischen Klassenzimmern
Die Infantin scheute sich nicht, die Probleme der Pädagogen aufzuzählen: Mobbing, Autoritätsverlust, infrage gestellte Gehälter, Schulabbruch, Klassengrößen, Schüler mit besonderen Bedürfnissen, übermäßige Bürokratie, fehlende Mittel und Bildungsinklusion. Sie räumte ein, dass es in jeder Schule einen Lehrer gebe,
der dennoch versuche, jeden Schüler zu erreichen.oft erschöpft,
Eine persönliche Inspiration
Sofía erinnerte sich daran, mit acht Jahren den Film 'Buda explotó por vergüenza' gesehen zu haben, der von einem afghanischen Mädchen handelt, das für sein Recht auf Bildung kämpft. Diese Geschichte, so sagte sie, habe sie dazu gebracht,
zum Unterricht zu gehen. Sie betonte, dass es jenseits pädagogischer Trends oder sozialer Medien-Ablenkungen einen Tag in jeder Kindheit gebe, an dem ein Lehrer etwas sagt, das für immer bleibt.jeden Morgen mit neuem Schwung


